Archive for Oktober 2007

Karamellpudding nach Hillegonda

Oktober 31, 2007

Beim Familientreffen anläßlich des 65. Geburtstags meines Vaters hat meine Tante Hillegonda mir ihr persönliches Rezept für Karamelpudding verraten. Sie mache diesen Pudding mindestens drei Mal in der Woche! Ich musste das Rezept natürlich sofort ausprobieren. Es ist ganz schnell gemacht und ein echtes Essen für die Seele…

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Zutaten:

  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 500 ml Milch
  • Zucker oder Süßstoff

Zubereitung:

Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Dann kalte Milch dazugeben. Dieses zischt und spritzt etwas, daher einen ausreichend hohen Topf verwenden. Die Milch zum Kochen bringen. Dabei gut rühren, damit sich der Karamell löst. Einen Rest der Milch zum Anrühren des Puddingpulvers zurück halten. Wenn die Milch kocht, das angerührte Puddingpulver dazugeben. Dabei gut rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Noch ca. 1 Minuten unter Rühren weiterkochen lassen. Nach Belieben mit Zucker oder Süßstoff süßen.

Chaoskueche unterwegs: Hacienda

Oktober 30, 2007

Ein Restauranerlebnis der besonderen Art für uns USA-Fans befindet sich in Kaiserslautern-Einsiedlerhof: Das mexikanische Restaurant Hacienda. Es liegt nah an den Kasernen und der Ramstein Airbase, so dass dort auch viele Amerikaner verkehren. Das Personal und auch die Besitzer sind meines Wissens Amerikaner, so dass dort wirklich amerikanisches Flair aufkommt. Die Auswahl ist gut, von mexikanischen bis zu eher US-amerikanischen Klassikern. Die Preise sind moderat und die Mengen reichlich. Ein besonderes Feature dieses Restaurants sind kleine Fähnchen am Tisch, die man selbst hissen kann, wenn man die Bedienung zu sich an den Tisch rufen möchte.

Neulich haben wir uns dort mit Freunden getroffen. Ich hatte ein riesig-großes 300g New York Strip Steak. Dazu eine Ofenkartoffel mit Sour Cream und Salat. Ich muss sagen, das erinnerte mich sehr an Texas, und ganz aufessen konnte ich es nicht. Dennoch war es richtig gut.

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Herr Chaosküche hatte einen mexikanischen Sampler-Teller mit einer gefüllten Taco, gefüllten Burritos, Bohnen (refried beans), Reis und Käse.
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Kartoffelklöße mit Rosenkohl

Oktober 29, 2007

Ein feierabendtaugliches Abendessen aus der vergangenen Woche: Kartoffelklöße mit Rosenkohl in einer Schinkenbechamelsauce, eher deftig, aber trotzdem schnell und leicht.

Für das Essen habe ich einfach fertigen frischen Kartoffelkloßteig nach Packungsanweisung zu Klößen verarbeitet. Außerdem habe ich den Rosenkohl von b*frost nach Anweisung aufgetaut und gekocht. Die Bechamel habe ich als einfache Mehlschwitze zubereitet. Dazu habe ich 10g HF-Butter in einem Topf zerlassen und 10g Mehl angeschwitzt. Dann habe ich nach und nach Wasser angegossen und verrührt, bis sich eine Sauce ergab. In die Sauce habe ich kleingeschnittenen Kochschinken gegeben, kurz ziehen lassen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abgeschmeckt.
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Chaoskueche unterwegs: 65. Geburtstag im Hotel Novum

Oktober 28, 2007

Den 65. Geburtstag meines Vaters haben wir am Wochenende im Hotel Novum gefeiert. Das Restaurant ist wirklich empfehlenswert: sehr netter Service, tolle Auswahl und sehr leckeres Essen. Neben einer saisonalen Muschelkarte gibt es dort Fisch und Fleisch in vielen Variationen, dazu einige ostrfriesische Klassiker und auch einige vegetarische Gerichte.

Ich hatte zur Vorspeise „Nordseekrabben auf Schwarzbrot mit Salatgarnitur“. Auf das Spiegelei dazu habe ich verzichtet. Das war auch gar kein Problem, das Essen umzubestellen. So habe wir die Portion, die ich mit meiner Tante geteilt habe, gleich auf 2 Tellern serviert bekommen. Nordseekrabben laufen bei uns zu Hause übrigens unter dem plattdeutschen Wort „Granat“. Ich finde, Granat ist noch mal ein ganz anderer und besonderer Genuss im Vergleich zu Schrimps, Garnelen und Co.

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Als Hauptgang hatte ich ein „200g Filetsteak“, dazu einen großen Salat (mit Dressing separat, bitte! 😉 ) und Brot mit Kräuterbutter. Das ist auch ein wunderbares Angebot dieses Restaurants, dass man sein Fleisch aussuchen und dazu die Beilagen, wie Ofenkartoffeln oder Bratkartoffeln, Gemüse oder Salat frei wählen kann.

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Auf den Nachtisch muss ich leider verzichten, da ich satt war und es dahim noch Kaffee und Kuchen gab. Allerdings hatte ich einen sehr aufmerksam servierten Espresso. Die Nachtischkarte ist aber doch durchaus reizvoll. Neben einigen Eisbechern gibt es eine größere Kuchenauswahl.

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Wenn ich in Ostfriesland heiraten würde, wäre das durchaus ein Ort, den ich dafür in Erwähgung ziehen würde.

Kürbissuppe mit Kürbiskernöl

Oktober 25, 2007

Für meine Standard-Kürbissuppe habe ich mir eine ganz tolles Add-on besorgt: Kürbiskernöl. Die Kürbissuppe hat, so wie ich sie mache als pürierten Kürbis mit verschiedensten Gewürzen, keine WW-Punkte. Aber für die gesunden Fette und noch viel wichtiger für den Geschmack ist ein Teelöffel Kürbiskernöl obendrauf einfach klasse. Kürbiskernöl hat einen wunderbar nussigen und einzigartigen Geschmack, der eine Kürbissuppe echt zu einem Erlebnis macht. Außerdem sieht es gut aus als farblicher Kontrast.

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Sonntagsessen: Pommes und Bratwurst

Oktober 24, 2007

Dies ist unser Essen vom vorvergangenen Sonntag: deftig, bodenständig und lecker! 🙂 Wir hatten selbstgemachte Backofen-Pommes, für die wir mal wieder Pommes-Frites-Schneidescheibe meiner Küchenmaschine herausgekramt haben. Dazu gab es Bo’s Julienne-Gemüse in der Pfanne angebraten mit etwas Kräutern gewürzt. Der besondere Clou war aber eine Dose Bratwurst-Füllsel, die wir noch im Kühlschrank hatten, ganz so wie man das in der Pfalz gern hat. Davon haben wir etwas in der Pfanne angebraten, was ein ganz gutes Bratwurst-Imitat abgab. Bis auf die Wurst war es auch ein leichtes Essen.

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Müsli nach Art von Herrn Chaosküche

Oktober 22, 2007

Diese Müslierlebnisse der besonderen Art möchte ich Euch nicht vorenthalten. Es ist immer wieder sehr interessant, zu sehen, in welchen Kombinationen Herr Chaosküche sein Müsli genießt. Hier sehen wir zarte und kernige Haferflocken, dazu getrocknete Erdbeeren. In der Mitte steckt ein Eiscafe-Praline von Lindt, was wir noch in der Schokoladen-Vorratsbox hatten. Man beachte die versprengten Düsis von Seitenbacher oben drauf. Das ganze wird dann in ausreichend Vollmilch eingeweicht.

Herr Chaosküche schlägt vor, dies als Rezeptvorschlag an Herrn Seitenbacher zu schicken zum Thema „Meine Lieblingsrezepte mit Düsis“. 😉 Denn man muß dazu sagen, dass ihm die Seitenbacher Saltoos und Düsis nicht ganz so gut schmecken, auch wenn ich sie eigentlich ganz ok finde.
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Maisbrot mit Hefe

Oktober 21, 2007

Nach meinen Erlebnissen neulich mit dem Cornbread, das eher einem Kuchen als einem Brot nahe kam und auch eher bröselig war, habe ich noch mal im Web nach Verwendungsmöglichkeiten für Maismehl gestöbert. Denn schließlich habe ich das ja nun in meinem Vorratsschrank. Dabei stellte sich heraus, dass man eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl mit einem wesentlichen höheren Weizenanteil als einfaches Hefebrot backen kann. Das habe ich also versucht und bin mit dem Ergebnis super zufrieden.

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Zutaten:

  • 500g Weizenmehl (Type 550)
  • 250 g Maismehl
  • 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • lauwarmes Wasser

Zubereitung:

Alle Zutaten vermischen und so viel lauwarmes Wasser zugeben, dass beim Kneten ein elastischer Teig entsteht. Taig ca. 45 Minuten ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ich habe das in meinem länglichen Gärkorb geschehen lassen. Daher die schöne Form. Dann Brotlaib auf ein mit Backpapier belegetes Backblech geben und ca. 50 Minuten bei 200 Grad backen.

Ergebnis ist ein gelbliches Weißbrot, das einem normalen Weißbrot in Geschmack und Konsistenz sehr nahe kommt.

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DFssgF3: Mein Päckchen ist da!

Oktober 21, 2007

20061031-dfssgf-gelbklein.jpgGestern hat mich auch mein Fresspaket der dritten DFssgF-Aktion erreicht. Danke Rosa für die Organisation. Hier findet sich die Zusammenfassung der anderen Pakete. Mein Päckchen hat hat einigen Irrungen und Wirrungen auch die Empfängerin erreicht. Vielen Dank auch an meinen Sender, denn der Inhalt verspricht doch einige experimentelle Erlebnisse in der Küche.

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Im Päckchen sind:

  • eine Packung Basmati-Reis
  • dazu eine iranische Kräuter-Mischung für persischen Kräuterreis (Welche Kräuter sind das wohl, denn sie vertrömen einen sehr intensiven Duft?)
  • Rucola-Tomaten-Streich von der Zwergenwiese (das wollte ich immer schon mal probieren)
  • Soja-Granulat als Hackfleischersatz vom vegetarischen Versender (auch etwas, was ich mal probieren wollte, nachdem ich mit dem Soja-Geschnetzelten nicht so glücklich war)
  • eine Tüte Zwiebelsuppe
  • ein Bescher Magerquark (Ich hoffe, der hat die Reise ohne Kühlung überlebt.) und ein Zettel, dass Zwiebelsuppe und Magerquark einen guten Dipp ergeben. Ich bin gespannt.
  • Cashewkerne (Das sind meine Lieblingsnüsse, aber selbst kaufen würde ich nie welche :-))
  • Schwarzer Tee aus fairem Handel (genau richtig für mich Ostfriesin)
  • eine weiße Reismilch-Tafel (also vegane Schokolade, Da bin ich auch sehr auf den Geschmack gespannt)
  • und ein Nokia-Smartphone-Stift 😉 (den brauchst du aber doch sicher zurück, oder?)

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Insgesamt für mich ein sehr überraschendes Paket, aber ich bin sehr gspannt, welche Geschmäcker mich da erwarten. Ganz vielen Dank!

Tintenfisch

Oktober 19, 2007

Ich liebe Meeresgetier auf meinem Teller. Ich esse sehr gern Fisch, Muscheln und Garnelen, aber auch anderes Seafood gehört zu meinen Favoriten. Kürzlich habe ich ein neues Kochbuch bekommen, in dem ein Rezept für Oktopussalat drinsteht. Das würde ich gern ausprobieren, denn diesen habe ich in meinem Urlaub in Portugal sehr gern gegessen. Allerdings beginnt das Rezept mit „Man nehme einen frischen Kraken…“.  Da frage ich mich wirklich, wo ich den herbekommen soll. In meinem Lieblingsdiscounter gibt’s sowas nicht. 😉 Ich habe mich dann mal in einem italienischen Supermarkt umgeschaut. Dort gab es Krake in tiefgefrorener Form, aber auch für einen sehr stolzen Preis. Also habe ich tiefgefrorene Tintenfischtuben erstanden. So sehen sie nach dem Auftauen aus.

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Wir haben die Tintenfischtuben einfach in Stücke geschnitten und mit Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne angebraten. Dazu gab es Brot und einen grünen Salat. Mehr ist für mich bei so leckerem Seafood gar nicht nötig. Pur finde ich Tintenfisch viel besser als in fettiger Panade in Form von frittierten Calamaris. Dann ist Tintenfisch mit 1,25 P. auf 100g auch für WW-ler eine tolle Sache. Der Tintenfisch war übrigens viel leckerer, als das Bild verrät.

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