Archive for the ‘Kochduell’ Category

Schneller Gemüseeintopf

Januar 26, 2008

Manchmal stelle ich mir die Frage, was ich denn mit den Resten vom Vortage mache. Immer nur Bratkartoffeln aus übrigen Kartoffeln zu machen, ist irgendwann langweilig. Außerdem muss ich zugeben, dass ich beim Bratkartoffel braten etwas unbegabt bin. Das macht der herr Chaosküche bei uns. So habe ich aus übrig gebliebenen gekochten Kartoffeln und etwas TK-Suppengemüse einen schnellen Gemüseeintopf gezaubert. Dazu habe ich einfach TK-Suppengemüse in etwas Gemüsebrühe (instant) fast gar gekocht, dann die Kartoffelstücke zugegeben und kurz wieder aufkochen lassen. Das ganze habe ich dann mit Salz, Pfeffer, Majoran und Bohnenfraut abschmecken. Für mich kommt dann immer noch ein Spritzer Maggi dazu, ist aber nicht unbedingt notwendig. Die Zubereitung dauert keine 10 Minuten und ist daher unbedingt feierabend- und Heißhunger-tauglich. Das Ergebnis ist ein wärmender Gemüseeintopf, den ich auch gästetauglich finde.

gemueseeintopf.jpg

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Labskaus

Januar 20, 2008

Gestern Abend hatten wir eine echte Premiere. Es gab Labskaus, ein Gericht meiner Kindheit, das ich damals nie gern gegessen habe und seitdem auch nicht wieder. Neulich gab es aber in unserem Lieblingsdiscounter Corned Beef im Angebot, so dass wir eine Dose im Vorratsraum hatten. Da Labskaus zwar nicht ganz ein echt ostfriersisches, aber ein norddeutsches Gericht ist, musste ich es aber wenigstens mal ausprobieren. Hier öffnet Herr Chaosküche zunächst einmal die Dose. Ich muss sagen, dass es mit dem Fett außendrum eher kein so appetitlicher Anblick war.

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Für Labskaus, so wie ich es kenne, wird das Corned Beef mit gekochten Kartoffeln und angedünsteten Zwiebeln zu einem Brei gestampft. Hier seht Ihr es im Topf.

labskausimtopf.jpg

Manche stampfen auch gleich Fisch, eingelegte Rote Bete oder Essiggurken mit hinein. Ich kenne das jedoch als Beilage. Hier ist also das fertige Labskaus mit roten Beten, sauren Gurken und einem Heringsröllchen. Eigentlich gehört noch ein Spiegelei dazu, aber darauf haben wir mal verzichtet. Uns beiden hat das Labskaus wirklich sehr gut geschmeckt. Das kann es nun bei uns ruhig auch öfter geben. Für mich war es ein Geschmack nach Kindheit. 🙂

labskausteller.jpg

Labskaus

Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 500 gr Kartoffeln
  • 200 gr Corned Beef
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Öl
  • etwas heißes Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Das Corned Beef kurz mitdünsten. Dann Zwiebel, Corned Beef und Kartoffeln zu einem Brei zerstampfen, ggf. durch Zugabe von heißem Wasser cremiger werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit eingelegten roten Beten, sauren Gurken, Matjes oder Hering und Spiegelei servieren.

Erbsensuppe

September 30, 2007

Da wir weiterhin Dinge aus unserem Gefierschrank aufessen mussten, um dem Bo*frost Platz zu machen, stand heute die Verwertung von Suppengemüse und Erbsen auf der Agenda. Daraus habe ich einen vegetarischen Erbseneintopf gemacht. Orginal funktioniert das Rezept natürlich mit Suppengrün, aber dieser Eintopf war trotzdem super lecker, einfach ein deftiges Herbst- und Wintergericht. Bockwurst passt natürlich auch wunderbar dazu.
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Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Suppengrün
  • Erbsen (TK)
  • Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Majoran, Lorbeerblatt

Zubereitung:

Zwiebel und Suppengrün würfeln, Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Gemüse- und Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit dünsten, dann Erbsen dazugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Lorbeerblatt dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 20 – 25 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen und mit Gewürzen abschmecken.

Maggi gibt’s bei mir immer dazu auf dem Tisch. Ich hätte Saarländer werden sollen. 😉

Sommeressen: Kartoffeln mit Quark

Juli 21, 2007

In der vergangenen Woche war es bei uns zum Teil sehr, sehr heiß. So hatte ich gar keine große Lust, in der Küche zu stehen, da diese der wärmste Raum in unserer Wohnung war. Deshlab gab es bei mir ein schnelles und einfaches Sommeressen: Pellkartoffeln mit Quark. Dafür einfach Pellkartoffeln kochen und Quark und Joghurt verrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Kräutern würzen. Mein Sonnentor-Energie-Gewürzmix hat sich auch gut im Quark gemacht. Dazu hatte ich einen fixen Pilzsalat, für den ich einfach Dosenpilze mit Essig und Öl mariniert und mit Salz, Pfeffer und Kräutern gewürzt habe. Außerdem gab’s noch eine Tomate aus eigenem Anbau.

kartoffelnquark.jpg

Kochduell – die Rückrunde

November 6, 2006

Am Wochenende gab’s jetzt die Rückrunde zum Kochduell. Das hiess, wir mussten einkaufen und die anderen etwas daraus kochen. Die Regeln blieben unverändert.

Ich muss aber sagen, dass Einkaufen ganz schön schwierig ist, wenn man nichts zu gemein sein, aber doch auch ein bisschen ungewöhnliche Dinge besorgen will, die irgendwie zu nichts passen. Ausserdem hatten wir mit unserem Budget ein wenig zu kämpfen, und mit einer Steckrübe, die leider nicht mehr ganz frisch war. Das ist also unser Korb:

korb

Darin waren:

  • Rinderhüftsteak
  • eine Tüte Haferflocken
  • ein Schokoweihnachtsmann
  • eine Tüte Sofortgelantine
  • 2 Riesen-Äpfel
  • 3 Orange
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Tüten Vollkorn-Nudeln
  • 2 Spitzpaprika
  • ein Wirsing
  • besagte Steckrübe
  • Milch
  • 6 Eier
  • Frischkäse
  • ein Kopfsalat
  • ein Bund Schnittlauch
  • ein Glas Silberzwiebeln

Gegessen wurde an einem wunderschön dekorierten Tisch, der auch für’s perfekte Dinner durchgegangen wäre.
tisch

Nach der Wartezeit, die wir mit ausgiebigem Zeitungslesen verbrachten (ich muss sagen, dieser Part der Geschichte hat dann doch was 😉 ), gab es folgendes wunderbare Menü. Zu Beginn wurde eine Wirsingcremesuppe mit Frischkäse und 3 Alibi-Stücken Steckrübe serviert, denn der unterwegs irgendwie schlecht geworden.

wirsingsuppe

Als Zwischengang gab es Kopfsalat mit Silberzwiebel-Schnittlauch-Vinaigrette .

silberzwiebelsalat

Die Hauptspeise war Hüftsteak auf Wirsing an Volkornnudeln mit Paprikarahm. Das war so lecker, dass es sogar noch Nachschlag gab.

steak

Und zum krönenden Abschluss gab es Haferflockenpfannkuchen im Dialog mit Obstsülze, Schokoraspeln und Vanillesoße.

nachtisch

Insgesamt war es wieder ein super schöner Abend mit einem gelungenen Essen und überraschenden Kombinationen. Ein neue Kochduellrunde für Dezember/Januar ist geplant.
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Kochduell – 1. Runde

Oktober 29, 2006

Gestern Abend haben wir mit einem befreundeten Paar ein Kochduell veranstaltet. Die Regeln waren wie folgt:

  • Ein Paar kauft ein, das andere Paar muss mit den Zutaten ein Essen bestehend aus mind. Hauptgang und Dessert kochen.
  • Jede eingekaufte Zutat muss verwendet werden. Es darf ausser den eingekauften Zutaten nur Gewürze, Essig, Öl und Dinge verwendet werden, die sonst in der Küche vorhanden sind, und nicht besonders für ein Essen gekauft werden, z.B. Eier, Kaffee, Rum, Knoblauch…
  • Der Einkauf beträgt 5 Euro pro Person. Das Essen für eine Person darf am Ende nicht mehr als 10 WW-Punkte haben.

Mitgebracht wurde uns dieser Korb:

foodbox

Darin waren:

  • eine Ananas
  • eine Dose Sauerkraut
  • Hühnerbrustfilets
  • rote Zwiebeln
  • Frühlingszwiebeln
  • Romana-Salatherzen
  • eine Gurke
  • Möhren
  • frisches Basilikum
  • Speckwürfel
  • 2 Dosen Pizzatomaten
  • geriebener Käse
  • Joghurt
  • Quark
  • getrocknete Tomaten
  • 2 Eimer fertiger Reibekuchenteig
  • eine Rüte Mini-Zweiback
  • Limetten

Eine echter Herausforderung! Aber nach ca. 90 Minuten gab es folgendes Menü…

Als Vorsuppe eine Tomaten-Käsecremesuppe mit Basilikum und roten Zwiebeln. Dazu wurden die roten Zwiebeln gewürfelt und mit etwas Öl und Knoblauch angedünstet. Das wurde dann mit den Pizzatomaten angegossen und mit Basilikum und ein wenig Raspelkäse püriert. Die Suppe wurde dann mit Salz, Pfeffer, Paprika und Zimt abgeschmeckt.

tisch_tomatensuppe

Als Zwischengang: Rohkost-Carpaccio „Tropical“. Möhren und Gurke wurden geschält, die Ananas „geschlachtet“ und feingeraspelt. (Memo an mich: Ananas lässt sich nicht feinraspeln, sondern wird dann eher gepresst). Der Salat wurde dann mit Limettensaft und Salz und Pfeffer abgeschmeckt und auf Romana-Salatblättern serviert.

rohkost

Als Hautpgang: Hähnchenspiesse „Tandoori“ an Sauerkraut-Rösti-Gratin

Dazu wurden die Hähnchenbrustfilets auf Holzspiesse gesteckt und in einer Marinade aus Joghurt, getrockneten Tomaten, kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Paprika und einer Prise Cayenne-Pfeffer etwas eine Stunde eingelegt. Dann wurden die Spiesse bei 3/4 Hitze in der Grillpfanne mit 1 TL Öl gebraten.

haehnchenspiesse

Für das Sauerkraut-Rösti-Gratin wurde der fertige Reibekuchenteig mit Sauerkraut und kleingewürfelter roter Zwiebel und Speckwürfeln gemischt. Dazu kam ein Ei. Der Teig wurde mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt und in einer Auflaufform bei 200 Grad solange gebacken, bis er oben eine leichte goldbraune Kruste hatte.

sauerkrautauflauf

Als krönenden Abschluss gab es zum Dessert ein Zweiback-Triamisudo an Ananasfilet. Dazu wurden die Mini-Zwiebäcke in eine Auflaufform gelegt und mit Espresso und einem Schuss Rum beträufelt. Darauf kam Quark, der mit Mineralwasser glattgerührt und mit Vanille-Süßstoff gesüsst war. Oben drauf wurde zur Dekoration eine Mischung aus Kakao und Zwiebackbröseln gegeben. Das ganze wurde dann im Kühlschrank kaltgestellt. Dazu wurden die Filets einer halben Ananas serviert.

Insegesamt hatte das ganze Essen läppische 9,5 Punkte pro Person und wir einen wunderbaren und sehr genussvollen Abend. Nächstes Wochenende gibt es die Rückrunde. Ich überlege jetzt schon, was wir für 20 Euro einkaufen können, was 40 Punkte insgesamt nicht überschreitet und ein weiteres kulinarisches Highlight verspricht. Stay tuned….!
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