Archive for Juni 2007

Mashup: Kartoffel-Curry mit Quark-Dip auf Aprikose

Juni 27, 2007

Mein Freund, Herr Chaosküche sozusagen, hat diese Woche Urlaub. Ich gehe arbeiten, damit er daheim auch seine Ruhe hat. 😉 Jedenfalls hat er mich gestern Abend sehr lecker (wie immer eigentlich) bekocht. Dabei hat er eine neue Rezptgattung erfunden: das Mashup. Mehr über Mashup weiß Wikipedia.

Herr Chaosküche hat im Web eine Rezepteseite nur auszugsweise gelesen, dann aus mehreren Rezepten Teile, Zutaten und Zubereitungsarten genommen und zu einem neuen Mashup-Menü zusammengefügt. Hier präsentiert er also das Kartoffel-Curry-Mashup mit Quarkdip auf Aprikose mit Möhren und grünen Bohnen. Es ist entstanden aus einem Kartoffelcurry-Rezept und der Idee einen Quarkdip auf einer Aprikose anzurichten. Die Pommesform der Kartoffeln liegt an der Schneidescheibe für BOSCH, die er mir zu Weihnachten geschenkt hat. Das Gemüse gibt es wegen meiner Vorliebe für Gemüse dazu und ist das, was es bei uns im Kühlschrank und Frost gab. Das Gemüse ist aber nicht wirklich notwendig für das Mashup-Menü.
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Zutaten:

Für das Kartoffel-Curry benötigt man Kartoffeln, eine Zwiebel und Salz, Pfeffer und Currypulver. Für den Quark braucht man natürlich Magerquark, etwas Joghurt, Mineralwasser und Salz, und außerdem noch eine Aprikose.

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und in Stifte schneiden und bissfest kochen. Zwiebel in Ringe schneiden und in etwas Öl andünsten. Dann vorgekochte Kartoffelstifte dazugeben und anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Quark mit Joghurt und Mineralwasser glattrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Aprikose halbieren, den Stein entfernen und auf dem Teller mit Quark anrichten. Dazu gibt’s dann noch Gemüse nach Wahl.

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Zu Besuch in Ostfriesland: Teetied

Juni 26, 2007

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Wir waren am Wochenende zu Besuch bei meinen Eltern in Ostfriesland. Hier ein Bild unserer Teetied in der Museumsstube der Emder Kunsthalle mit Erdbeerkuchen und Ostfriesentee. In der Fremde bin ich eigentlich zum Kaffeetrinker geworden. Am liebsten mag ich Espresso und liebäugele mit der Anschaffung einer Siebträgermaschine, aber zu Hause darf echter Ostfriesentee einfach nicht fehlen. Wegen des Umbaus gibt es in der Kunsthalle gerade nicht so viel zu sehen, aber ich habe mir einige Anregungen für meine eigenen Arbeiten holen können.

Soul Food – Milchnudeln

Juni 21, 2007

Da ich gestern etwas angeschlagen war, habe ich mir ein absolutes Wohlfühlessen gekocht: Milchnudeln. Ich kann mich erinnern, dass meine Oma damals öfter Nudeln mit Mischobst gemacht hat, die ich als Kind schon klasse fand. Manchmal braucht man einfach auch ein Essen für die Seele. Zu den Milchnudeln hatte ich einen selbstgemachten Kompott aus Nektarine und TK-Himbeeren. Die finde ich gerade in Kombination absolut klasse.

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Zutaten:

  • kurze Nudeln (und hier mag selbst ich keine Vollkornnudeln)
  • Milch
  • Vanillepuddingpulver
  • Zucker (oder Süßstoff)
  • Zimt

Zubereitung:

Nudeln nach Anleitung kochen. Aus Milch und Vanillepuddingpulver einen dünnen Pudding kochen, also mehr Milch und weniger Pulver. Dann gekochte Nudeln zum Pudding geben, umrühren und mit Zucker und Zimt abschmecken.

Ich nehme auf 180ml Milch einen EL Puddingpulver. Zum Abschmecken nehme ich Süßstoff in Pulverform, zu dem ich eine ausgekratzte Vanilleschote gegeben habe. So habe ich meinen eigenen Vanillesüßstoff. Für Nudeln bis satt hat dieses Essen dann 6 Punkte und einen riesigen Wohlfühlfaktor.

Tomaten – die erste Ernte

Juni 21, 2007

Man soll es kaum glauben, aber ich konnte heute morgen meine ersten Tomaten ernten. Sie sind ziemlich klein. Meine Freundin hat leider vergessen, welche Sorte sie gesäät hat, aber als Kirschtomaten würde ich meine schon durchgehen lassen. Geschmeckt haben sie übrigens super. Damit ist die Tomatenzeit bei uns daheim offiziell eröffnet.

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Erdbeerkuchen

Juni 19, 2007

Am Wochenende habe ich nun auch endlich mal die Zeit gefunden, einen Erdbeerkuchen zu backen. Dazu habe ich einen Obstboden nach dem Rezept von neulich gebacken. Der Boden hat sich wirklich als sehr lecker und absolut tauglich erwiesen. Dieser Rezept werde ich als in mein Standardepertoire aufnehmen. Dann habe ich Erdbeeren geputzt und halbiert und damit den Boden belegt, also weder mit Pudding, Sahne oder sonst etwas dazwischen. Der Boden ist auch so nicht durchgeweicht. Darüber habe ich dann einfach roten Tortenguß gegeben. Der Kuchen ist einfach herzustellen, schmeckt super lecker und kann es mit jedem Bäckerkuchen aufnehmen.

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Für die Punktezähler: Den Tortenguß rühre ich mit Süßstoff an, die Erdbeeren haben keine Punkte, somit bleiben nur die Punkte des Bodens. Damit hat ein Achtel Kuchen 2,5 davon, so dass man wirklich 2 Stücke essen kann.

Chaosküche unterwegs: Goldener Wok am Fluss

Juni 19, 2007

Bei meinen Ausflügen am Wochenende waren wir auch in einem wirklich tollen Restaurant, das ich Euch nicht vorenthalten und deshalb bei „Chaosküche unterwegs“ präsentieren möchte.

Wir waren im Goldenen Wok am Fluss in Frankfurt-Nied. Das ist wirklich ein Geheimtipp, den einfach so kommt man dort sicher nicht vorbei. Ein Flyer im Hotel wies uns den Weg. In diesem Restaurant gibt es zum wirklich günstigen Pauschalpreis ein asiatisches Wok-Buffet. Man beginnt mit Sushi und Salat, geht dann weiter über Suppen und Krupuk zu einem warmen chinesischen Buffet. Das Highlight ist jedoch das Wokbuffet. Man stellt sich selbst rohen Fisch, Fleisch und Gemüse am Buffet zusammen, übergibt das an den Wokmeister, sucht sich noch eine Sauce (von süß-sauer über Teryaki bis zu Curry) aus und bekommt dieses „gewokt“ zurück auf seinen Teller. Dazu gibt es dann selbstverständlich so viel Reis, wie man mag. Daneben kann man sich auch Fleisch oder Fisch am janapischen Teppanyaki-Grill braten lassen. Abgerundet wird das Essen mit einem Nachtischbuffet und Eis. Das Essen war super lecker und dieses Restaurant ist wirklich sehr empfehlenswert. Hier der Blick auf das Wokbuffet:

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Chaosküche unterwegs: Zooküche

Juni 18, 2007

Da ich am Wochenende viel unterwegs war und dem entsprechend wenig Zeit hatte selbst etwas zu fabrizieren, habe ich die neue Rubrik „Chaosküche unterwegs“ ins Leben gerufen. Hier finden sich von nun an in unregelmäßigen Abständen Live-Berichte und Bilder aus fremden Küchen, von Restaurantbesuchen und anderen kulinarischen Erlebnissen. Hier zeige ich Euch die Küche, die ich gestern gesehen habe.

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In dieser Küche wird unter anderem das Essen für mein Patentier Karl-Heinz zubereitet. Karl-Heinz ist ein Kurzohrrüsselspringer im Frankfurter Zoo. Er ist ein Allesfresser, mag Ameisen und Termiten, steht aber auch auf Wurzeln und Beeren. Ich habe ihn von meiner Schwester als Patentier zum Geburtstag geschenkt bekommen, da ich selbst keine Haustiere halten kann, weil ich beruflich zu viel unterwegs bin. Ist er nicht süß?

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Chaosküche unterwegs: Nacht des Backens

Juni 18, 2007

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Als leidenschaftliche Brotbäckerin konnte ich es mir natürlich nicht entgehen lassen, mich bei der Nacht des Backens, die von der deutschen Bäckerinnung veranstaltet wurde, in einer Backstube bei mir in der Nähe umzusehen. Es war super interessant. So konnte man den Bäckern beim Formen der Brote über die Schultern schauen. Hier entstehen 1-Pfund-Weizenmischbrote.

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Und außerdem konnte man anderen Broten beim Backen zu sehen. Hier sehen wir Roggenmischbrot, einmal als Holzlukenbrot und einmal als Bauernlaib. Hier wird beim Backen ganz zu Beginn Dampf zugegeben, damit die Kruste schön glatt bleibt. Bei der anderen Sorte ist es gewollt, dass der Laib aufreißt und sich eine raue Krume bildet.

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Daneben konnte man den anwesenden Bäckermeister und seine Mitarbeiter nach Herzenlust zum Bäckerhandwerk ausfragen. Nun wissen wir auch, dass erst das Brot, dann die Brötchen und erst später Kuchen und Schnecken gebacken werden. Außerdem konnte man natürlich auch Backwerk aus eigener Herstellung probieren.

Nachdem ich gesehen habe, wie viel Arbeit es ist, ein Brot in Handarbeit herzustellen, sehe ich die Welt des Brots doch ein wenig mit anderen Augen. Ich habe beschlossen, einen größeren Bogen um Industriebrot, Bäckereiketten und sogenannte Backshops zu machen, und stattdessen lieber in Familienbetriebene einzukaufen, wo das Brot noch mit der Hand gemacht aus der eigenen Backstube kommt.

P.S:: Eigentlich sollte dieser Eintrag schon gestern Abend erscheinen, aber leider ist während des Schreibens die Festplatte unseres MacMinis quasi unter meinen Händen verstorben. Ich bin immer noch etwas schockiert. Der letztendlich ist auch das nur Technik und hat mir die Wichtigkeit von Datensicherung mal wieder vor Augen geführt. Ersatz wird gerade beschafft.

Very British – Baked Potato with Beans

Juni 14, 2007

In Erinnerung an meine Zeit in England hatte ich neulich Lust auf Baked Beans. Da es aber im Discounter meines Vertrauens keine Dosen-Baked Beans gibt, musste ich mir selbst welche machen. Das ist natürlich auch vom Punktestandpunkt her günstiger. Man nehme also eine Dose weiße Bohnen, passierte Tomaten und eine Zwiebel. Die Zwiebel habe ich gewürfelt und in etwas Öl angebraten. Dann habe ich die Bohnen und die passierten Tomaten dazugegeben und erhitzt. Man darf das Ganze nicht zu lange kochen, da sonst die Bohnen matschig werden. Abgeschmeckt habe ich mit Salz, Pfeffer und etwas Paprika. So ganz, wie aus der Dose, war’s natürlich nicht, aber dafür viel tomatiger und natürlich … selbst-gemacht. 😉 Dazu hatte ich eine Ofenkartoffel.Das war schon fast sowie damals in England, nur dass wir uns nachts am Kebap-Van an der Straße „Chips (Pommes) with Cheese and Beans “ kauften.

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Blog-Event XXIV: Bierkulinarium – Pasta mit scharfer Bier-Tomatensauce

Juni 14, 2007

Blog-Event XXIV - Bier

Ich war mir gar nicht so sicher gewesen, ob ich am Blog-Event „Bierkulinarium“ teilnehmen wollte, da es bei uns im Haushalt so gut wie nie Bier gibt außer vielleicht auf Feiern oder für Besuch. Trotzdem habe ich bei meinem letzten Besuch im Getränkemarkt 2 Flaschen alkoholfreies Weizenbier mitgenommen. Das soll ja sehr gesund sein, da es isotonisch ist und dazu noch kalorienarm. Ich finde es geschmacklich auch gar nicht so schlecht. Nun hatte ich also heute Abend noch diese Flasche „Erdinger alkohlfrei“ im Kühlschrank.

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Außerdem hatte ich noch Paprika, Zucchini und Lust auf Pasta. Also habe ich mal das Internet befragt, ob es Rezeptefür Nudeln mit Biersauce gibt. Und in der Tat habe ich welche gefunden: Penne mit scharfer Bier-Tomatensauce oder Beer Chipotle Pasta. Von diesen beiden Rezepten habe ich mich inspirieren lassen und meine eigene vegetarische Bier-Tomatensauce kreiert.

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Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Knoblauchzehe
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • Paprika (ich hatte rote und grüne)
  • 1 kl. Zucchini
  • 250 ml Bier
  • Salz, Pfeffer, Paprkia (süß oder scharf), Cayenne-Pfeffer, Basilikum

Zubereitung:

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe hacken. Paprika und Zucchini in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Paprika und Knoblauch kurz mitdünsten. Dann auch Zucchiniwürfel dazugeben und etwas weiter dünsten. Tomaten und Bier dazugeben und ca. 30 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce die richtige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer, Parprika, Cayenne-Pfeffer und Basilikum scharf abschmecken.

Mir hat die Sauce sehr gut geschmeckt. Ich fand sie sehr würzig mit einem herben Nachgeschmack, der an Bier erinnerte. Mein Freund meinte, dass der Biergeschmack eher „unaufdringlich“ sei, aber vielleicht wird dieser stärker, wenn man dunkles Bier oder einfach Bier mit Alkohol verwendet. Jedenfalls ist dieses Rezept ein interessanter Beitrag zu einer Feier oder zu einem Essen, wo man die Gäste vorher mit der Speisefolge überraschen will, denn vorher konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass Bier in Tomatensauce schmeckt.