Archive for the ‘Geek-Kochbuch’ Category

TK-Pizza selbstgemacht

September 19, 2007

Vor einer ganzen Weile hatte ich bereits das Rezept für die selbstgemachte Tiefkühlpizza aus dem Geek-Kochbuch ausprobiert. 2 Pizzen haben wir sofort verspeist. Sie waren ganz lecker, allerdings war mir der Boden etwas zu cross. 2 weitere Pizzen sind dann in den Frost gewandert. Ich hatte sie nur mit Tomatensoße und etwas Parmesan bestreut.

Nun kam aber der Moment, die Pizzen aus dem Winterschlaf zu wecken. Da die Kochbuchautorinnen zwar Instruktionen zum Einfrieren, nicht aber zum Auftauen und Fertigbacken gegeben hatten, habe ich mich auf mein Gefühl verlassen.  Ich habe also den Backofen auf 180 Grad, wie bei einer konventionellen Pizza, vorgeheizt. Dann habe ich die Pizza fertig belegt. Dazu kamen tiefgefrorener Brokkoli, Dosenchampignons und Zwiebelringe zum Einsatz. Den tiefgefrorenen Brokkoli habe ich direkt auf die tiefgefrorene Pizza gelegt und 10 Minuten gebacken. Dann habe ich Champignons und Zwiebeln dazugelegt und die Pizza in 15 – 20 Minuten fertig gebacken.

So gefiel sie mir noch viel besser und war super lecker, besonders die Tomatensoße. Außerdem war der Boden nun nicht mehr so cross, sondern ganz so wie ich es mir bei einer Pizza wünsche. Da ich Teig, Belag und Käse nach WW-Art hergestellt bzw. verwendet habe, hatte ich Pizza 6 Punkte. Ein tolles selbstgemachtes Fertigessen! Danke an Mela und Petra für die Inspiration.

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Tiefkühlpizza selbstgemacht

Juni 11, 2007

Nach der Idee aus dem Geekkochbuch habe ich neulich Tiefkühlpizza selbst gemacht. Dafür habe ich einen einfachen Hefeteig aus 400g Mehl, 2 TL Olivenöl, Salz, 1 Päckchen Trockenhefe und Wasser hergestellt und den Teig eine Stunde gehen lassen. Dann habe ich aus dem Teig 4 Pizzen geformt und diese mit einer Mischung aus Pizzatomaten, Tomatenmark, Salz, Pfeffer und Oregano bestrichen. Obendrauf habe ich noch Parmesan gegeben. Die Pizza wird dann im auf Höchsttemperatur vorgeheizten Backofen so lange gebacken, bis die Ränder aufgehen und der Käse zu zerlaufen beginnt. Dann lässt man die Pizza abkühlen und friert sie ein. Wie man sie dann allerdings wieder auftaut und zubereitet, darüber schweigt sich das Kochbuch aus. Ich vermute mal, man belegt die Pizza einfach mit weitern Zutaten nach belieben und backt sie (wie eine normale TK-Pizza) bei 180 Grad für 20-25 Minuten. Aber Geeks kennen sich da sicher aus. 😉

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Und so sah die Pizza dann fertig belegt mit Pilzen, Paprika und Zwiebeln als Sonntagsessen aus. Sie war wirklich sehr lecker, nur leider waren die Ränder etwas sehr kross geraten. Vielleicht wäre das bei mehr Öl im Teig anders. Dafür hat die Pizza (nur der Teig) 5,5 Punkte. Dazu kommt dann noch Belag. Da kommt keine gekaufte TK-Pizza heran.

Geek-Rezepte: Pasta funghi

Mai 30, 2007

In Anlehnung an meine Spaghetti Napoli gab es bei mir heute Mittag im Büro „Pasta funghi“. Denn das Salatbuffet hat in der Woche nach Pfingsten geschlossen, da muss ich mir was einfallen lassen. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei, so gibt es kein Bild. Aber dies ist ein weiteres Geek-Rezept, das ich sehr zur Nachahmung empfehlen kann, denn es kommt völlig ohne Küche aus.

Zutaten: Instant-Mie-Nudeln, Heiße Tasse „Champignoncremesuppe“ (oder jede andere Marke 😉 )
Zubereitung: Mie-Instant-Nudeln und Suppenpulver in eine ausreichend große Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen, bis die Nudeln weich sind, dann umrühren. Ggf. Wasser nachgießen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer oder Kräutern nachwürzen. Die Knuspercroutons geben dem ganzem übrigens den besonderen Pfiff.

Ich kann mit in dieser Reihe auch noch weitere Pasta-Varianten vorstellen: z.B. Pasta Spinaci mit Spinatcremesuppe, Pasta Asparagus mit Spargelcreme und was das Instantsuppen-Regal sonst noch so hergibt. Ihr dürft gespannt sein…! Auf jeden Fall schmeckt diese Eigenkreation besser als die Top Ramen Suppen, die man kaufen kann und macht auch noch satt. Und das für wenig Punkte: Heute war ich mit 6 Punkten dabei.

Ungarische Champignons

Mai 22, 2007

Inspiriert durch das Rezept für ungarische Champignons aus meinem neuen Lieblingskochbuch habe ich meine eigene Version davon kreiert. Dazu gab es Spätzle und grüne Bohnen. Ein sehr leckeres und einfaches Essen, das absolut Feierabend-tauglich ist. Außerdem hat es nur 1,5 Punkte, wenn man 1 TL Öl und 60 g Magerjoghurt anstelle von Sauerrahm etc. verwendet. Heute Abend werde ich dann zu den restlichen Pilzen Reis essen.

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Zutaten:

  • frische Champignons (wobei echte Geeks sicher mit Dosenpilzen besser zurecht kämen)
  • Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Cayennepfeffer, Parika (süß oder scharf), Salz, schwarzer Pfeffer
  • Joghurt

Zubereitung:

Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Zwiebel hacken. Zwiebel in einer Pfanne mit 1 TL Öl goldbraun andünsten, dann Champignonscheiben dazugeben und anbräunen. Cayennepfeffer und ca. 2 TL Paprikapulver dazugeben, kurz mitbraten, dann Tomatenmark dazugeben und etwas anschwitzen.

Und ab hier verlasse ich dann die Anleitung des Geek-Kochbuch: Ich habe dann heißes Wasser angegossen, da ich gern etwas mehr Soße habe, und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das habe ich nun ein wenig einköcheln lassen und von der Flamme gezogen. Da ich keinen Sauerrahm o.ä. daheim hatte und auch eine leichtere Variante suchte, habe ich dann für die Cremigkeit nach etwas Magerjoghurt dazugegeben. Das hat genauso gut funktionert.

EDIT: Wie mir gerade aufgefallen ist, ist dieses mein 100. Beitrag in meinem Koch-Blog, ein kleines Jubiläum also …!

Sonntagsessen: Reispfanne

Mai 22, 2007

Am Sonntag haben wir mal wieder das gekocht, was unser Kühlschrank und der Tiefkühler hergaben. Dies ist das Ergebnis: Reispfanne mit Dosenpilzen, Lauch, grünen Bohnen und Blumenkohl, dazu Romanasalat. Rezept dafür gibt es keines, gekocht wird einfach nach Gefühl. Das Gemüse kann man nahezu beliebieg variieren. Fleisch, Fisch oder Garnelen kann man auch ergänzen. Für die Reispfanne einfach den Reis kochen, Zwiebeln (oder wie hier Lauch) und ggf. Knoblauch in der Pfanne andünsten. Evtl Fleisch o.ä. dazu geben und anbraten, dann das Gemüse dazu geben. Die Reihenfolge richtet sich nach der Garzeit. Wenn alles soweit gar ist, den Reis dazugeben, kurz mit anbraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und weiteren Gewürzen oder Kräutern ganz nach Gusto abschmecken.

Irgendwie klingt das danach, als ob man auch so ein modulares Rezept für Reis-, Nudeln oder Kartoffelpfannen angeben könnten. Naja, wenn ich mal viel Zeit und ein anständiges UML-Werkzeug finde, liefere ich das nach. Hier erstmal das Bild:

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Spaghetti Napoli oder „Pimp my Tütensuppe“

Mai 19, 2007

Inspiriert von den Ideen das Geek-Kochbuchs zu Instant-Essen, das man in einem Gefrierbeutel vorbereiten kann, habe ich mir diese Version von Spaghetti Napoli einfallen lassen. Dazu braucht man Instant-Mie-Nudeln aus dem Asia-Laden oder dem gutsortierten Supermarkt, und eine handelsübliche Tomatensuppe. Hier ist es die Knorr Gemüse-Satt-Tomatensuppe. Die mag ich am liebsten, da sie recht tomatig ist. Das gibt man in eine Schlüssel.

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Nun fügt man kochendes Wasser hinzu und wartet 4 Minuten, bis die Nudeln fertig gezogen haben. Dazu kann man die Schüssel dann auch noch auf dem USB-Tassenwärmer parken, den ich leider gerade nicht zur Hand hatte. Aber ich habe natürlich einen daheim. 😉 Ich habe festgestellt, dass die Nudeln doch einiges an Wasser brauchen, daher habe ich öfter noch mal etwas nachgegossen und umgerührt. Vielleicht wäre auch eine größere Schüssel nicht schlecht gewesen. Nachgewürzt habe ich noch mit etwas Salz, Cayenne-Pfeffer und italienischen Kräutern. Parmesan hätte sicher auch noch gepasst. Das Ergebnis war recht lecker und viel besser als eine gekaufte 5-Minuten-Nudelterrine. Aber an selbstgemachte Tomatensauce aus echten Tomaten kommt es nicht ganz ran. Doch für ein Büromittagessen ist’s eine klasse Idee. Guten Appetit!

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Ei im Sack – ein weiteres Geek-Kochbuch-Rezept

Mai 18, 2007

Ein weiteres Rezept aus dem Geek-Kochbuch, das ich ausprobiert habe, ist das Omlette ohne Pfanne. Dazu braucht man einen handelsüblichen Gefrierbeutel. Vermutlich ist Markenware besser, da sich bei dem Gefrierbeutel aus meinem Lieblingsdiscounter die untere Naht geöffnet hat nach Ende der Kochzeit. Das Ei ist aber zum Glück nicht herausgekommen. Dann schlägt man ein oder maximal zwei Eier in den Kochbeutel auf und fügt nach Geschmack Gewürze, Zwiebeln, Pilze, Tomaten, Paprika oder das, was man sich sonst so im Omlette vorstellen kann, hinzu. Ein befüllten Gefrierbeutel verschließt man so, dass möglichst wenig Luft darin ist und gibt ihn in einen Topf mit kochendem Wasser. Nach 13 Minuten (wieso eigentlich 13? … bei mir haben 10 Minuten eigentlich schon gereicht) ist das Ei fertig.

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Für meine erste Ei-Variante habe ich einfach ein Ei in einen Gefrierbeutel gegeben und mit etwas Salz und Peffer verquirlt. Geschmacklich erinnerte mich diese Variante etwas an Eierstich. Bei einem zweiten Versuch habe ich in Anlehnung an das Schaumomlette der Maus das Ei getrennt, das Eiweiß steif geschlagen, den Einschnee mit dem Eigelb vermischt und dies in einen Gefrierbeutel gefüllt. Die erste wichtige Beobachtung war: Das schwimmt ja! Also habe ich dem Topf einen Deckel aufgesetzt und gehofft, dass der Dampf auch zum Garen ausreicht. Das Schaumei im Beutel hat sich zunächst ziemlich aufgeplustert, ist dann aber gegen Ende der Kochzeit wieder zusammen gefallen. Schade eigentlich! Vllt habe ich es einfach ein wenig zu lange gekocht. Von der Konsistenz war es jedoch etwas näher an Omlette als an Eierstich. Ich habe bisher nur Ei ohne weitere Zutaten im Gefrierbeutel gegart, muss das aber demnächst auch mal mit weiteren sogenannten „add-ons“ (oder würde man sagen „plug-ins“? 😉 ) ausprobieren. Ich finde das Rezep sehr gelungen z.b. für einen Geek-Brunch.