Archive for the ‘Japan’ Category

Herr Chaosküche kocht: Gemüsepfanne mit Reis

Mai 25, 2008

Kurz vor der Abgabe meiner Diss ist es bei mir abends mal recht spät geworden, so dass Herr Chaosküche für mich gekocht hat und das Essen auf dem Tisch stand, als ich heim kam. Das war klasse, absoluter Luxus! Es gab Gemüsepfanne mit Reis, die sehr lecker war, wie immer wenn er kocht.

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Asiatische Fischsuppe

Januar 7, 2008

Zur Zeit lebe ich ziemlich viel von Suppe und zwar hauptsächlich von Gemüsesuppe. Gemüsesuppe ist rasend schnell zuzubereitet und wärmt schön bei der Winterkälte. Dafür nehme ich meist TK-Gemüse aus meinem Frost (Gefierfach) und koche es in Gemüsebrühe. Diese mache ich mit Instant-Gemüsebrühe aus dem Glas und verfeinere sie mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und je nach Lust und Laune auch mit Ingwer und Curry oder mit Paprika und Petersile. Meine Lieblingsgemüsesorten in der Suppe sind natürlich Suppengemüse 😉 , Rosenkohl, Weißkohl, Broccoli, Blumenkohl oder auch Bohnen.

Bei Gemüsesuppe kommt man außerdem mit ziemlich wenig Punkten aus. Ich habe nur festgestellt, dass ein Teelöffel Sonnenblumenöl echt zum Geschmack beiträgt. Dann hat man auch einen guten Fettpunkt verspeist. Punktezählen ist gerade auch bei mir wieder ein Thema, da ich es mir im Urlaub und über die Feiertage reichlich gut habe gehen lassen. So muss ich jetzt ein wenig aufpassen, damit es im März bei der 2. Verlängerung meiner Goldmitgliedschaft keine Probleme gibt.

Hier sehr Ihr eine asiatisch angehauchte Fischsuppe. Dafür habe ich Zwiebeln angedünstet, dann Brühe wie oben beschrieben angegossen und einen Rest in Streifen eingefrorenen Weißkohl und TK-Broccoli darin gekocht. Parallel habe ich Tk-Fischfilet in Würfel geschnitten, gesalzen und in etwas Wasser garziehen lassen. Diese Würfel habe ich dann einfach in die fertige Suppe gegeben. Die Suppe habe ich dann asiatisch mit Sojasauce, Ingwer und Koriander abgeschmeckt.

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Paprikagemüse

November 6, 2007

Heute zeige ich Euch mal wieder ein absolut schnelles, feierabendtaugliches Essen. Für dieses asiatisch angehauchte Paprikagemüse habe ich nämlich die tiefgefrorenen Paprikastreifen von b*frost verwendet. Das heißt, dass man außer der der Zwiebel und des Knoblauch keine Arbeit mit der Gemüseputzerei hat und nach 15 Minuten ein leckeres Essen auf dem Tisch. Dazu passt dann Reis, Ebly oder auch Couscous, wenn es noch schneller gehen soll. Natürlich kann man es auch noch mit anderem Gemüse, wie z.B. Broccoli, Pilzen oder Weißkohl, ergänzen.

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Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Paprika geputzt in Streifen (oder TK)
  • Sojasauce, Salz, Pfeffer, Paprika scharf, Ingwer

Zubereitung:

Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Beides in etwas Öl andünsten. Dann Paprika dazugeben und mit dünsten. Etwas Sojasauce dazugeben und ggf. noch etwas Wasser angießen, salzen und pfeffern. Solange leicht köcheln lassen, bis das Gemüse die richtige Konsistenz hat. Mit Gewürzen abschmecken und servieren.

Chaoskueche unterwegs: Maruyasu Frankfurt

September 9, 2007

Am Wochenende waren wir in Frankfurt, meiner absoluten Lieblingsstadt zur Zeit. Ich mag einfach das großstädtische Flair. Die Hochhäuser erinnern mich an unsere USA-Urlaube. Ich find’s einfach cool da. Und am Samstag haben wir dann endlich mal einen meiner langehegten Träume in die Tat umgesetzt und sind in der Galeria Kaufhof an der Zeil in der Lebensmittelabteilung an der Sushi-Bar hängengeblieben. Ich wollte immer schon mal an so einer Sushi-Bar Platz nehmen. Die Sushi waren ganz wunderbar. Auf dem Bild sieht man 4 Kappa-Maki mit Gurke und 2 Nigri Sushi, eins mit Lachsfilet und eins mit Lachstartar. Das Maruyasu kann ich nur empfehlen, der Service war sehr aufmerksam und zuvorkommend.

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Asia-Suppe mit Fischklößchen

August 24, 2007

Schon seit einiger Zeit stehe ich sehr auf asiatische Suppen mit Reisnudeln oder Mienudeln. Ganz besonders haben es mir aber diese tiefgefrorenen Fischbällchen angetan, die es im Asialaden gibt. Aus was für Fisch sie gemacht sind und wie sie hergestellt werden, weiß ich gar nicht so genau. Vielleicht will man das auch gar nicht so genau wissen. In einer asiatischen Suppe oder angebraten zu einer asiatischen Gemüsepfanne finde ich sie super lecker.

Für diese Suppe habe ich Zwiebeln und Möhren angebraten und in Gemüsebrühe weichgekocht. Dann habe ich Instant-Mienudeln und eben jene Fischbällchen dazugegeben und beides kurz ziehen lassen. Meine Suppen würze ich normalerweise mit Sojasauce, grüner Thaicurrypaste, Ingwer und Koriander. Alternativ kann man auch Suppengemüse oder anderes TK-Gemüse verwenden, wenn es schnell gehen muss. Anstelle von Mienudeln kann man auch Reis oder Reisnudeln verwenden. Essen muss man die Suppe dann natürlich stilecht mit Stäbchen. 🙂

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Asiatische Hühner-Nudelsuppe

Juli 17, 2007

Freunde von mir haben aus ihrem Thailand-Urlaub das Faible für asiatische Suppen mitgebracht. Nachdem ich dort einmal eingeladen war, versuche ich auch, diese Art Suppen nachzukochen, da sie mir gut geschmeckt haben. Allerdings verwenden unsere Freunde selbstgekochte Hühnerbrühe, frische Gewürze wie Ingwer, Thai-Basilikum, Koriander oder Zitronengras. Bei mir müssen wegen der Feierabendtauglichkeit Gewürze aus meinem Gewürzregal und grüne Thai-Currypaste herhalten. Das Ergebnis finde ich aber durchaus gelungen. Die Gemüsezutaten kann man auch variieren und noch Karotten, Pilze oder Broccoli dazugeben. Anstelle von Hühnchen kann ich mir auch gut Garnelen oder Fischbällchen in der Suppe vorstellen.

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Zutaten:

  • Reisnudeln
  • Lauch
  • Chinakohl
  • 1 Hühnerbrust
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Ingwer, Koriander, grüne Thaicurrypaste

Zubereitung:

Lauch in feine Ringe schneiden und in etwas Öl andünsten. Gemüsebrühe angießen und aufkochen. Gewürfelte Hühnerbrust dazugeben und 10 Minuten köcheln lassen. Chinakohl in feiner Streifen schneiden, in die Suppe geben und kochen, bis der die gewünschte Bissfestigkeit hat. Die Suppe dann mit den Gewürzen abschmecken. Reisnudeln nach Packungsanweisung garen und in der Suppe servieren.

Udon Nudeln mit Gemüse und Fischbällchen

Juli 10, 2007

Gestern habe ich einen Ausflug in einen Asialaden gemacht und mich nach Herzenslust umgesehen. Dabei sind mit koreanische Udon Nudeln begegnet. Das sind frische, runde Weizennudeln, die man für Suppe oder als Bratnudeln verwenden kann. Weitere Infos zu Udon Nudeln findet man z.B. hier. Außerdem habe ich thailändische tiefgefrorene Fischbällchen und Chili-Soja-Sauce erstanden. Daraus habe ich heute mittag eine asiatische Nudel-Gemüsepfanne gemacht.

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Zutaten:

  • 1 Pack Udon-Nudeln
  • 1/2 tiefgefrorene Fischbällchen
  • 2 Karotten
  • 1/2 Stange Lauch
  • 1/2 Chinakohl
  • Salz, Pfeffer, Koriander, Paprika süß, Ingwer, Chili-Sojasauce
  • Knoblauchzehe

Zubereitung:

Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden, Lauch putzen und in feiner Ringe schneiden, Chinakohl in Streifen schneiden, Knoblauch hacken. Fischbällchen halbieren oder vierteln. Öl in einer Pfanne erhitzen, Möhren, Knoblauch und Lauchen andünsten, nach einer kurzen Weile Chinakohl dazugeben und weiterdünsten, bis Chinakohl zusammenfällt. Dann Nudeln und Fischbällchen dazugeben und anbraten. Wenn alles soweit gar genug ist, mit Gewürzen abschmecken und servieren.

Chaosküche unterwegs: Goldener Wok am Fluss

Juni 19, 2007

Bei meinen Ausflügen am Wochenende waren wir auch in einem wirklich tollen Restaurant, das ich Euch nicht vorenthalten und deshalb bei „Chaosküche unterwegs“ präsentieren möchte.

Wir waren im Goldenen Wok am Fluss in Frankfurt-Nied. Das ist wirklich ein Geheimtipp, den einfach so kommt man dort sicher nicht vorbei. Ein Flyer im Hotel wies uns den Weg. In diesem Restaurant gibt es zum wirklich günstigen Pauschalpreis ein asiatisches Wok-Buffet. Man beginnt mit Sushi und Salat, geht dann weiter über Suppen und Krupuk zu einem warmen chinesischen Buffet. Das Highlight ist jedoch das Wokbuffet. Man stellt sich selbst rohen Fisch, Fleisch und Gemüse am Buffet zusammen, übergibt das an den Wokmeister, sucht sich noch eine Sauce (von süß-sauer über Teryaki bis zu Curry) aus und bekommt dieses „gewokt“ zurück auf seinen Teller. Dazu gibt es dann selbstverständlich so viel Reis, wie man mag. Daneben kann man sich auch Fleisch oder Fisch am janapischen Teppanyaki-Grill braten lassen. Abgerundet wird das Essen mit einem Nachtischbuffet und Eis. Das Essen war super lecker und dieses Restaurant ist wirklich sehr empfehlenswert. Hier der Blick auf das Wokbuffet:

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Angesteckt: Onigiri in der LunchBox

Mai 13, 2007

Am vergangenen Montag habe ich Melas und PetrasKochbuch für Geeks“ bekommen und schon eifrig studiert. Es ist wirklich sehr schön geworden und hat uns in unserem Geek-Haushalt zum Lachen gebracht. Nun habe ich wieder ganz schön viel auf meiner Liste der Dinge, die ich ausprobieren muss. So präsentiere ich hier nun meine ersten Onigiri mit feuerigem Thunfisch. Petra packt Thorsten oft welche in seine Bento-Lunch-Box. Ich nehme auch jeden Tag mein Essen mit ins Büro. Bisher beschränkte sich das auf ein Brot belegt mit Wurst oder Käse, Obst und Rohkost. Zu meinem Brot esse ich dann Salat oder Gemüse vom Buffet in der Mensa. Aber morgen werde ich nun auch das erste Mal in meiner Lunchbox Onigiri haben. Da bin ich aber mal auf die Augen der Kollegen gespannt.

onigiri

Zutaten (für 5 Onigiri):
65 g Sushireis
Reisessig, Zucker, Salz
Für die Füllung: 75g Thunfisch, rote Thaicurrypaste, Salz, Pfeffer
(Alles zusammen für 5 Punkte, da es einige Leser gibt, die das interessiert. Das freut mich übrigens, dass ich damit nicht allein bin. )

Zubereitung (nach dem Geek-Kochbuch, aber nach meinem Gefühl abgewandelt):
Sushireis waschen, dann mit Wasser (ca. 75 – 100 ml) 2-3 Minuten heftig kochen und noch 10 Minuten ausquellen lassen. Dann mit einer Mischung aus 2 EL Reisessig, Salz und 1 Prise Zucker mischen. Etwas abkühlen lassen. Für die Füllung habe ich 75 g Thunfisch aus der Dose mit Salz, Pfeffer, etwas Inger, Cayenne-Pfeffer und roter Thaicurrypaste gewürzt. Allerdings braucht man für diese Menge an Reis gar nicht so viel Füllung. Daher habe ich den Rest einfach separat eingepackt.

Für den Zusammenbau der Onigiri habe ich einen Tipp im Web gefunden. Man nimmt eine kleine Schüssel, legt sie mit Frischhaltefolie aus, gibt dann 3 TL Reis hinein, darauf etwas von der Füllung und obendrauf wieder Reis. Dann kann man die Frischhaltefolie zusammenklappen und den Reis in der Folie formen. Das hat sehr gut geklappt. Leider habe ich (noch) keine feiner Bento-Box, daher habe ich die Onigiris in Folie mit der restlichen Füllung, einer Tube Wasabipaste, Sojasauce im Hippglas und Stäbchen eingepackt. Ich freue mich jetzt schon auf die Mittagspause morgen.
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Freitags-Sushi

März 24, 2007

Angesteckt von den tollen Sushi-Kreationen, die ich bei foodfreak in den Bento-Boxen finde, musste ich auch mal wieder Sushi machen. Noriblätter, Reisessig, Sojasauce und Wasabi-Paste hatte ich noch von der letzten Sushiaktion in meinem Vorrat. Aber in Ermangelung von Fisch und echtem Sushireis musste ich improvisieren. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man anstelle von Sushireis auch Rundkornreis verwenden könne. Also habe ich meine Milchreisreste zusammengekratzt. Und anstelle von Fisch oder Krabben gab’s eben Kappa Maki mit Gurke und Möhren Maki. Ein sehr gelungenes Freitagabend-„Willkommen im Wochenende“-Essen, das auch gar nicht so lange in der Vorbereitung braucht. Ich denke, aber dass Sushi mit Lachs und Krabben z.B. und mit echtem Sushireis noch etwas besser schmecken als diese Impro-Sushi.

freitagsushi

Zutaten:
Milchreis
Noriblätter (ich halbiere sie, dann werden die Sushi dünner)
Reisessig
Gurke
Möhren
Salz
Zucker
Sojasauce
Wasabipaste

Zubereitung:

Milchreis mit doppelter Menge Wasser aufkochen und 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dann Herdlatte ausstellen und ca 30 Minuten weiterquellen lassen. Dann Reis mit Reisessig, Salz und Zucker würzen.

Während der Reis kocht, Gurken und Möhren in feine Stifte schneiden. Möhren bis zur gewünschten Bissigkeitblanchieren .

Dann kann die Sushibastelei losgehen: Ich nehme zum Anfeuchten des Löffels immer eine Mischung aus Wasser und Reisessig, damit der Reis nicht so klebt. Aber Kleben musse er natürlich, sonst halten die Sushi nicht. Reis auf der unteren Hälfte des längshalbierten Noriblattes geben und verstreichen. In die Mitte der Reismasse Möhren- oder Gurkenstifte legen. Dann von unteren Rand des Noriblattes, der mit Reis belegt ist, das Noriblatt mit Hilfe einer Bambusmatte aufrollen. Aufpassen, dass der Inhalt auch im Sushi bleibt. Die Nahtstelle evtl noch mit Reisessig-Wasser-Mischung bestreichen, damit der Sushi zusammenklebt. Die Sushirolle noch etwas rollen, damit sie schön rund wird. Dann Rolle auf die Nahtstelle legen und etwas abwarten.

Sushi vor dem Schneiden:

improsushi

Die Sushirollen kann man dann mit einen scharfen Messer, das mit Reisessig-Wasser-Mischung angefeuchtet ist, in Stücke schneiden. Die fertigen Sushi ißt man dann mit Wasabipaste und Sojasauce.
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