Archive for September 2007

Erbsensuppe

September 30, 2007

Da wir weiterhin Dinge aus unserem Gefierschrank aufessen mussten, um dem Bo*frost Platz zu machen, stand heute die Verwertung von Suppengemüse und Erbsen auf der Agenda. Daraus habe ich einen vegetarischen Erbseneintopf gemacht. Orginal funktioniert das Rezept natürlich mit Suppengrün, aber dieser Eintopf war trotzdem super lecker, einfach ein deftiges Herbst- und Wintergericht. Bockwurst passt natürlich auch wunderbar dazu.
erbsensuppe.jpg

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Suppengrün
  • Erbsen (TK)
  • Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Majoran, Lorbeerblatt

Zubereitung:

Zwiebel und Suppengrün würfeln, Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Gemüse- und Kartoffelwürfel dazugeben und kurz mit dünsten, dann Erbsen dazugeben und mit Gemüsebrühe auffüllen. Lorbeerblatt dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 20 – 25 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt entfernen und mit Gewürzen abschmecken.

Maggi gibt’s bei mir immer dazu auf dem Tisch. Ich hätte Saarländer werden sollen. 😉

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Bloggeburtstag: 1 Jahr Chaosküche!

September 30, 2007

Nicht zu glauben, aber wahr: Die Chaosküche hat Geburtstag! Gestern vor einem Jahr habe ich die Chaosküche mit einem Post über ein Dinkelvollkornbrot anläßlich des World Bread Days eröffnet. Nun poste ich schon ein Jahr lang die gelungenen und auch die weniger gelungenen Resulate meiner Küche.
Über das Kochbloggen habe ich viele andere Kochblogger im Web entdeckt, viele neue Rezepte ausprobiert, mich wegen Kochblogevents an Zutaten herangewagt, die ich sonst nicht probiert hätte, und vor allem habe ich immer noch und auch immer mehr Spaß in der Küche. Der Fotoshoot vor dem Essen gehört in unserer Küche inzwischen dazu. Zudem ist Kochen immer wieder ein tolles Small-Talk-Thema, da jeder irgendwie damit oder aber zumindest mit dem Essen zu tun hat. Außerdem finden Leute immer wieder schöne Geschenkideen, wenn sie wissen, dass ich gern koche und esse.

In der Chaosküche ist mir wichtig, dass die Rezepte einfach und schnell zu zubereiten sind, da ich wegen meines Jobs nicht viel Zeit habe zu kochen und meist hungrig heim komme. Außerdem achte ich als WW-Goldmitglied nach wie vor auf fettarme Zubereitungen, was sich auch in den Rezepten widerspiegelt. Offensichtlich scheint dies einigen Leute zu gefallen, den Besucherzahlen und Kommentaren nach zu urteilen. Danke Euch fürs Lesen!

Hier kommen meine persönlichen Favoritenrezepte des vergangenen Jahres.
mehlpuet1.jpgMein Kieblingsessen als Kind: Mehlpüt mit Birnen.

marmelade.jpgSommer im Glas: Selbstgemachte Marmelade

tag4.jpgMein erster selbstangesetzter Sauerteig

cobbler.jpgErinnerungen an Texas: Apple Cobbler

himbeertorte.jpgGeburtstagskuchen für meine Schwester

kochen-mit-ina-001-kl.jpgChicken Jalfrezi wie in Manchester

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, mal in der Chaosküche zu stöbern und mir Eure Favoriten zu nennen. Ich freue mich über Eure Kommentare!

Pfälzer Traubengelee mit Sekt

September 29, 2007

In der letzten Zeit habe ich die Freude am Marmelade machen entdeckt. Von meiner Schwiegertante habe ich auch ein schönes Einkoch-Rezeptebuch geschenkt bekommen, so dass ich noch einige Dinge auszuprobieren habe. Nun hatten wir von der Schwiegeroma Pfälzer Trauben geschenkt bekommen. Diese habe ich heiß entsaftet, d.h. ich habe sie ca. 45 Minuten in etwas Wasser weich gekocht, bis sie aufgeplatzt waren. Dann habe ich den Saft durch ein Sieb, in das ich ein feuchtes Küchentuch gelegt habe, abgepresst. Leider sind dabei nur 250 ml zusammen gekommen. Da stellte sich also die Frage, was man damit nun anstellen sollte. Wein hatten wir leider auch keinen mehr im Haus, aber dafür Sekt. So kam mir die Idee zu Pfälzer Traubengelee mit Sekt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich. Das Gelee ist schön fest, gelblich und hat eine süße und leicht herbe Note. Ein schönes Mitbringsel in jedem Fall!

Zutaten:

  • Traubensaft (250 ml)
  • Sekt (375 ml)
  • Gelierzucker 3:1 (250g)
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung:  

Mengen nach Packungsanweisung anpassen und Gelee nach Packungsanweisung zubereiten. Heiß in saubere Gläser einfüllen und soft verschließen.

Es ist übrigens keine gute Idee, dunkle Trauben von Hand zu entkernen (das dauert nämlich Ewigkeiten) und dann mit Gelierzauber und dem Pürierstab zu Traubenmarmelade verarbeiten zu wollen. Da kommt war toll dunkelrote Traubenmarmelade – siehe Foto- heraus, die auch recht gut schmeckt, da ich einen Schuß Johannisbeerlikör zu gegeben habe. Aber ich habe damit den inzwischen dritten Pürierstab ruiniert. Ein Glück habe ich zu meinem Geburtstag gleich einen neuen geschenkt bekommen. Der neue hat nun 600 statt 300 Watt und sollte etwas länger halten.

Chaosküche auf Betriebsausflug

September 29, 2007

In der vergangenen Woche war ich mit meinem Chef und meinen Kollegen auf Betriebsausflug in Heidelberg. Eigentlich sollte es eine traditionelle Wanderung im Pfälzer Wald geben, doch das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Heidelberg war dann unser Notprogramm, was man aber gar nicht gemerkt hat. Wir sind zunächst auf den Königstuhl gestiegen, um dort die Aussicht zu genießen. Dann sind wir mit der Zahnradbahn zum Schloß hinunter gefahren, das wir selbstverständlich besichtigt haben. Dort haben wir in der „Burgfreiheit“ auch sehr nett zu Mittag gegessen. Das Bild zeigt meine „Spaghetti mit Oliven, Kapern und Knoblauch“. Zum Abschluß sind wir durch die Heidelberger Fußgängerzone flaniert. Den krönenen Abschluß fand der Ausflug im „Cafe Rossi“, wo wir noch zu einem Bier eingekehrt sind. Das „Cafe Rossi“ gefällt mir vom Interieur sehr, so dass ich dort bald mal frühstücken gehen sollte.

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Chocolate Chip Cookies

September 27, 2007

Da die Bananenhaferflocken-Kekse aus der vergangenen Woche schon aufgegessen sind und Herr Chaosküche echt auf Kekse steht, habe ich ein weiteres Keksrezept ausprobiert. Diesmal sind es Chocolate Chip Cookies, die auch Haferflocken enthalten und somit kernig, aber trotzdem sehr schokoladig sind. Das Rezept habe ich in Anlehnung an dieses aufgeschrieben. Ich habe die Zuckermenge etwas reduziert, da mir die Bananenhaferflocken-Kekse schon sehr süß waren und hier noch Schokolade dazu kam.  Für die WWler unter uns ist das auch ein wunderbares Rezept. Fett wird durch Apfelmus ersetzt. Mich erstaunt echt, dass das so gut funktioniert. Bei den unten angegebenen Mengen und ca. 28 Keksen kommt man auf ungefähr 1,5 Punkte pro Keks. Die Kekse schmecken frisch aus dem Ofen super, ansonsten mag ich sie dann am dritten Tag wieder sehr gern, wenn sie etwas trockener und nicht mehr zu klebrig sind. Kekse sind einfach wunderbar gegen das Unbill der Welt. 🙂

chocolatechipcookies.jpg

Zutaten:  

  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • 1 Ei
  • Apfelmus von 2 Äpfeln (oder ca. 60 ml ungesüßtes Apelmus)
  • 10g HF-Butter
  • 75 g weißen Zucker
  • 75 g braunen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 110 g zarte Haferflocken
  • 100 g dunkle Schokolade, grob gehackt

 Zubereitung:

Ei, Zucker, Apfelmus, Butter schaumig schlagen. Dann weitere Zutaten außer Schokolade und Haferflocken zu geben und verrühren. Zum Schluß Schokoladenstücke und Haferflocken untermischen. Kleine Häufchen auf ein Backblech mit Backpapier geben und bei 180 Grad 13-15 minuten goldbraun backen. Noch kurz auf dem Backblech auskühlen lassen, erst dann auf ein Plätzchenrost geben.

Sonntagsmenü

September 23, 2007

Heute Abend hatten wir ein richtiges Sonntagsmenü, das eher spontan entstanden ist, da wir zur Zeit versuchen, unsere Vorräte aus dem Frost aufzuberauchen, bevor die erste Lieferung unseres Bo-Frosts kommt. Als Vorsuppe gab es eine Blumenkohlcremesuppe, die einfach aus püriertem Blumenkohl bestand und mit Garam Massala gewürzt war.

Als Hautptgericht gab es Tilapiafilet in Tomatensauce mit Reis. Den Fisch habe ich einfach aufgetaut, gewaschen, gesalzen und in eine Auflaufform gelegt. Darauf habe ich Pizzatomaten gegeben und diese mit etwas Olivenöl vermischt und Salz, Pfeffer, Oregano und Rosmarin gewürzt. Der Fisch wurde dann in der Tomatensauce bei 180 Grad für 30 Minuten im Backofen gegart. Ich bereite Fisch gern so zu, da es wenig Arbeit macht und gut schmeckt. Allerdings sind wir beide vom Buntbarsch (Tilapia) nicht so angetan.

Zum Nachtisch hatten wir Vanillepudding, der mit Pfirsichen dekoriert war.

Krankenessen: Fischstäbchen

September 21, 2007

Das vergangene Wochenende habe ich etwas grippig auf der Couch verbracht. Also war es an Herrn Chaosküche zu kochen. Er hat ein wunderbares Krankenessen zubereitet: Fischstäbchen mit selbstgemachtem Kartoffelbrei, Broccoli und gerösteten Zwiebeln. Die Fischstäbchen erinnerten uns beide an unsere Kindheit. Ich hatte auch ewig lang keine mehr gegessen. Ich wusste nämlich gar nicht, dass man diese im Backofen zubereiten kann, so dass man kein weiteres Fett braucht. Trotzdem ist ein richtes Fischfilet sicher die bessere Option, wenn man Fisch mag. Bei den Stäbchen geht’s wohl eher um die Knusperpanade, wenn diese auch bei 1,25 Punkte pro Stück durchaus vertretbar ist. Der Kartoffelbrei war selbstgemacht aus gekochten Kartoffeln und einem Schuß heißer Milch, viel besser als die Tütenvariante.

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Bananen-Hafer-Cookies

September 20, 2007

Vorgestern Abend musste ich unbedingt noch Kekse backen. Mein Tag war stressig und frustig. Da war echtes „Soul Food“ fällig. Kekse sind dafür einfach super geeignet. Eine Google-Recherche nach „Oatmeal Cookies“ ergab als siebten Hit dieses Rezept für Banana Oatmeal Cookies. Da wir alle Zutaten inkl. einer überreifen Banane im Haus hatten, habe ich dann nach dem Abendessen losgelegt. Herr Chaosküche hatte sowieso noch etwas zu arbeiten, so dass ich die Küche für mich hatte.

Es sind schöne große amerikanische Cookies geworden, die direkt aus dem Ofen knusprig waren, nach einer Nacht in der Blechdose jedoch weich geworden sind und nun eher der Konsistenz nach an Müsliriegel erinnern. Ich weiß nicht, ob das so muss oder ich sie einfach hätte länger auskühlen lassen sollen, oder ob die Blechdose falsch war. Dennoch schmecken die Kekse ziemlich gut, sogar meine Schwiegeroma war angetan. Auch vom WW-Standpunkt sind die Kekse klasse. Ein Keks nach diesem Rezept hat 1,65 Punkte. Man kann auch noch Chocolate Chips, Rosinen, anderes Trockenobst oder Nüsse in den Teig geben. Die Grundversion hat aber durchaus ihren Reiz.
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Zutaten: (für 20 Cookies)

  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Butter
  • 1 Ei
  • 100 g weißer Zucker
  • 100g brauner Zucker
  • 1 reife Banane
  • 1 Vanillinzucker
  • 110 g Haferflocken (Ich habe halb zarte und halb kernige Haferflocken genommen, da ich nicht wusste, was genau amerikanischem oatmeal entspricht.)

Zubereitung:

Backofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Ei, weiche Butter, allen Zucker, Salz und zermatschte Banane schaumig rühren. Dann nach und nach Mehl mit Backpulver und Natron dazugeben und verrühren. Am Schluß Haferflocken unterrühren. Teig in kleinen Häufchen in größerem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und ca. 11-14 Minuten backen, bis die Cookies goldbraun sind. Ich habe die Backzeit etwas verlängert, da die Kekse noch arg weich und klebrig waren, aber vllt muss das in den USA so. Nach 18- 20 Minuten Backzeit ließen sich die Cookies auch besser vom Backpapier ablösen. Die Kekse noch 5 Minuten auf dem Backblech liegen lassen, bevor man sie dann auf einem Plätzchenrost ganz auskühlen lässt.

TK-Pizza selbstgemacht

September 19, 2007

Vor einer ganzen Weile hatte ich bereits das Rezept für die selbstgemachte Tiefkühlpizza aus dem Geek-Kochbuch ausprobiert. 2 Pizzen haben wir sofort verspeist. Sie waren ganz lecker, allerdings war mir der Boden etwas zu cross. 2 weitere Pizzen sind dann in den Frost gewandert. Ich hatte sie nur mit Tomatensoße und etwas Parmesan bestreut.

Nun kam aber der Moment, die Pizzen aus dem Winterschlaf zu wecken. Da die Kochbuchautorinnen zwar Instruktionen zum Einfrieren, nicht aber zum Auftauen und Fertigbacken gegeben hatten, habe ich mich auf mein Gefühl verlassen.  Ich habe also den Backofen auf 180 Grad, wie bei einer konventionellen Pizza, vorgeheizt. Dann habe ich die Pizza fertig belegt. Dazu kamen tiefgefrorener Brokkoli, Dosenchampignons und Zwiebelringe zum Einsatz. Den tiefgefrorenen Brokkoli habe ich direkt auf die tiefgefrorene Pizza gelegt und 10 Minuten gebacken. Dann habe ich Champignons und Zwiebeln dazugelegt und die Pizza in 15 – 20 Minuten fertig gebacken.

So gefiel sie mir noch viel besser und war super lecker, besonders die Tomatensoße. Außerdem war der Boden nun nicht mehr so cross, sondern ganz so wie ich es mir bei einer Pizza wünsche. Da ich Teig, Belag und Käse nach WW-Art hergestellt bzw. verwendet habe, hatte ich Pizza 6 Punkte. Ein tolles selbstgemachtes Fertigessen! Danke an Mela und Petra für die Inspiration.

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Chaosküche unterwegs: Frühstück im Wal

September 18, 2007

Zu meinem Geburtstag war ich mit meiner Schwester im Wal in Heidelberg. Laut meiner Schwester ist das eine der Frühstückslocations in Heidelberg, und auch ich kann den Wal nur empfehlen. Es gibt eine sehr umfangreiche Frühstückskarte. Der Brunch am Wochenende soll auch super sein, allerdings sollte man unbedingt vorher einen Tisch reservieren. Außerdem gibt es Frühstück zum mitnehmen, wenn man also überraschend Übernachtungsbesuch bekommt und der Kühlschrank leer ist, gibt es hier die Rettung.

Ich hatte das Wellness Frühstück, bestehend aus Obstsalat, eine gekochten Ei, Marmelade, Frischkäse, Butter und einem Brotkorb mit Vollkornbrot und – brötchen und einem Stück Baguette.

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Für meine Schwester gab es Quark mit süßen Früchten, dazu ein Pariser Frühstück mit Milchkaffee und Croissant. Das sah auch sehr lecker aus.

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