Archive for the ‘Marmelade’ Category

Kürbismarmelade

September 19, 2008

Passend zur Jahreszeit gibt es auch in meinem Lieblingsdiscouter Kürbis, diesmal sogar Bio-Hokkaido-Kürbis zum günstigen Preis. Anstelle meiner Standard-Kürbissupper mit mehr oder weniger asiatischen Gewürzen habe ich mich diesmal an Kürbismarmelade versucht. Ich finde selbstgemachte Marmelade nämlich einfach klasse. Sie schmeckt viel besser als gekaufte Marmelade und ist ein tolles Mitbringsel. Zusätzlich zu Kürbis und Apfel, wie im Orginal-Rezept angegeben, habe ich die Marmelade noch mit einem Schuss Martini verfeinert. Den habe ich schon länger im Kühlschrank. Irgendwie muss man ihn ja aufbrauchen, aber ich finde das Martini-Aroma in der Marmelade auch sehr schön.

Zutaten:

  • 500g Hokkaido-Kürbis, geputzt in Würfeln
  • 500g Apfel, geschält, gewürfelt
  • 500g Gelierzucker 2:1
  • 1 Schuss Martini Bianco

Zubereitung:

Kürbis und Apfel weichkochen und pürieren. Einen guten Schuss Martini dazugeben. Gelierzucker einrühren und Marmelade nach Packungsanweisung zubereiten. Heiß in vorbereitete Twist-Off-Gläser füllen und verschließen.

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Erdbeer-Nektarinen-Marmelade

Mai 27, 2008

Endlich habe ich es wieder mal geschafft, selbst Marmelade zu kochen. Ich finde selbstgemachte Marmelade viel besser als gekaufte, nur leider fehlt mir oft die Zeit. Diesmal ging es jedoch ziemlich schnell.

Hier hat inzwischen die Erdbeersaison begonnen, so dass ich mich habe hinreißen lassen, 3 Pfund Erdbeeren zu kaufen. Und was lag da näher, als daraus Marmelade zu machen. Im Kühlschrank fand ich noch Nektarinen, die ich einfach so gegessen gar nicht so toll fand. Also wanderten sie in die Marmelade. Da machen sie aber eine richtig gute Figur!

Zutaten

700g Erdbeeren (geputzt)

300g Nektarine (geputzt)

500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

Obst waschen, putzen und kleinschneiden. In einen großen Topf geben und pürieren. Gelierzucker dazugeben und nach Packungsanweisung kochen. In vorbereitete saubere Gläser füllen und sofort heiß verschließen.

Maisbrot mit Hefe

Oktober 21, 2007

Nach meinen Erlebnissen neulich mit dem Cornbread, das eher einem Kuchen als einem Brot nahe kam und auch eher bröselig war, habe ich noch mal im Web nach Verwendungsmöglichkeiten für Maismehl gestöbert. Denn schließlich habe ich das ja nun in meinem Vorratsschrank. Dabei stellte sich heraus, dass man eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl mit einem wesentlichen höheren Weizenanteil als einfaches Hefebrot backen kann. Das habe ich also versucht und bin mit dem Ergebnis super zufrieden.

maisbrot.jpg

Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Type 550)
  • 250 g Maismehl
  • 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und so viel lauwarmes Wasser zugeben, dass beim Kneten ein elastischer Teig entsteht. Taig ca. 45 Minuten ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ich habe das in meinem länglichen Gärkorb geschehen lassen. Daher die schöne Form. Dann Brotlaib auf ein mit Backpapier belegetes Backblech geben und ca. 50 Minuten bei 200 Grad backen.

Ergebnis ist ein gelbliches Weißbrot, das einem normalen Weißbrot in Geschmack und Konsistenz sehr nahe kommt.

maisbrotanschnitt.jpg

Pfälzer Traubengelee mit Sekt

September 29, 2007

In der letzten Zeit habe ich die Freude am Marmelade machen entdeckt. Von meiner Schwiegertante habe ich auch ein schönes Einkoch-Rezeptebuch geschenkt bekommen, so dass ich noch einige Dinge auszuprobieren habe. Nun hatten wir von der Schwiegeroma Pfälzer Trauben geschenkt bekommen. Diese habe ich heiß entsaftet, d.h. ich habe sie ca. 45 Minuten in etwas Wasser weich gekocht, bis sie aufgeplatzt waren. Dann habe ich den Saft durch ein Sieb, in das ich ein feuchtes Küchentuch gelegt habe, abgepresst. Leider sind dabei nur 250 ml zusammen gekommen. Da stellte sich also die Frage, was man damit nun anstellen sollte. Wein hatten wir leider auch keinen mehr im Haus, aber dafür Sekt. So kam mir die Idee zu Pfälzer Traubengelee mit Sekt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. Das Gelee ist schön fest, gelblich und hat eine süße und leicht herbe Note. Ein schönes Mitbringsel in jedem Fall!

Zutaten:

  • Traubensaft (250 ml)
  • Sekt (375 ml)
  • Gelierzucker 3:1 (250g)
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:  

Mengen nach Packungsanweisung anpassen und Gelee nach Packungsanweisung zubereiten. Heiß in saubere Gläser einfüllen und soft verschließen.

Es ist übrigens keine gute Idee, dunkle Trauben von Hand zu entkernen (das dauert nämlich Ewigkeiten) und dann mit Gelierzauber und dem Pürierstab zu Traubenmarmelade verarbeiten zu wollen. Da kommt war toll dunkelrote Traubenmarmelade – siehe Foto- heraus, die auch recht gut schmeckt, da ich einen Schuß Johannisbeerlikör zu gegeben habe. Aber ich habe damit den inzwischen dritten Pürierstab ruiniert. Ein Glück habe ich zu meinem Geburtstag gleich einen neuen geschenkt bekommen. Der neue hat nun 600 statt 300 Watt und sollte etwas länger halten.

Winterapfel-Konfitüre

August 9, 2007

Neulich kam mein Freund mit gut 2 Kilo geschenkten Äpfeln heim. Er hatte sich nicht dagegen wehren können. 😉 Was nun also damit machen? Die kanonische Antwort wäre sicher Apfelmus gewesen, aber da Apfelmus bei WW-Punkte hat (auch wenn das immer wieder ein Diskussionspunkt ist), war mir schon ziemlich klar, dass ich dann lieber anderes Obst essen würde und das schöne Apfelmus stehen bleiben würde. Also habe ich noch schnell in meinem Lieblingsdiscounter ein Paket Gelierzucker und Bourbon-Vanillien-Zucker erstanden, meine inzwischen wieder frei gewordenen Einmachgläser gespült und Winterapfelkonfitüre gekocht. Nun habe ich übrigens schon eine ganze Reihe selbstgemachter Marmeladen im Vorratsraum. Die Gläser sind immer wieder schön zum Verschenken. Außerdem freue ich mich jetzt schon darauf, im Winter meinen selbsteingemachten Sommer im Glas zu genießen.

winterapfel.jpg

Zutaten:

  • 1 kg Äpfel geschält und kleingeschnitten
  • 1 Päckchen Gelierzucker 2:1
  • 2 Zitronen
  • 250 ml Cidre
  • 2 Päckchen Bourbon-Vanillienzucker
  • Zimt, Muskat, Nelken (gemahlen)

Zubereitung:

Äpfel mit Cidre (und ggf. etwas Wasser) weichkochen und pürieren. Zitronensaft von 2 Zitronen und Gewürze dazugeben und abschmecken. Dann mit Gelierzucker verrühren und Marmelade nach Packungsanweisung zubereiten. Heiß in vorbereitete Gläser füllen und sofort verschließen.

Sommer im Glas: KiBa-Marmelade

Juli 29, 2007

Ich hatte noch eine ganze Menge Kirschen im Tiefkühler und nun auch wieder genügend Gläser, um sie mit Marmelade zu befüllen. Also habe ich heute Mittag „mal eben schnell“ KiBa-Marmelade gekocht. Sie schmeckt sehr nach Kirsche und im Abgang 😉 sehr nach Banane, genauso wie ein KiBa-Saft. Als besonderen Pfiff habe ich noch einen guten Schuss Johannisbeerlikör dazugeben, der bei uns in der Küche eher ein tristes Dasein fristet. Nun habe ich wieder Marmelade zum Mitbringen für die diversen Feiern und Geburtstag, die in nächster Zeit so anstehen. Selbstgemachtes kommt meist gut an.

kiba.jpg

Zutaten:

  • 600g entsteinte Kirschen
  • 350 g Bananen
  • Saft von 1 1/2 Zitronen
  • 1 Päck. Vanillinzucker
  • 1 guter Schuß Johannisbeerlikör
  • 1 Päck. Gelierzucker 2:1

Zubereitung:

Alle Zutaten (außer Gelierzucker) in einen Topf geben und pürieren. Gelierzucker unterrühren und nach Packungsanweisung vorgehen, d.h. Masse unter Rühren aufkochen und 4 Minuten rührend heftig sprudelnd kochen lassen. Dann heiß in Schraubgläser füllen und sofort verschließen.