Archive for the ‘Kartoffeln’ Category

Immer noch Spargelzeit

Juni 13, 2008

Bei uns ist immer noch Spargelzeit, auch wenn sie sich langsam dem Ende entgegen neigt. Am vergangenen Wochenende war hier im Ort das traditonelle Spargelfest. Das ist eigentlich ein ganz normales Volksfest, aber in einer Spargelstadt leistet man sich auch ein Spargelfest. Dumm nur, dass wir mitten in der Stadt wohnen und uns damit 3 Tage Lärm beschert wird. Vergangenes Jahr waren wir verreist. Dieses Jahr haben wir es versucht, mit Oropax abzuwettern. Ein Glück war das Wetter auch nicht ganz so gut, so dass sich die Besuchermassen in Grenzen hielten.

Zum Ende der Spargelsaison möchte ich Euch noch mal ein klassisches Spargelgericht zeigen: Spargel mit Kartoffelklößen (klassisch wären natürlich Pellkartoffeln), geräuchertem Schinken und Soße Hollondaise. Die Soße ist aber eine leichte Variante aus der Tüte, also eher eine „gelbe Soße , die einer Hollondaise nicht ganz unähnlich schmeckt“. An echte Hollandaise habe ich mich noch nicht herangewagt, aber ich denke,  sie wird mir wegen des hohen Fettgehalts auch wohl kaum schmecken, da dann der Spargelgeschmack unter der Soße verschwindet. Bei den leichten Tüten Hollaindaisen schmeckt mir übrigens die von Knorr besser als die von Maggi. Die Knorr’sche ist etwas würziger.

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Räucherforelle mit Kartoffeln und Spinat

Juni 4, 2008

Räucherforelle ist eine Entdeckung, die ich neulich in meinem Lieblingsdiscouter gemacht habe. Ich fand sie zwischen dem Räucherlachs und den Schrimps im Kühlregal. Entgegen meiner Vermutungen ist Räucherforelle gar nicht so fett und kalt ein echter Genuß. Zum Fisch habe ich mir Pellkartoffeln und Spinat gemacht. Ein leckeres, schnelles und gesundes Feierabend-Essen.

Spargelsaison

Mai 19, 2008

Hier bei uns hat die Spargelsaison schon vor einer Weile begonnen. Da wir in einer Spargelstadt samt Spargelkönigin leben, bekomme ich hier den Spargel sehr günstig und direkt frisch vom Feld. Am liebsten kaufe ich ihn als Bruch oder unsortiert, dann sieht er vielleicht nicht ganz so toll aus, aber der Geschmack ist der gleiche. Spargel esse ich am liebsten klassisch, mit Kartoffeln und sonst mit nichts.

Außerdem mag ich Spargel mit Nudeln. Einfach Nudeln und Spargel getrennt kochen, etwas helle Mehlschwitze dazu und mit Petersilie abrunden. Aber in der Spargelzeit geht Spargel für mich immer, am liebsten pur.

Kloßteig-Pizza

Mai 1, 2008

Diese Kloßteig-Pizza ist ein klassisches WW-Gericht, da man dabei ausnutzen kann, dass der Kloßteig für den Boden unter die Sattregel fällt. Eine normale Pizza beim Italiener sprengt normalerweise den täglichen Punkterahmen, so dass mir das dann eine Pizza nicht wert ist. Aber diese Pizza ist eine tolle leichte Variante.

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Zutaten:

  • fertiger Kloßteig aus dem Kühlregal
  • Pizzatomaten
  • Belag nach Wahl (hier Broccoli, Pilze und Zwiebeln
  • italienische Kräuter, Salz, Pfeffer
  • geriebener Käse

Zubereitung:

Kloßteig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Mit der Gabel mehrfach einstechen. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten vorbacken, mit der Boden nicht durchweicht. Boden umdrehen und nach Belieben belegen und würzen. Pizza ca. 30 Minuten fertig backen, bis der Käse zerlaufen ist.

Sonntagsessen unter der Woche

April 29, 2008

In der vergangenen Woche hatte ich ein echtes Sonntagsessen einfach so nach Feierabend. Die Kartoffeln mussten weg. Leichte Soße Hollandaise war da, Blumenkohl und Hühnerbrust gab’s im Frost. In Null-Komma-Nix hatte ich also dieses Sonntagsessen gezaubert: Gegrillte Hähnchenbrust mit Salzkartoffeln und Blumenkohl mit Soße Hollandaise. Zur Feier des Tages gab’s dazu einen schönen Pfälzer Grauburgunder.

Farbenfroh: Zweierlei Kartoffeln mit Broccoli

April 14, 2008

Das folgende Gericht ist wieder einmal ein einfaches, schnelles Feierabendgericht. Optisch finde ich es aber sehr ansprechend, geschmacklich natürlich auch. In meinem Lieblingsdiscounter gab es neulich rotschalige Kartoffeln. Diese habe ich als Pellkartoffeln mit normalen Standardkartoffeln gekocht. Dazu gab es ein paar Broccoliröschen und Quark mit getrockneten Tomaten. Sehr lecker und schön bunt!

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Es wird wieder gekocht!

April 10, 2008

Hallo Ihr Lieben,

So langsam neigt sich die Dissertation dem Ende entgegen. Leider hänge ich gerade in einer Warteschleife vor der eigentlichen Abgabe, aber es ist im wesentlichen nur noch eine Frage der Zeit, bis ich das Ding abharken kann. Puh! So wird es hier in der Chaosküche hoffentlich bald wieder etwas lebendiger.

Gekocht habe ich die ganze letzte Zeit natürlich auch. Irgendwas muss der Mensch ja essen. Aber für die großen Experimente und die Berichte dazu fehlte mir einfach die Muße. Heute möchte ich Euch mal so ein einfaches Gericht für die Seele zeigen, das man einfach braucht, um weiterzumachen. Essen hält eben doch Leib und Seele zusammen.

Hier seht Ihr Kartoffelbrei mit Erbsen und Möhren und brauner Soße. Bei Herrn Chaosküche läuft Kartoffelbrei mit brauner Soße unter dem Begriff „Nährschlamm“ in Erinnerung an den Nachschlag in seiner Mensazeit. Ich kann diese Benennung durchaus nachvollziehen. 🙂 Man beachte außerdem die Serviette, die Herr Chaosküche aus Disneyworld mitgebracht hat.

Sonntagsessen: Filetsteak

Januar 28, 2008

Am vergangenen Wochenende haben wir es uns mal so richtig gut gehen lassen. Wir hatten noch Rinderfilet eingefroren. Dieses haben wir als Filetmedallions gebraten. Dazu gab es Salzkartoffeln, Röstzwiebeln und das Röschentrio unseres TK-Lieferdienstes. Das Steak war sehr lecker. Es erinnerte uns sehr an unseren Besuch bei Don Shula in Miami Beach. Dort war das Fleisch zwar noch etwas zarter und vor allen größerer.

Besonders wichtig für gutes Steak scheint es zu sein, dass man es vorher nicht mit der Gabel ansticht und nicht salzt oder würzt. So bleibt der Saft im Fleisch. Dann brät man das Steak in einer sehr heißen Pfanne scharf von beiden Seiten an. Bei einem 3 cm Sdicken teak sind das ca. 2 Minuten von jeder Seite, damit das Ergebnis medium wird. Dann wickelt man das Steak lose in Alufolie und legt es in den 60 Grad warmen Backofen, damit es noch ca. 10 Minuten durchziehen kann vor dem Servieren.

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Kochblog-Event XXX Ingwer: Kartoffel-Möhren-Ingwer-Suppe

Januar 13, 2008

Blog-Event XXX: Ingwer

Diese Suppe ist neulich aus der Verlegenheit geboren worden, da ich nach einer Zahnbehandlung nicht richtig essen konnte. Trotzdem möchte ich sie beim Blogevent Ingwer anmelden, da sie sehr lecker war, zum Thema passt und sicher in meiner Küche ohne kaputte Zähne wieder auf den Tisch kommt. Es ist eine leichte und einfach zuzubereitende Suppe, die jedoch durch den frischen Ingwer eine ganz besondere Note hat. Ich finde diese Suppe auch durchaus Gäste- oder Party-tauglich.

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Zutaten:

  • Kartoffeln und Möhren in gleichem Volumen
  • ein großes Stück frischer Ingwer
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

Kartoffeln und Möhren schälen und kleinschneiden. Ein großes Stück frischen ingwer schälen und klein schneiden. Gemüse zusammen mit dem Ingwer in Gemüsebrühe garen. Wenn alles weich genug ist, Suppe pürieren, ggf. mit Sahne (oder wie bei mir etwas Olivenöl) und Gewürzen abschmecken.

Rotkohl oder Schnellkopftopf, die Erste!

Januar 12, 2008

Heute gab es bei uns am Samstag Abend mal wieder ein echtes Sonntagsessen: Kartoffeln, Rotkohl und Hirschgulasch. Die Kartoffeln waren diesmal extra Mehligkochenende, die zwar nicht ganz so ansehnlich sind, uns dafür aber viel besser schmecken als die Festkochenden, die oft einfach nur glasig sind. Das Hirschgulasch hatten wir von unserem B*frost-TK-Bringdienst aufgetaut. Es hat uns aber nicht so wirklich zugesagt, da der Hirsch recht fett und die Wildsoße eher süß war.

Dafür war aber der Rotkohl Star des Abends. Nachdem ich neulich mal Rotkohl aus der Dose hatte und diesen viel zu süß fand, habe ich mich entschieden, dass ich selbst einmal frischen Rotkohl koche. Erste Recherchen ergaben jedoch eine Kochzeit von 1 1/2 Stunden, die ich einfach nicht so habe. Daher habe ich dann das erste Mal überhaupt meinen Schnellkochtopf aktiviert. Ich habe ihn von meiner Mutter bekommen, als ich auszog mit den Worten: „Nimm den nur mit. Den mag ich nicht so gern.“ Und so fristete der Schnellkopftopf bisher sein Dasein in der hintersten Ecke des Töpfeschranks. Aber heute hatte er seinen großen Auftritt. Erst hatten wir etwas Probleme den Deckel zu öffnen, als der Topf noch kalt und leer war, im heißen Zustand ging das aber problemlos. Und das Beste: Der Rotkohl war nach 10 Minuten im Schnellkochtopf butterweich. Nur leider ist Schnellkochtopf-Kochen nichts für mich Topfgucker, denn man sieht doch nichts. 😉

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Hier noch das Rezept für den Rotkohl:

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • Zimt, Nelken, Lorbeerblatt
  • 1 Apfel

Zubereitung:

Zwiebel würfeln und in etwas Öl andünsten.  Rotkohl putzen, Strunk entfernen, kleinschneiden und waschen. Dann mit in den Topf geben und kurz andünsten. Salzen und Pfeffern. Gewürze zugeben und etwas Wasser angießen. Dann Schnellkochtopf zumachen. Wenn das Stiftchen herausgekommen ist, ungefähr 10 Minuten kochen. 8 Minuten reichen aber vermutlich auch. Dann Druck ablassen und Topf wieder auf machen. Lorbeerblatt entfernen. Noch einen geschälten, kleingeschnittenen, gedünsteten Apfel (1 1/2 Minuten in der Mikrowelle) dazugeben und mit Essig (und einem Schuß Johannisbeerlikör) und Gewürzen abschmecken.