Archive for Januar 2008

Feierabendtauglicher Luxus: Pasta mit Schrimps

Januar 29, 2008

Wieder einmal ein feierabendtaugliches Lieblingsgericht, das sich super dazu eignet, sich nach dem Nachhausekommen schnell etwas Gutes zu tun. Diesmal ist jedoch ein kleiner Hauch von Luxus dabei: Pasta mit Schrimps. Hier seht Ihr meine Lieblings-Vollkorn-Linguine mit einer Kräutertomatensauce und Schrimps!

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Zutaten:

  • Pasta nach Belieben (Mein Favorit ist ganz klar Vollkorn, da es einfach kerniger ist.)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tüte passierte Tomaten
  • ca 100g Schrimps aus dem Kühlregal
  • Salz, Pfeffer, Paprika, italienische Kräuter

Zubereitung:

Pasta nach Packungsanleitung garen. Knoblauchzehe abziehen, fein hacken und in etwas Olivenöl andünsten. Passierte Tomaten dazugeben und bei kleiner Hitze etwas einköcheln lassen. Kurz vor dem Servieren, Schrimps in der Soße warm werden lassen. Mit Gewürzen und Kräutern abschmecken. Sauce zur Pasta servieren.

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Sonntagsessen: Filetsteak

Januar 28, 2008

Am vergangenen Wochenende haben wir es uns mal so richtig gut gehen lassen. Wir hatten noch Rinderfilet eingefroren. Dieses haben wir als Filetmedallions gebraten. Dazu gab es Salzkartoffeln, Röstzwiebeln und das Röschentrio unseres TK-Lieferdienstes. Das Steak war sehr lecker. Es erinnerte uns sehr an unseren Besuch bei Don Shula in Miami Beach. Dort war das Fleisch zwar noch etwas zarter und vor allen größerer.

Besonders wichtig für gutes Steak scheint es zu sein, dass man es vorher nicht mit der Gabel ansticht und nicht salzt oder würzt. So bleibt der Saft im Fleisch. Dann brät man das Steak in einer sehr heißen Pfanne scharf von beiden Seiten an. Bei einem 3 cm Sdicken teak sind das ca. 2 Minuten von jeder Seite, damit das Ergebnis medium wird. Dann wickelt man das Steak lose in Alufolie und legt es in den 60 Grad warmen Backofen, damit es noch ca. 10 Minuten durchziehen kann vor dem Servieren.

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Shula’s Steakhouse, Miami Beach

Januar 27, 2008

Ein Restaurant-Highlight unseres Florida-Urlaubs im vergangenen November möchte ich Euch nicht vorenthalten. Wir waren in Don Shula’s Steakhouse in Miami Beach. In unserem Frommer’s Reiseführer wurde es als „very expensive“ eingesuft. Das konnte uns nach einem anstrengenden Tag aber nicht mehr schrecken. Durch den guten Dollarkurs wurde das Essen dann auch bezahlbar, aber wenn der Frommer’s expensive sagt, meint er gut und gerne 200 $ für ein Essen zu Zweit.

Bei Don Shula wir die Speisekarte auf einem Football serviert, um der Zeit Rechnung zu tragen, in der Don Shula Meistertrainer bei den Miami Dolphins war. Eine Besonderheit ist das 48 oz Porterhousesteak. Wer diese ca. 1,2 kg Fleisch schafft, wird Mitglied im illusteren 48-oz-Club und bekommt eine Plakette im Restaurant.

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Der Service war hervorragend. Besonders schön war auch das gratis Valet-Parking, bei dem man sein Auto einfach in der Einfahrt stehen lassen und bei Abfahrt wieder abholen kann. Das Parken übernehmen andere. So was brauche ich hier in Deutschland auch! 😉 Wir haben uns einen Cesar-Salat geteilt und dann ein Filetsteak und ein NewYorkStrip-Steak (siehe Foto) mit Ofenkartoffel und sehr würzigem Spinat genossen. Zum Nachtisch gab es noch einen Key Lime Pie. Es war einfach ein wunderbarer Abend. Für solch einen besonderen Abend ist Don Shula wirklich eine klasse Adresse.

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Schneller Gemüseeintopf

Januar 26, 2008

Manchmal stelle ich mir die Frage, was ich denn mit den Resten vom Vortage mache. Immer nur Bratkartoffeln aus übrigen Kartoffeln zu machen, ist irgendwann langweilig. Außerdem muss ich zugeben, dass ich beim Bratkartoffel braten etwas unbegabt bin. Das macht der herr Chaosküche bei uns. So habe ich aus übrig gebliebenen gekochten Kartoffeln und etwas TK-Suppengemüse einen schnellen Gemüseeintopf gezaubert. Dazu habe ich einfach TK-Suppengemüse in etwas Gemüsebrühe (instant) fast gar gekocht, dann die Kartoffelstücke zugegeben und kurz wieder aufkochen lassen. Das ganze habe ich dann mit Salz, Pfeffer, Majoran und Bohnenfraut abschmecken. Für mich kommt dann immer noch ein Spritzer Maggi dazu, ist aber nicht unbedingt notwendig. Die Zubereitung dauert keine 10 Minuten und ist daher unbedingt feierabend- und Heißhunger-tauglich. Das Ergebnis ist ein wärmender Gemüseeintopf, den ich auch gästetauglich finde.

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Labskaus

Januar 20, 2008

Gestern Abend hatten wir eine echte Premiere. Es gab Labskaus, ein Gericht meiner Kindheit, das ich damals nie gern gegessen habe und seitdem auch nicht wieder. Neulich gab es aber in unserem Lieblingsdiscounter Corned Beef im Angebot, so dass wir eine Dose im Vorratsraum hatten. Da Labskaus zwar nicht ganz ein echt ostfriersisches, aber ein norddeutsches Gericht ist, musste ich es aber wenigstens mal ausprobieren. Hier öffnet Herr Chaosküche zunächst einmal die Dose. Ich muss sagen, dass es mit dem Fett außendrum eher kein so appetitlicher Anblick war.

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Für Labskaus, so wie ich es kenne, wird das Corned Beef mit gekochten Kartoffeln und angedünsteten Zwiebeln zu einem Brei gestampft. Hier seht Ihr es im Topf.

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Manche stampfen auch gleich Fisch, eingelegte Rote Bete oder Essiggurken mit hinein. Ich kenne das jedoch als Beilage. Hier ist also das fertige Labskaus mit roten Beten, sauren Gurken und einem Heringsröllchen. Eigentlich gehört noch ein Spiegelei dazu, aber darauf haben wir mal verzichtet. Uns beiden hat das Labskaus wirklich sehr gut geschmeckt. Das kann es nun bei uns ruhig auch öfter geben. Für mich war es ein Geschmack nach Kindheit. 🙂

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Labskaus

Zutaten für 2 Portionen:

  • ca. 500 gr Kartoffeln
  • 200 gr Corned Beef
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Öl
  • etwas heißes Wasser

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und kochen. Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Das Corned Beef kurz mitdünsten. Dann Zwiebel, Corned Beef und Kartoffeln zu einem Brei zerstampfen, ggf. durch Zugabe von heißem Wasser cremiger werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Mit eingelegten roten Beten, sauren Gurken, Matjes oder Hering und Spiegelei servieren.

Pasta mit Rotkohl

Januar 17, 2008

Ein weiterer Beitrag aus der Reihe: Nudeln seltsam, aber eigentlich gar nicht so schlecht. Mein Rotkohl im Schnellkochtopf vom vergangenen Sonntag hatte es mir so angetan, dass ich gleich noch einen (und diesmal etwas größeren) Rotkohl gekauft habe. Diesen habe ich dann gestern Abend geschlachtet und gekocht. Nach nur 5 Minuten im Schnellkochtopf fand ich die Konsistenz auch viel besser, da etwas bissiger. Auch an der Würzung habe ich etwas gefeilt. Mir schmeckt er am besten ohne Apfel, mit etwas Zimt, Nelken und Essig, natürlich Salz und Pfeffer, Lorbeerblätter mitgekocht und am Ende mit einem Schuß Johannisbeerlikör (natürlich nur für die Farbe 😉 ) abgerundet.

Da es nun aber keine Kartoffeln mehr bei uns im Haus gab, habe ich mir dazu Nudeln gekocht. Ich fand das Ergebis gar nicht schlecht, auch wenn ich wirklich lieber Vollkornnudeln esse, wie ich gestern wieder festgestellt habe. Die sind einfach kerniger und haben mehr Geschmack. Isst sonst noch jemand von Euch Nudeln mit Rotkohl? Oder bin ich wirklich seltsam 🙂

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Was ich mich auch noch gefragt habe ist, warum Rotkohl manchmal rot und manchmal blau wird? Mein gekochter Rotkohl mit Essig ist nämlich eher rötlich, der, den ich einfach nur blnachiert habe, um ihn einzufrieren ist bläulich. Aber Wikipedia wusste Bescheid: Je mehr Säure man zugibt, desto rötlicher erscheint der Kohl. Daher kann man Rotkohl als Säureindikator verwenden wegen der enthaltenen Anthocyanen. Sehr interessant! 🙂

Kochblog-Event XXX Ingwer: Kartoffel-Möhren-Ingwer-Suppe

Januar 13, 2008

Blog-Event XXX: Ingwer

Diese Suppe ist neulich aus der Verlegenheit geboren worden, da ich nach einer Zahnbehandlung nicht richtig essen konnte. Trotzdem möchte ich sie beim Blogevent Ingwer anmelden, da sie sehr lecker war, zum Thema passt und sicher in meiner Küche ohne kaputte Zähne wieder auf den Tisch kommt. Es ist eine leichte und einfach zuzubereitende Suppe, die jedoch durch den frischen Ingwer eine ganz besondere Note hat. Ich finde diese Suppe auch durchaus Gäste- oder Party-tauglich.

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Zutaten:

  • Kartoffeln und Möhren in gleichem Volumen
  • ein großes Stück frischer Ingwer
  • Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Zubereitung:

Kartoffeln und Möhren schälen und kleinschneiden. Ein großes Stück frischen ingwer schälen und klein schneiden. Gemüse zusammen mit dem Ingwer in Gemüsebrühe garen. Wenn alles weich genug ist, Suppe pürieren, ggf. mit Sahne (oder wie bei mir etwas Olivenöl) und Gewürzen abschmecken.

Rotkohl oder Schnellkopftopf, die Erste!

Januar 12, 2008

Heute gab es bei uns am Samstag Abend mal wieder ein echtes Sonntagsessen: Kartoffeln, Rotkohl und Hirschgulasch. Die Kartoffeln waren diesmal extra Mehligkochenende, die zwar nicht ganz so ansehnlich sind, uns dafür aber viel besser schmecken als die Festkochenden, die oft einfach nur glasig sind. Das Hirschgulasch hatten wir von unserem B*frost-TK-Bringdienst aufgetaut. Es hat uns aber nicht so wirklich zugesagt, da der Hirsch recht fett und die Wildsoße eher süß war.

Dafür war aber der Rotkohl Star des Abends. Nachdem ich neulich mal Rotkohl aus der Dose hatte und diesen viel zu süß fand, habe ich mich entschieden, dass ich selbst einmal frischen Rotkohl koche. Erste Recherchen ergaben jedoch eine Kochzeit von 1 1/2 Stunden, die ich einfach nicht so habe. Daher habe ich dann das erste Mal überhaupt meinen Schnellkochtopf aktiviert. Ich habe ihn von meiner Mutter bekommen, als ich auszog mit den Worten: „Nimm den nur mit. Den mag ich nicht so gern.“ Und so fristete der Schnellkopftopf bisher sein Dasein in der hintersten Ecke des Töpfeschranks. Aber heute hatte er seinen großen Auftritt. Erst hatten wir etwas Probleme den Deckel zu öffnen, als der Topf noch kalt und leer war, im heißen Zustand ging das aber problemlos. Und das Beste: Der Rotkohl war nach 10 Minuten im Schnellkochtopf butterweich. Nur leider ist Schnellkochtopf-Kochen nichts für mich Topfgucker, denn man sieht doch nichts. 😉

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Hier noch das Rezept für den Rotkohl:

  • 1 Rotkohl
  • 1 Zwiebel
  • Zimt, Nelken, Lorbeerblatt
  • 1 Apfel

Zubereitung:

Zwiebel würfeln und in etwas Öl andünsten.  Rotkohl putzen, Strunk entfernen, kleinschneiden und waschen. Dann mit in den Topf geben und kurz andünsten. Salzen und Pfeffern. Gewürze zugeben und etwas Wasser angießen. Dann Schnellkochtopf zumachen. Wenn das Stiftchen herausgekommen ist, ungefähr 10 Minuten kochen. 8 Minuten reichen aber vermutlich auch. Dann Druck ablassen und Topf wieder auf machen. Lorbeerblatt entfernen. Noch einen geschälten, kleingeschnittenen, gedünsteten Apfel (1 1/2 Minuten in der Mikrowelle) dazugeben und mit Essig (und einem Schuß Johannisbeerlikör) und Gewürzen abschmecken.

Asiatische Fischsuppe

Januar 7, 2008

Zur Zeit lebe ich ziemlich viel von Suppe und zwar hauptsächlich von Gemüsesuppe. Gemüsesuppe ist rasend schnell zuzubereitet und wärmt schön bei der Winterkälte. Dafür nehme ich meist TK-Gemüse aus meinem Frost (Gefierfach) und koche es in Gemüsebrühe. Diese mache ich mit Instant-Gemüsebrühe aus dem Glas und verfeinere sie mit Sojasauce, Salz, Pfeffer und je nach Lust und Laune auch mit Ingwer und Curry oder mit Paprika und Petersile. Meine Lieblingsgemüsesorten in der Suppe sind natürlich Suppengemüse 😉 , Rosenkohl, Weißkohl, Broccoli, Blumenkohl oder auch Bohnen.

Bei Gemüsesuppe kommt man außerdem mit ziemlich wenig Punkten aus. Ich habe nur festgestellt, dass ein Teelöffel Sonnenblumenöl echt zum Geschmack beiträgt. Dann hat man auch einen guten Fettpunkt verspeist. Punktezählen ist gerade auch bei mir wieder ein Thema, da ich es mir im Urlaub und über die Feiertage reichlich gut habe gehen lassen. So muss ich jetzt ein wenig aufpassen, damit es im März bei der 2. Verlängerung meiner Goldmitgliedschaft keine Probleme gibt.

Hier sehr Ihr eine asiatisch angehauchte Fischsuppe. Dafür habe ich Zwiebeln angedünstet, dann Brühe wie oben beschrieben angegossen und einen Rest in Streifen eingefrorenen Weißkohl und TK-Broccoli darin gekocht. Parallel habe ich Tk-Fischfilet in Würfel geschnitten, gesalzen und in etwas Wasser garziehen lassen. Diese Würfel habe ich dann einfach in die fertige Suppe gegeben. Die Suppe habe ich dann asiatisch mit Sojasauce, Ingwer und Koriander abgeschmeckt.

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Pasta mit Thunfisch

Januar 5, 2008

Zur Zeit bin ich immer noch sehr mit dem Dissertieren beschäftigt, so dass wenig Zeit zum Kochen und backen übrig bleibt. Ich freue mich schon sehr auf die Zeit nach der Abgabe, auch wenn das noch mindestens 3 Monate weit weg ist. Daher möchte ich Euch heute ein schnelles Abendessen zeigen, das für mich ein echtes Lieblingsgericht ist und bei mir in der Kategorie „Soulfood“ läuft: Pasta mit Thunfisch.

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Die Zubereitung ist denkbar einfach: Nudeln nach Packungsanweisung garen.  Eine Zwiebel würfeln und in etwas Öl anschwitzen. Passierte Tomaten aus der Tüte und Thunfisch im eigenen Saft aus der Dose dazugeben und eine Weile köcheln lassen, je nach dem wie lange man warten will. Je länger es köchelt, desto besser allerdings der Geschmack. Evtl mit etwas Tomatenmark nachhelfen, wenn die Soße nicht cremig genug ist. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Ich habe hier noch das „Sonnentau Energie-Gewürzmix“ oben drauf gegeben. Dann wird die Soße aber schön scharf.