Archive for the ‘Sonntagsessen’ Category

Englisches Frühstück

Juli 20, 2008

Vor einigen Wochen waren wir am Wochenende in England zu einer Art Klassentreffen, da ich dort eine Weile lang studiert habe. So hatte ich dann am vergangenen Sonntag Lust auf englisches Frühstück. Allerdings war’s da auch schon kurz vor Mittag. Also hatte ich Earl Grey, Spiegelei und selbstgemachte Backed Beans. Dazu natürlich Toast und zwar „well done“. Auf dem Bild beachte man besonders Herrn Chaosküche’s Spongebob Kaffeetasse. Das ist seine absolute Lieblingstasse und macht auch mir gute Laune, wenn mich diese Augen anstrahlen.

Für selbstgemachte Baked Beans nehme ich eine Dose weiße kleine Bohnen und passierte Tomaten. Erhitze beides zusammen in einem kleinen Topf und würze es kräftig mit Salz und Pfeffer. So schmeckt es viel tomatiger als die Fertigvariante. Um dieser näher zu kommen muss man dann noch einiges an Zucker dazugeben, denn mir scheint, dass fertige Baked Beans ziemlich gesüßt sind. Daher ist mir mein Selbstbau lieber.

Pasta mit Tomaten und Zucchini

Juni 17, 2008

Heute gibt’s in der Chaosküche mal wieder ein leichtes Sommer-Sonntagsessen, natürlich mit Nudeln. Wie Ihr auf dem Bild seht, gab’s zur Feier des Tages mal ein Glas Grauburgunder dazu.

Das Rezept ist denkbar einfach:

Zutaten:

  • Nudeln (am besten kurze Vollkornnudeln)
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • 2 Zucchini
  • 2 große Fleischtomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, italienische Kräuter

Zubereitung:

Nudeln nach Packungsanweisung garen. Zwiebel würfeln, Knoblauch fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Zucchini in Viertel schneiden und kurz mit anbraten, dann bis zur gewünschten Bissfestigkeit dünsten. Kurz vorher gewürfelte Tomaten dazugeben und kurz warm werden lassen. Mit Salz, Pfeffer, Parpika und italienischen Kräutern würzen. Gemüse zu den Nudeln servieren. Dazu passt Parmesan.

Am Tag drauf habe ich mir die Reste von Nudeln und Gemüse in der Pfanne angebraten, einige Pilze dazugegeben, das ganze noch mit etwas Tomatenmark verfeinert und ein Hühnchenbrustfilet dazu gegrillt. Ein Resteessen, das mindestens genauso gut war wie das Original. 🙂

Immer noch Spargelzeit

Juni 13, 2008

Bei uns ist immer noch Spargelzeit, auch wenn sie sich langsam dem Ende entgegen neigt. Am vergangenen Wochenende war hier im Ort das traditonelle Spargelfest. Das ist eigentlich ein ganz normales Volksfest, aber in einer Spargelstadt leistet man sich auch ein Spargelfest. Dumm nur, dass wir mitten in der Stadt wohnen und uns damit 3 Tage Lärm beschert wird. Vergangenes Jahr waren wir verreist. Dieses Jahr haben wir es versucht, mit Oropax abzuwettern. Ein Glück war das Wetter auch nicht ganz so gut, so dass sich die Besuchermassen in Grenzen hielten.

Zum Ende der Spargelsaison möchte ich Euch noch mal ein klassisches Spargelgericht zeigen: Spargel mit Kartoffelklößen (klassisch wären natürlich Pellkartoffeln), geräuchertem Schinken und Soße Hollondaise. Die Soße ist aber eine leichte Variante aus der Tüte, also eher eine „gelbe Soße , die einer Hollondaise nicht ganz unähnlich schmeckt“. An echte Hollandaise habe ich mich noch nicht herangewagt, aber ich denke,  sie wird mir wegen des hohen Fettgehalts auch wohl kaum schmecken, da dann der Spargelgeschmack unter der Soße verschwindet. Bei den leichten Tüten Hollaindaisen schmeckt mir übrigens die von Knorr besser als die von Maggi. Die Knorr’sche ist etwas würziger.

Schwein im Glas

Juni 8, 2008

Dieses wunderbare Bild aus unserer Küche möchte ich Euch nicht vorenthalten. Analog zu Kuchen im Glas hatten wir neulich „Schwein im Glas“. Ferkelchen aus Winnie-the-Pooh hatte sich todesmütig in Herrn Chaosküche’s Wasserglas gestürzt. Das Resultat: Schwein im Glas! 😉

Bei Ferkelchen handelt es sich übrigens um ein kleine Schweinchen aus Plastik, das ich Herrn Chaoskküche als Erinnerung an unseren Besuch in Disneyworld geschenkt habe. Dort haben wir nämlich mit Winnie, Tigger und Ferkel gefrühstückt.

Spargelsaison

Mai 19, 2008

Hier bei uns hat die Spargelsaison schon vor einer Weile begonnen. Da wir in einer Spargelstadt samt Spargelkönigin leben, bekomme ich hier den Spargel sehr günstig und direkt frisch vom Feld. Am liebsten kaufe ich ihn als Bruch oder unsortiert, dann sieht er vielleicht nicht ganz so toll aus, aber der Geschmack ist der gleiche. Spargel esse ich am liebsten klassisch, mit Kartoffeln und sonst mit nichts.

Außerdem mag ich Spargel mit Nudeln. Einfach Nudeln und Spargel getrennt kochen, etwas helle Mehlschwitze dazu und mit Petersilie abrunden. Aber in der Spargelzeit geht Spargel für mich immer, am liebsten pur.

Sonntagsessen unter der Woche

April 29, 2008

In der vergangenen Woche hatte ich ein echtes Sonntagsessen einfach so nach Feierabend. Die Kartoffeln mussten weg. Leichte Soße Hollandaise war da, Blumenkohl und Hühnerbrust gab’s im Frost. In Null-Komma-Nix hatte ich also dieses Sonntagsessen gezaubert: Gegrillte Hähnchenbrust mit Salzkartoffeln und Blumenkohl mit Soße Hollandaise. Zur Feier des Tages gab’s dazu einen schönen Pfälzer Grauburgunder.

Mohnzopf (ohne Mohn)

April 28, 2008

Nachdem meine Diss nun fertig daliegt und ich nur noch darauf warte, von den Gutachtern das Ok zur Abgabe zu bekommen, werde ich langsam wieder „normal“. 😉 Sonntag Morgen habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder gebacken, so dass wir frischen Mohnzopf zum Frühstück hatten. Allerdings war es ein Mohnzopf ohne Mohn, da gerade keiner im Haus war. Das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Besonders lecker fand ich den Zopf mit Nutella.

Zutaten:

  • 150 g Magerquark
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 3 EL Öl
  • 3 Eier
  • 400 g Weizenmehl (Typ 1050)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • eigentlich 2 EL Mohn

Zubereitung:

Quark, Salz, Zucker und Öl verrühren. Ein Ei trennen und Eiweß mit den anderen 2 Eiern dazugeben und verrühren. Mit Mehl und Backpulver zu einem Teig verkneten. Teig in 3 Teile teilen und aus jedem Teil ein ca. 35 cm langen Strang rollen. Stränge zu einem Zopf flechten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Eigelb mit etwas Wasser verrühren und Zopf damit bestreichen. Mit Mohn bestreuen. Bei 200 Grad ca. 35 Minuten backen.

Es wird wieder gekocht!

April 10, 2008

Hallo Ihr Lieben,

So langsam neigt sich die Dissertation dem Ende entgegen. Leider hänge ich gerade in einer Warteschleife vor der eigentlichen Abgabe, aber es ist im wesentlichen nur noch eine Frage der Zeit, bis ich das Ding abharken kann. Puh! So wird es hier in der Chaosküche hoffentlich bald wieder etwas lebendiger.

Gekocht habe ich die ganze letzte Zeit natürlich auch. Irgendwas muss der Mensch ja essen. Aber für die großen Experimente und die Berichte dazu fehlte mir einfach die Muße. Heute möchte ich Euch mal so ein einfaches Gericht für die Seele zeigen, das man einfach braucht, um weiterzumachen. Essen hält eben doch Leib und Seele zusammen.

Hier seht Ihr Kartoffelbrei mit Erbsen und Möhren und brauner Soße. Bei Herrn Chaosküche läuft Kartoffelbrei mit brauner Soße unter dem Begriff „Nährschlamm“ in Erinnerung an den Nachschlag in seiner Mensazeit. Ich kann diese Benennung durchaus nachvollziehen. 🙂 Man beachte außerdem die Serviette, die Herr Chaosküche aus Disneyworld mitgebracht hat.

Sonntagsessen: Filetsteak

Januar 28, 2008

Am vergangenen Wochenende haben wir es uns mal so richtig gut gehen lassen. Wir hatten noch Rinderfilet eingefroren. Dieses haben wir als Filetmedallions gebraten. Dazu gab es Salzkartoffeln, Röstzwiebeln und das Röschentrio unseres TK-Lieferdienstes. Das Steak war sehr lecker. Es erinnerte uns sehr an unseren Besuch bei Don Shula in Miami Beach. Dort war das Fleisch zwar noch etwas zarter und vor allen größerer.

Besonders wichtig für gutes Steak scheint es zu sein, dass man es vorher nicht mit der Gabel ansticht und nicht salzt oder würzt. So bleibt der Saft im Fleisch. Dann brät man das Steak in einer sehr heißen Pfanne scharf von beiden Seiten an. Bei einem 3 cm Sdicken teak sind das ca. 2 Minuten von jeder Seite, damit das Ergebnis medium wird. Dann wickelt man das Steak lose in Alufolie und legt es in den 60 Grad warmen Backofen, damit es noch ca. 10 Minuten durchziehen kann vor dem Servieren.

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Rotkohl oder Schnellkopftopf, die Erste!

Januar 12, 2008

Heute gab es bei uns am Samstag Abend mal wieder ein echtes Sonntagsessen: Kartoffeln, Rotkohl und Hirschgulasch. Die Kartoffeln waren diesmal extra Mehligkochenende, die zwar nicht ganz so ansehnlich sind, uns dafür aber viel besser schmecken als die Festkochenden, die oft einfach nur glasig sind. Das Hirschgulasch hatten wir von unserem B*frost-TK-Bringdienst aufgetaut. Es hat uns aber nicht so wirklich zugesagt, da der Hirsch recht fett und die Wildsoße eher süß war.

Dafür war aber der Rotkohl Star des Abends. Nachdem ich neulich mal Rotkohl aus der Dose hatte und diesen viel zu süß fand, habe ich mich entschieden, dass ich selbst einmal frischen Rotkohl koche. Erste Recherchen ergaben jedoch eine Kochzeit von 1 1/2 Stunden, die ich einfach nicht so habe. Daher habe ich dann das erste Mal überhaupt meinen Schnellkochtopf aktiviert. Ich habe ihn von meiner Mutter bekommen, als ich auszog mit den Worten: „Nimm den nur mit. Den mag ich nicht so gern.“ Und so fristete der Schnellkopftopf bisher sein Dasein in der hintersten Ecke des Töpfeschranks. Aber heute hatte er seinen großen Auftritt. Erst hatten wir etwas Probleme den Deckel zu öffnen, als der Topf noch kalt und leer war, im heißen Zustand ging das aber problemlos. Und das Beste: Der Rotkohl war nach 10 Minuten im Schnellkochtopf butterweich. Nur leider ist Schnellkochtopf-Kochen nichts für mich Topfgucker, denn man sieht doch nichts. 😉

rotkohl.jpg

Hier noch das Rezept für den Rotkohl:

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • Zimt, Nelken, Lorbeerblatt
  • 1 Apfel

Zubereitung:

Zwiebel würfeln und in etwas Öl andünsten.  Rotkohl putzen, Strunk entfernen, kleinschneiden und waschen. Dann mit in den Topf geben und kurz andünsten. Salzen und Pfeffern. Gewürze zugeben und etwas Wasser angießen. Dann Schnellkochtopf zumachen. Wenn das Stiftchen herausgekommen ist, ungefähr 10 Minuten kochen. 8 Minuten reichen aber vermutlich auch. Dann Druck ablassen und Topf wieder auf machen. Lorbeerblatt entfernen. Noch einen geschälten, kleingeschnittenen, gedünsteten Apfel (1 1/2 Minuten in der Mikrowelle) dazugeben und mit Essig (und einem Schuß Johannisbeerlikör) und Gewürzen abschmecken.