Archive for the ‘Indien’ Category

Kürbiscurry

November 7, 2007

Kürbis hat gerade Hochsaison und ist darüber hinaus auch sehr angesagt zur Zeit. Ich esse auch gern Kürbis, dabei aber am liebsten Hokkaidokürbis, da man ihn nicht schälen muss, vor allem aber auch wegen seines nussigen Geschmacks. Ich mag Kürbis gern mit Curry, daher habe ich aus dem letzen Hokkaido ein einfaches Kürbiscurry gemacht. Als Beilage passt Reis oder Couscous. Man kann aber auch Kichererbsen mit in das Curry geben und dann auf die Beilage verzichten. Kichererbsen und Kürbis finde ich toll zusammen.

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Zutaten:

  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Hokkaido-Kürbis
  • Salz, Pfeffer, Paprika scharf, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Ingwer, Koriander

Zubereitung:

Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch feinwürfeln. Beides in etwas Öl andünsten. Kürbis waschen, Kerne entfernen, Kürbisfleisch in Würfel schneiden. Wenn die Zwiebeln glasig sind, Paprika, Kreuzkümmel und Inger in die Pfanne geben und kürz mitbraten, aber nicht verbrennen lassen. Dann Kürbiswürfel dazugeben, kurz mitbraten und dann mit Wasser aufgießen, salzen und pfeffern. 7-10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist, aber noch nicht total zerfällt. Mit den Gewürzen abschmecken. Ggf noch etwas Wasser angießen, damit die Knsistenz richtig ist. Da der Hokkaido schön bindet, brauche ich keine Sahne oder ähnliches.

Paprikagemüse

November 6, 2007

Heute zeige ich Euch mal wieder ein absolut schnelles, feierabendtaugliches Essen. Für dieses asiatisch angehauchte Paprikagemüse habe ich nämlich die tiefgefrorenen Paprikastreifen von b*frost verwendet. Das heißt, dass man außer der der Zwiebel und des Knoblauch keine Arbeit mit der Gemüseputzerei hat und nach 15 Minuten ein leckeres Essen auf dem Tisch. Dazu passt dann Reis, Ebly oder auch Couscous, wenn es noch schneller gehen soll. Natürlich kann man es auch noch mit anderem Gemüse, wie z.B. Broccoli, Pilzen oder Weißkohl, ergänzen.

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Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Paprika geputzt in Streifen (oder TK)
  • Sojasauce, Salz, Pfeffer, Paprika scharf, Ingwer

Zubereitung:

Zwiebel in Streifen schneiden, Knoblauch fein würfeln. Beides in etwas Öl andünsten. Dann Paprika dazugeben und mit dünsten. Etwas Sojasauce dazugeben und ggf. noch etwas Wasser angießen, salzen und pfeffern. Solange leicht köcheln lassen, bis das Gemüse die richtige Konsistenz hat. Mit Gewürzen abschmecken und servieren.

Kohlstudie

Oktober 14, 2007

.. oder was man alles aus Weißkohl machen kann. Auf dem Bild ist rechts Krautgestampftes, d.h. Weißkohl und Kartoffeln zusammengekocht und durchgestampft. Links ist Weißkohl auf asiatische Art. Dafür habe ich den Kohl mit Zwiebeln in der Pfanne angebraten und weichgedünstet und dann mit Sojasoße, Ingwer und Koriander abgeschmeckt. Beides ist sehr lecker, jedoch in der Kombination etwas gewagt. Aber der Winter und damit die Kohlzeit kommt ja erst noch, daher kann ich noch viel mit Kohl experimentieren.

Auberginen-Curry

August 19, 2007

Kürzliche habe ich mal Auberginen im Angebot entdeckt. Das machte mir Lust auf ein „Vegetable Curry“, was mich mal wieder stark an meine Zeit in England erinnerte.

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Zutaten:

  • 1 Aubergine
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • Salz, Pfeffer, Paprika, Kurkuma, Ingwer, Cayennepfeffer, Koriander, Kreuzkümmel

Zubereitung:

1. Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauchzehe fein hacken. In etwas Öl andünsten.

2. Gewürze (Kurkuma, Kreuzkümmel und Ingwer) dazugeben und kurz anrösten. Dann Aubergine in Würfel geschnitten dazugeben und anbraten.

3. Tomaten dazugeben und solange köcheln lassen, bis die Aubergine die richtige Bissfestigkeit hat. Dann nach Belieben scharf abschmecken.

Mit Reis oder Brot (z.B. Naan) servieren. Das Essen eignet sich auch gut zum Aufwärmen mittags in der Büromikrowelle und hat bei meinen Kollegen Erstaunen hervorgerufen.

Mashup: Kartoffel-Curry mit Quark-Dip auf Aprikose

Juni 27, 2007

Mein Freund, Herr Chaosküche sozusagen, hat diese Woche Urlaub. Ich gehe arbeiten, damit er daheim auch seine Ruhe hat. 😉 Jedenfalls hat er mich gestern Abend sehr lecker (wie immer eigentlich) bekocht. Dabei hat er eine neue Rezptgattung erfunden: das Mashup. Mehr über Mashup weiß Wikipedia.

Herr Chaosküche hat im Web eine Rezepteseite nur auszugsweise gelesen, dann aus mehreren Rezepten Teile, Zutaten und Zubereitungsarten genommen und zu einem neuen Mashup-Menü zusammengefügt. Hier präsentiert er also das Kartoffel-Curry-Mashup mit Quarkdip auf Aprikose mit Möhren und grünen Bohnen. Es ist entstanden aus einem Kartoffelcurry-Rezept und der Idee einen Quarkdip auf einer Aprikose anzurichten. Die Pommesform der Kartoffeln liegt an der Schneidescheibe für BOSCH, die er mir zu Weihnachten geschenkt hat. Das Gemüse gibt es wegen meiner Vorliebe für Gemüse dazu und ist das, was es bei uns im Kühlschrank und Frost gab. Das Gemüse ist aber nicht wirklich notwendig für das Mashup-Menü.
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Zutaten:

Für das Kartoffel-Curry benötigt man Kartoffeln, eine Zwiebel und Salz, Pfeffer und Currypulver. Für den Quark braucht man natürlich Magerquark, etwas Joghurt, Mineralwasser und Salz, und außerdem noch eine Aprikose.

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden und bissfest kochen. Zwiebel in Ringe schneiden und in etwas Öl andünsten. Dann vorgekochte Kartoffelstifte dazugeben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Quark mit Joghurt und Mineralwasser glattrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aprikose halbieren, den Stein entfernen und auf dem Teller mit Quark anrichten. Dazu gibt’s dann noch Gemüse nach Wahl.

Zucchini-Bananen-Curry

Mai 11, 2007

Auch wenn diese Kombination von süß und scharf etwas gewagt klingt, finde ich das Zucchini-Bananen-Curry super lecker. Es ist einfach und schnell zuzubereiten und außerdem noch leicht. Einfach Reis, Couscous oder Nudeln dazu und genießen.

currybanane

Zutaten:
2 TL Öl (es geht auch mit 1 TL, aber wegen der gesunden Fette 😉 )
1 Zwiebel
2 Zucchini
2 mittelgroße Bananen
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Currypulver, Zitronensadft
evtl. etwas Joghurt
(macht 2 Punkte bei 2 Portionen)

Zubereitung:
Zwiebel würfeln und in etwas Öl in den Pfanne andünsten. Dann Banane in Scheiben geschnitten dazu geben und goldbraun anbraten. Banane und Zwiebel aus der Pfanne nehmen. Dann kleingeschnittene Zucchini (ich viertele sie und schneide sie dann in dünne Scheben) in der Pfanne andünsten. Wenn die Zucchini fast gar ist (ich mag sie allerdings noch etwas bissig), Bananen und Zwiebeln wieder dazu geben und kurz wieder erhitzen. Mit etwas heißem Wasser angießen, je nach dem, wie flüssig man die Soße möchte. Die Banane bindet das ganze schön. Dann mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und Zitornensaft abschmecken. Wer es gern cremiger mag, kann noch etwas Joghurt (dann aber nicht wieder erhitzen, sonst gerinnt er) unterrühren.
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Aloo-Sag mit Mangold

März 18, 2007

Irgendwie scheine ich gerade in einer indischen Phase zu stecken. Ich habe in Anlehung an das Chicken Jalfrezi-Rezept am Abend drauf ein vegetarisches Curry fabriziert. In der Zubereitung ist es sehr ähnlich wie das Chicken Curry, nur das statt Huhn gekocht Kartoffeln und Gemüse verwendet werden. Beim Inder werden für Vegetable Curry allerlei Gemüse verwendet, so z.B. Aubergine, Pilze, Blumenkohl, Bohnen, Spinat, Paprika, Erbsen, Tomaten … Hier ist wieder Raum für Experimente. Bekannt ist vllt Aloo-Gobi, in das Kartoffeln (Aloo), Blumenkohl (Gobi), Erbsen und Tomaten kommen. Die meisten Curries, auch die mit Fleisch, bestehen aus der Hauptzutat (Fleisch, Fisch, Garnelen, Gemüse) und der Soße. Bei der Soße werden als Grundlage meist Tomaten, Joghurt,Sahne, Kokosmilch oder eine Kombination daraus verwendet. Aloo-Sag ist ein Curry, dass aus Aloo (Kartoffeln) und Sag (Spinat) besteht. Da ich gerade Mangold im Haus hatte, gab es eben Aloo-Sag mit Mangold.

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Zutaten:

Zwiebel
Knoblauch
frischer Ingwer
gekochte Kartoffeln in Würfeln
Mangold (oder Spinat)
1 Dose Pizzatomaten
Joghurt
Kurkuma, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Mangold putzen, harte Stiele von den Blättern trennen, Stiele und Blätter kleinschneiden. Zwiebel würfeln und Knoblauch hacken, beides in etwas Öl andünsten. Dann Kurkuma, Cayennepfeffer und Salz dazugeben und kurz anrösten. Dann zunächst die Mangoldstiele mit den Zwiebeln und dem Knoblauch andünsten, Blätter später dazugeben und zusammenfallen lassen. Da die Stiele härter sind, brauchen sie einfach etwas länger. Wenn der Mangold weich genug ist, gekochte Kartoffeln, Tomaten und gewürfelten frischen Ingwer dazugeben. Erst mit geschlossenem Deckel 10-15 Minuten köcheln lassen, später mit geöffnetem Deckel so lange köcheln lassen , bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Die Hitze wegnehmen und einige Esslöffel Joghurt unterrühren. Nicht wieder erhitzen, da sonst der Joghurt gerinnt. Mit den indischen Gewürzen abschmecken, aber vorsichtig sein, damit das Curry nicht zu scharf wird, da durch den frischen Ingwer schon Schärfe vorhanden ist.
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Chicken Jalfrezi

März 15, 2007

Am Dienstag Abend war ich mal wieder bei meinem Lieblingszahnarzt, der ganz in der Nähe meiner Schwester ist. Daher ergibt sich mit einem Zahnarztbesuch meist die Gelegenheit, meine Schwester zu besuchen, einen netten Abend zu verbringen und gemeinsam etwas Gutes zu kochen. Ich war die Einkaufsbeauftragte und hatte Lust auf Hühnchen. Da habe ich mich an die doch schon recht zahlreichen Besuche beim Inder in Rusholm erinnert, als meine Schwester in Manchester studierte. Das brachte mich auf die Idee, ein echtes Chicekn Curry zu kochen. Et voila: Chicken Jalfrezi. Hier findet sich das Orginal-Rezept.

Zutaten (für 2 Personen):
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
350 g Hühnchenbrust
1 Dose Pizzatomaten
ein Stück frischer Ingwer
Kurkuma
Kreuzkümmel
Salz
schwarzer Pfeffer
Cayennepfeffer
Koriander

Zubereitung:

1. Zwiebel würfeln, Knoblauch hacken, Hühnerbrüste in Würfel schneiden.

2. 2 TL Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Dann 3 TL Kurkuma, 1 TL Cayenne-Pfeffer und 1 1/2 TL Salz in der Pfanne kurz anrösten. Danach die gewürfelte Hühnerbrust kurz scharf anbraten.

3. Pizzatomaten dazugeben und 20 Minuten mit Deckel köcheln lassen, dann noch 10 Minuten ohne Deckel weiterköcheln lassen, damit die Soße eindickt.

4. 3 TL Kreuzkümmel, 3 TL Koriander, etwas Pfeffer und kleingeschnittenen frischen Ingewer dazugeben, noch mal 5-7 Minuten köcheln lassen, bis die Soße die richtige Konsistenz hat, ggf. noch etwas nachwürzen und servieren.

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Dazu hatten wir Basmati-Reis und Broccoli, auch wenn der Broccoli alles andere als indisch ist, aber ich brauche einfach Gemüse.

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