Rotkohl oder Schnellkopftopf, die Erste!

Heute gab es bei uns am Samstag Abend mal wieder ein echtes Sonntagsessen: Kartoffeln, Rotkohl und Hirschgulasch. Die Kartoffeln waren diesmal extra Mehligkochenende, die zwar nicht ganz so ansehnlich sind, uns dafür aber viel besser schmecken als die Festkochenden, die oft einfach nur glasig sind. Das Hirschgulasch hatten wir von unserem B*frost-TK-Bringdienst aufgetaut. Es hat uns aber nicht so wirklich zugesagt, da der Hirsch recht fett und die Wildsoße eher süß war.

Dafür war aber der Rotkohl Star des Abends. Nachdem ich neulich mal Rotkohl aus der Dose hatte und diesen viel zu süß fand, habe ich mich entschieden, dass ich selbst einmal frischen Rotkohl koche. Erste Recherchen ergaben jedoch eine Kochzeit von 1 1/2 Stunden, die ich einfach nicht so habe. Daher habe ich dann das erste Mal überhaupt meinen Schnellkochtopf aktiviert. Ich habe ihn von meiner Mutter bekommen, als ich auszog mit den Worten: „Nimm den nur mit. Den mag ich nicht so gern.“ Und so fristete der Schnellkopftopf bisher sein Dasein in der hintersten Ecke des Töpfeschranks. Aber heute hatte er seinen großen Auftritt. Erst hatten wir etwas Probleme den Deckel zu öffnen, als der Topf noch kalt und leer war, im heißen Zustand ging das aber problemlos. Und das Beste: Der Rotkohl war nach 10 Minuten im Schnellkochtopf butterweich. Nur leider ist Schnellkochtopf-Kochen nichts für mich Topfgucker, denn man sieht doch nichts.😉

rotkohl.jpg

Hier noch das Rezept für den Rotkohl:

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • Zimt, Nelken, Lorbeerblatt
  • 1 Apfel

Zubereitung:

Zwiebel würfeln und in etwas Öl andünsten.  Rotkohl putzen, Strunk entfernen, kleinschneiden und waschen. Dann mit in den Topf geben und kurz andünsten. Salzen und Pfeffern. Gewürze zugeben und etwas Wasser angießen. Dann Schnellkochtopf zumachen. Wenn das Stiftchen herausgekommen ist, ungefähr 10 Minuten kochen. 8 Minuten reichen aber vermutlich auch. Dann Druck ablassen und Topf wieder auf machen. Lorbeerblatt entfernen. Noch einen geschälten, kleingeschnittenen, gedünsteten Apfel (1 1/2 Minuten in der Mikrowelle) dazugeben und mit Essig (und einem Schuß Johannisbeerlikör) und Gewürzen abschmecken.

2 Antworten to “Rotkohl oder Schnellkopftopf, die Erste!”

  1. rosa Says:

    Glasrotkohl hab ich noch nie gemocht. Wenn man den einmal selbstgemacht hat, kann man keinen fertigen mehr essen, oder? Der ist nicht nur vollkommen übersüßt, sondern auch eklig schleimig, find ich.

  2. Pasta mit Rotkohl « Willkommen in meiner Chaosküche Says:

    […] Ein weiterer Beitrag aus der Reihe: Nudeln seltsam, aber eigentlich gar nicht so schlecht. Mein Rotkohl im Schnellkochtopf vom vergangenen Sonntag hatte es mir so angetan, dass ich gleich noch einen (und diesmal etwas größeren) Rotkohl gekauft […]

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