Archive for the ‘Fisch’ Category

Erinnerung an Florida – Mahi-Mahi

Juli 19, 2008

Neulich haben wir aus einem Großmarkt tiefgefrorenes Mahi-Mahi-Filet mitgebracht. Mahi-Mahi hat weißes fester Fleisch und hat sich hier als sehr gut zum Grillen geeignet erwiesen. Mahi-Mahi haben wir zum ersten Mal in Florida gegessen. Daher war das Essen eine Erinnerung an unseren Floridaurlaub. Ich hatte einfach gegrilles Mahi-Mahi-Filet mit Salat. Das hier ist übrigens das Orginal.

Und Herr Chaosküche hat sich einen Mahi-Mahi-Burger gebaut, in Anlehnung an seinen Mahi-Mahi-Burger am St. Petersburg Pier. Hier die Nachbauversion:

Und das war das Orginal:

Feierabendtauglicher Luxus: Pasta mit Schrimps

Januar 29, 2008

Wieder einmal ein feierabendtaugliches Lieblingsgericht, das sich super dazu eignet, sich nach dem Nachhausekommen schnell etwas Gutes zu tun. Diesmal ist jedoch ein kleiner Hauch von Luxus dabei: Pasta mit Schrimps. Hier seht Ihr meine Lieblings-Vollkorn-Linguine mit einer Kräutertomatensauce und Schrimps!

garnelenpasta.jpg

Zutaten:

  • Pasta nach Belieben (Mein Favorit ist ganz klar Vollkorn, da es einfach kerniger ist.)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tüte passierte Tomaten
  • ca 100g Schrimps aus dem Kühlregal
  • Salz, Pfeffer, Paprika, italienische Kräuter

Zubereitung:

Pasta nach Packungsanleitung garen. Knoblauchzehe abziehen, fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Passierte Tomaten dazugeben und bei kleiner Hitze etwas einköcheln lassen. Kurz vor dem Servieren, Schrimps in der Soße warm werden lassen. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Sauce zur Pasta servieren.

Labskaus

Januar 20, 2008

Gestern Abend hatten wir eine echte Premiere. Es gab Labskaus, ein Gericht meiner Kindheit, das ich damals nie gern gegessen habe und seitdem auch nicht wieder. Neulich gab es aber in unserem Lieblingsdiscounter Corned Beef im Angebot, so dass wir eine Dose im Vorratsraum hatten. Da Labskaus zwar nicht ganz ein echt ostfriersisches, aber ein norddeutsches Gericht ist, musste ich es aber wenigstens mal ausprobieren. Hier öffnet Herr Chaosküche zunächst einmal die Dose. Ich muss sagen, dass es mit dem Fett außendrum eher kein so appetitlicher Anblick war.

dose.jpg

Für Labskaus, so wie ich es kenne, wird das Corned Beef mit gekochten Kartoffeln und angedünsteten Zwiebeln zu einem Brei gestampft. Hier seht Ihr es im Topf.

labskausimtopf.jpg

Manche stampfen auch gleich Fisch, eingelegte Rote Bete oder Essiggurken mit hinein. Ich kenne das jedoch als Beilage. Hier ist also das fertige Labskaus mit roten Beten, sauren Gurken und einem Heringsröllchen. Eigentlich gehört noch ein Spiegelei dazu, aber darauf haben wir mal verzichtet. Uns beiden hat das Labskaus wirklich sehr gut geschmeckt. Das kann es nun bei uns ruhig auch öfter geben. Für mich war es ein Geschmack nach Kindheit. 🙂

labskausteller.jpg

Labskaus

Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 500 gr Kartoffeln
  • 200 gr Corned Beef
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Öl
  • etwas heißes Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Das Corned Beef kurz mitdünsten. Dann Zwiebel, Corned Beef und Kartoffeln zu einem Brei zerstampfen, ggf. durch Zugabe von heißem Wasser cremiger werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit eingelegten roten Beten, sauren Gurken, Matjes oder Hering und Spiegelei servieren.

Asiatische Fischsuppe

Januar 7, 2008

Zur Zeit lebe ich ziemlich viel von Suppe und zwar hauptsächlich von Gemüsesuppe. Gemüsesuppe ist rasend schnell zuzubereitet und wärmt schön bei der Winterkälte. Dafür nehme ich meist TK-Gemüse aus meinem Frost (Gefierfach) und koche es in Gemüsebrühe. Diese mache ich mit Instant-Gemüsebrühe aus dem Glas und verfeinere sie mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und je nach Lust und Laune auch mit Ingwer und Curry oder mit Paprika und Petersile. Meine Lieblingsgemüsesorten in der Suppe sind natürlich Suppengemüse 😉 , Rosenkohl, Weißkohl, Broccoli, Blumenkohl oder auch Bohnen.

Bei Gemüsesuppe kommt man außerdem mit ziemlich wenig Punkten aus. Ich habe nur festgestellt, dass ein Teelöffel Sonnenblumenöl echt zum Geschmack beiträgt. Dann hat man auch einen guten Fettpunkt verspeist. Punktezählen ist gerade auch bei mir wieder ein Thema, da ich es mir im Urlaub und über die Feiertage reichlich gut habe gehen lassen. So muss ich jetzt ein wenig aufpassen, damit es im März bei der 2. Verlängerung meiner Goldmitgliedschaft keine Probleme gibt.

Hier sehr Ihr eine asiatisch angehauchte Fischsuppe. Dafür habe ich Zwiebeln angedünstet, dann Brühe wie oben beschrieben angegossen und einen Rest in Streifen eingefrorenen Weißkohl und TK-Broccoli darin gekocht. Parallel habe ich Tk-Fischfilet in Würfel geschnitten, gesalzen und in etwas Wasser garziehen lassen. Diese Würfel habe ich dann einfach in die fertige Suppe gegeben. Die Suppe habe ich dann asiatisch mit Sojasauce, Ingwer und Koriander abgeschmeckt.

fischsuppe.jpg

Pasta mit Thunfisch

Januar 5, 2008

Zur Zeit bin ich immer noch sehr mit dem Dissertieren beschäftigt, so dass wenig Zeit zum Kochen und backen übrig bleibt. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit nach der Abgabe, auch wenn das noch mindestens 3 Monate weit weg ist. Daher möchte ich Euch heute ein schnelles Abendessen zeigen, das für mich ein echtes Lieblingsgericht ist und bei mir in der Kategorie „Soulfood“ läuft: Pasta mit Thunfisch.

thunfischpasta.jpg

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Nudeln nach Packungsanweisung garen.  Eine Zwiebel würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Passierte Tomaten aus der Tüte und Thunfisch im eigenen Saft aus der Dose dazugeben und eine Weile köcheln lassen, je nach dem wie lange man warten will. Je länger es köchelt, desto besser allerdings der Geschmack. Evtl mit etwas Tomatenmark nachhelfen, wenn die Soße nicht cremig genug ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Ich habe hier noch das „Sonnentau Energie-Gewürzmix“ oben drauf gegeben. Dann wird die Soße aber schön scharf.

Yabba Island Grill, Naples, FL

Dezember 7, 2007

Bei dem stürmischen Regenwetter zur Zeit da draußen gibt es, außer einfach wieder in den Urlaub zu fahren, nichts Besseres, als noch vom letzten Urlaub zu träumen. Nach unseren 2 Tagen auf den Keys, die eigentlich viel zu kurz waren, um diese einmalige landschaft zu genießen, sind wir durch die Everglades nach Naples an der Golfküste weitergefahren.

In Naples waren wir beim Yabba Island Grill, der in unserem Reiseführer als sehr gut und „must-go“ beschrieben wurde. Da wurde uns auch nicht zu viel versprochen. Es ist bekannt für seine Fisch- und Seafoodspezialitäten. Dieses Restaurant liegt direkt an der 5th Avenue, der Flaniermeile von Naples. In der Nachbarschaft von Yabba Island Grill gibt es auch einen Kilwin Chocolatier. Dort sollte man unbedingt das Eis probieren. Das war übrigens mein Nachtisch. Aber kleine Portionen scheint es einfach nicht zu geben.

Bei Yabba wurden wir von unser netten, aber etwas übermotivierten Kellnerin bestens versorgt. Auf dem Foto seht Ihr Herrn Chaosküches hauptgericht: Ein gegrilltes Schwertfischsteak mit einer gebackenen Süßkartoffel, Fruchtrelisch und Gemüse. Ich hatte einen gegrillten Grouper Cajun-Style und eine Ofenkartoffel.

naples1.jpg

Brunch in Delray Beach, FL

November 12, 2007

Am heutigen Veteran’s Day war ich zu Brunch mit Blick auf den Strand in „Luna Rossa’s Café“. Ein wirklich sehr netter Platz in Delray Beach direkt am Ocean Drive mit Blick auf den Strand. Das war bei 27 Grad und strahlendem Sonnenschein sehr schön. Zu essen gab es den „Catch of the Day Salad“, d.h. Salat mit Gurke, Möhre, Tomate, Kichererbsen und Red Wine Vinegraite, dazu ein schön gegrilltes Stück Mahi Mahi.

catchoftheday.jpg

Tintenfisch

Oktober 19, 2007

Ich liebe Meeresgetier auf meinem Teller. Ich esse sehr gern Fisch, Muscheln und Garnelen, aber auch anderes Seafood gehört zu meinen Favoriten. Kürzlich habe ich ein neues Kochbuch bekommen, in dem ein Rezept für Oktopussalat drinsteht. Das würde ich gern ausprobieren, denn diesen habe ich in meinem Urlaub in Portugal sehr gern gegessen. Allerdings beginnt das Rezept mit „Man nehme einen frischen Kraken…“.  Da frage ich mich wirklich, wo ich den herbekommen soll. In meinem Lieblingsdiscounter gibt’s sowas nicht. 😉 Ich habe mich dann mal in einem italienischen Supermarkt umgeschaut. Dort gab es Krake in tiefgefrorener Form, aber auch für einen sehr stolzen Preis. Also habe ich tiefgefrorene Tintenfischtuben erstanden. So sehen sie nach dem Auftauen aus.

tintenfischtuben.jpg

Wir haben die Tintenfischtuben einfach in Stücke geschnitten und mit Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne angebraten. Dazu gab es Brot und einen grünen Salat. Mehr ist für mich bei so leckerem Seafood gar nicht nötig. Pur finde ich Tintenfisch viel besser als in fettiger Panade in Form von frittierten Calamaris. Dann ist Tintenfisch mit 1,25 P. auf 100g auch für WW-ler eine tolle Sache. Der Tintenfisch war übrigens viel leckerer, als das Bild verrät.

tintenfischgebraten.jpg

Sonntagsmenü

September 23, 2007

Heute Abend hatten wir ein richtiges Sonntagsmenü, das eher spontan entstanden ist, da wir zur Zeit versuchen, unsere Vorräte aus dem Frost aufzuberauchen, bevor die erste Lieferung unseres Bo-Frosts kommt. Als Vorsuppe gab es eine Blumenkohlcremesuppe, die einfach aus püriertem Blumenkohl bestand und mit Garam Massala gewürzt war.

Als Hautptgericht gab es Tilapiafilet in Tomatensauce mit Reis. Den Fisch habe ich einfach aufgetaut, gewaschen, gesalzen und in eine Auflaufform gelegt. Darauf habe ich Pizzatomaten gegeben und diese mit etwas Olivenöl vermischt und Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin gewürzt. Der Fisch wurde dann in der Tomatensauce bei 180 Grad für 30 Minuten im Backofen gegart. Ich bereite Fisch gern so zu, da es wenig Arbeit macht und gut schmeckt. Allerdings sind wir beide vom Buntbarsch (Tilapia) nicht so angetan.

Zum Nachtisch hatten wir Vanillepudding, der mit Pfirsichen dekoriert war.

Krankenessen: Fischstäbchen

September 21, 2007

Das vergangene Wochenende habe ich etwas grippig auf der Couch verbracht. Also war es an Herrn Chaosküche zu kochen. Er hat ein wunderbares Krankenessen zubereitet: Fischstäbchen mit selbstgemachtem Kartoffelbrei, Broccoli und gerösteten Zwiebeln. Die Fischstäbchen erinnerten uns beide an unsere Kindheit. Ich hatte auch ewig lang keine mehr gegessen. Ich wusste nämlich gar nicht, dass man diese im Backofen zubereiten kann, so dass man kein weiteres Fett braucht. Trotzdem ist ein richtes Fischfilet sicher die bessere Option, wenn man Fisch mag. Bei den Stäbchen geht’s wohl eher um die Knusperpanade, wenn diese auch bei 1,25 Punkte pro Stück durchaus vertretbar ist. Der Kartoffelbrei war selbstgemacht aus gekochten Kartoffeln und einem Schuß heißer Milch, viel besser als die Tütenvariante.

krankenessen.jpg