Archive for Mai 2007

Geek-Rezepte: Pasta funghi

Mai 30, 2007

In Anlehnung an meine Spaghetti Napoli gab es bei mir heute Mittag im Büro „Pasta funghi“. Denn das Salatbuffet hat in der Woche nach Pfingsten geschlossen, da muss ich mir was einfallen lassen. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei, so gibt es kein Bild. Aber dies ist ein weiteres Geek-Rezept, das ich sehr zur Nachahmung empfehlen kann, denn es kommt völlig ohne Küche aus.

Zutaten: Instant-Mie-Nudeln, Heiße Tasse „Champignoncremesuppe“ (oder jede andere Marke 😉 )
Zubereitung: Mie-Instant-Nudeln und Suppenpulver in eine ausreichend große Schüssel geben. Mit kochendem Wasser übergießen, ziehen lassen, bis die Nudeln weich sind, dann umrühren. Ggf. Wasser nachgießen und mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer oder Kräutern nachwürzen. Die Knuspercroutons geben dem ganzem übrigens den besonderen Pfiff.

Ich kann mit in dieser Reihe auch noch weitere Pasta-Varianten vorstellen: z.B. Pasta Spinaci mit Spinatcremesuppe, Pasta Asparagus mit Spargelcreme und was das Instantsuppen-Regal sonst noch so hergibt. Ihr dürft gespannt sein…! Auf jeden Fall schmeckt diese Eigenkreation besser als die Top Ramen Suppen, die man kaufen kann und macht auch noch satt. Und das für wenig Punkte: Heute war ich mit 6 Punkten dabei.

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Flammkuchen satt

Mai 29, 2007

Neulich war ich mit Freunden bei einem Flammkuchen „all you can eat“. Das war ein richtiges Fest. Immer, wenn wir einen Flammkuchen gegessen hatten, gab es schon den nächsten, so lange bis wir uns einmal durch die Speisekarte gegessen hatten. Ich denke, dass wir solch eine Aktion bald wiederholen werden. 🙂

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Es gab normalen Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln, Flammkuchen mit Käse, Flammkuchen mit Knoblauch, Flammkuchen mit Schafskäse, Flammkuchen mit Champignons und Käse, Flammkuchen mit Broccoli und Käse, Flammkuchen mit Käse und Schafskäse und Flammkuchen „Provencal“ mit Champignons, Tomaten und Käse. Danach kamen die süßen Varianten, die natürlich ohne Speck und Zwiebeln: Flammkuchen mit Apfel und Zimt, Flammkuchen mit Birne und Honig und Flammkuchen mit Banane und Kakao. Die süßen Varianten gab’s auch noch flambiert.

Ein ganz normaler Mittag…

Mai 29, 2007

Damit Ihr nicht glaubt, dass es bei mir immer so abgefahrene Dinge wie Onigiri zum Mittagessen gibt, habe ich Euch mal mein Standard-Mittagessen fotographiert. Das ist die Salatbar in meiner Mensa. Die Auswahl finde ich echt klasse, und sie ändert sich wöchentlich. Am liebsten mag ich Rote Beete geraspelt und Feld- oder Rucolasalat.

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Zu einem großen Salatteller esse ich dann meist ein mitgebrachtes belegtes Brot, eine sogenannte Stulle. Meist habe ich leichte Wurst oder Schinken und Gurkenscheiben drauf. Oft habe ich das Brot auch selbstgebacken.

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Neben der Salatbar gibt es in der Mensa auch ein Gemüsebuffet, an dem ich mein Mittagessen manchmal komplettiere.

Erdbeeren und Sekt: Pfingstreitturnier

Mai 28, 2007

Ich war gestern auf dem Pfingstreitturnier in Wiesbaden. Es war wirklich sehr interessant, sich solch ein Spektakel mal live anzuschauen. Wir hatten sogar Tribünenkarten am Spingplatz und haben uns weite Teile einer Springprüfung angesehen. Am Ende hat Ludger Beerbaum (den kannte ich sogar schon vorher ;-)) gewonnen. Mein kulinarisches Highlight waren Erdbeeren und Sekt (Henkel blanc de blancs), wie Ihr auf dem Bild sehen könnt. So stelle ich mit nämlich die Standardverpflegung bei solchen Veranstaltungen vor. Leider haben wir uns nämlich das VIP-Lounge-Catering von Steigenberger nicht aus der Nähe anschauen können.

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Ungarische Champignons

Mai 22, 2007

Inspiriert durch das Rezept für ungarische Champignons aus meinem neuen Lieblingskochbuch habe ich meine eigene Version davon kreiert. Dazu gab es Spätzle und grüne Bohnen. Ein sehr leckeres und einfaches Essen, das absolut Feierabend-tauglich ist. Außerdem hat es nur 1,5 Punkte, wenn man 1 TL Öl und 60 g Magerjoghurt anstelle von Sauerrahm etc. verwendet. Heute Abend werde ich dann zu den restlichen Pilzen Reis essen.

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Zutaten:

  • frische Champignons (wobei echte Geeks sicher mit Dosenpilzen besser zurecht kämen)
  • Zwiebel
  • Tomatenmark
  • Cayennepfeffer, Parika (süß oder scharf), Salz, schwarzer Pfeffer
  • Joghurt

Zubereitung:

Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Zwiebel hacken. Zwiebel in einer Pfanne mit 1 TL Öl goldbraun andünsten, dann Champignonscheiben dazugeben und anbräunen. Cayennepfeffer und ca. 2 TL Paprikapulver dazugeben, kurz mitbraten, dann Tomatenmark dazugeben und etwas anschwitzen.

Und ab hier verlasse ich dann die Anleitung des Geek-Kochbuch: Ich habe dann heißes Wasser angegossen, da ich gern etwas mehr Soße habe, und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Das habe ich nun ein wenig einköcheln lassen und von der Flamme gezogen. Da ich keinen Sauerrahm o.ä. daheim hatte und auch eine leichtere Variante suchte, habe ich dann für die Cremigkeit nach etwas Magerjoghurt dazugegeben. Das hat genauso gut funktionert.

EDIT: Wie mir gerade aufgefallen ist, ist dieses mein 100. Beitrag in meinem Koch-Blog, ein kleines Jubiläum also …!

Sonntagsessen: Reispfanne

Mai 22, 2007

Am Sonntag haben wir mal wieder das gekocht, was unser Kühlschrank und der Tiefkühler hergaben. Dies ist das Ergebnis: Reispfanne mit Dosenpilzen, Lauch, grünen Bohnen und Blumenkohl, dazu Romanasalat. Rezept dafür gibt es keines, gekocht wird einfach nach Gefühl. Das Gemüse kann man nahezu beliebieg variieren. Fleisch, Fisch oder Garnelen kann man auch ergänzen. Für die Reispfanne einfach den Reis kochen, Zwiebeln (oder wie hier Lauch) und ggf. Knoblauch in der Pfanne andünsten. Evtl Fleisch o.ä. dazu geben und anbraten, dann das Gemüse dazu geben. Die Reihenfolge richtet sich nach der Garzeit. Wenn alles soweit gar ist, den Reis dazugeben, kurz mit anbraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und weiteren Gewürzen oder Kräutern ganz nach Gusto abschmecken.

Irgendwie klingt das danach, als ob man auch so ein modulares Rezept für Reis-, Nudeln oder Kartoffelpfannen angeben könnten. Naja, wenn ich mal viel Zeit und ein anständiges UML-Werkzeug finde, liefere ich das nach. Hier erstmal das Bild:

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Spaghetti Napoli oder „Pimp my Tütensuppe“

Mai 19, 2007

Inspiriert von den Ideen das Geek-Kochbuchs zu Instant-Essen, das man in einem Gefrierbeutel vorbereiten kann, habe ich mir diese Version von Spaghetti Napoli einfallen lassen. Dazu braucht man Instant-Mie-Nudeln aus dem Asia-Laden oder dem gutsortierten Supermarkt, und eine handelsübliche Tomatensuppe. Hier ist es die Knorr Gemüse-Satt-Tomatensuppe. Die mag ich am liebsten, da sie recht tomatig ist. Das gibt man in eine Schlüssel.

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Nun fügt man kochendes Wasser hinzu und wartet 4 Minuten, bis die Nudeln fertig gezogen haben. Dazu kann man die Schüssel dann auch noch auf dem USB-Tassenwärmer parken, den ich leider gerade nicht zur Hand hatte. Aber ich habe natürlich einen daheim. 😉 Ich habe festgestellt, dass die Nudeln doch einiges an Wasser brauchen, daher habe ich öfter noch mal etwas nachgegossen und umgerührt. Vielleicht wäre auch eine größere Schüssel nicht schlecht gewesen. Nachgewürzt habe ich noch mit etwas Salz, Cayenne-Pfeffer und italienischen Kräutern. Parmesan hätte sicher auch noch gepasst. Das Ergebnis war recht lecker und viel besser als eine gekaufte 5-Minuten-Nudelterrine. Aber an selbstgemachte Tomatensauce aus echten Tomaten kommt es nicht ganz ran. Doch für ein Büromittagessen ist’s eine klasse Idee. Guten Appetit!

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Tomatensauce V 0.2

Mai 18, 2007

Meine Tomatensauce ist riesig gewachsen und hat begonnen zu blühen. Ich hätte nicht geglaubt, dass das bei mir auf der Fensterbank funktioniert. Nun hoffe ich auf viele schöne Früchte.

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Ei im Sack – ein weiteres Geek-Kochbuch-Rezept

Mai 18, 2007

Ein weiteres Rezept aus dem Geek-Kochbuch, das ich ausprobiert habe, ist das Omlette ohne Pfanne. Dazu braucht man einen handelsüblichen Gefrierbeutel. Vermutlich ist Markenware besser, da sich bei dem Gefrierbeutel aus meinem Lieblingsdiscounter die untere Naht geöffnet hat nach Ende der Kochzeit. Das Ei ist aber zum Glück nicht herausgekommen. Dann schlägt man ein oder maximal zwei Eier in den Kochbeutel auf und fügt nach Geschmack Gewürze, Zwiebeln, Pilze, Tomaten, Paprika oder das, was man sich sonst so im Omlette vorstellen kann, hinzu. Ein befüllten Gefrierbeutel verschließt man so, dass möglichst wenig Luft darin ist und gibt ihn in einen Topf mit kochendem Wasser. Nach 13 Minuten (wieso eigentlich 13? … bei mir haben 10 Minuten eigentlich schon gereicht) ist das Ei fertig.

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Für meine erste Ei-Variante habe ich einfach ein Ei in einen Gefrierbeutel gegeben und mit etwas Salz und Peffer verquirlt. Geschmacklich erinnerte mich diese Variante etwas an Eierstich. Bei einem zweiten Versuch habe ich in Anlehnung an das Schaumomlette der Maus das Ei getrennt, das Eiweiß steif geschlagen, den Einschnee mit dem Eigelb vermischt und dies in einen Gefrierbeutel gefüllt. Die erste wichtige Beobachtung war: Das schwimmt ja! Also habe ich dem Topf einen Deckel aufgesetzt und gehofft, dass der Dampf auch zum Garen ausreicht. Das Schaumei im Beutel hat sich zunächst ziemlich aufgeplustert, ist dann aber gegen Ende der Kochzeit wieder zusammen gefallen. Schade eigentlich! Vllt habe ich es einfach ein wenig zu lange gekocht. Von der Konsistenz war es jedoch etwas näher an Omlette als an Eierstich. Ich habe bisher nur Ei ohne weitere Zutaten im Gefrierbeutel gegart, muss das aber demnächst auch mal mit weiteren sogenannten „add-ons“ (oder würde man sagen „plug-ins“? 😉 ) ausprobieren. Ich finde das Rezep sehr gelungen z.b. für einen Geek-Brunch.

Meine neue Küche

Mai 16, 2007

Die Pläne für unser Haus werden immer konkreter. Baubeginn wird vermutlich im Sommer oder Herbst sein. Ich freue mich riesig darauf, unter anderem auch auf meine neue Küche. Gestern haben wir beschlossen, eine Wand noch um 10 cm zu verschieben, so dass sie noch etwas größer wird. Ungefähr 18 qm werden einen schöne Wohnküche machen. Am Wochenende waren wir Einbauküchen anschauen. Es gibt da ja schon wahnsinnig tolle Dinge, die man gern in seiner Küche hätte, so z.B. den Dampfgarer oder den Kühlschrank mit der Nullgradzone. Gern würde ich auch meine Spülmaschine höherlegen lassen, damit man sich beim Ausräumen nicht so sehr bücken muss. Außerdem hätte ich auch gern den Backofen auf Augenhöhe. Was man vllt nicht so unbedingt braucht, ist der Einbau-Kaffeevollautomat mit der Wärmeschublade für die Kaffeetassen unten drunter, auch wenn das ein echt schönes Teil ist. Mal sehen, was wir uns leisten können.

Aber so, wie im Modell, wird das Haus zur Küche dann aussehen. Wir werden das Vordere der 3 Reihenhäuser bewohnen.

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Im Erdgeschoss ist dann die Küche und ein großer Wohn-Ess-Bereich.

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Und im Obergeschoss sind Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad. Dann gibt es noch einen Dachboden, den wir erstmal nicht ausbauen und nach langen Verhandlungen auch einen Keller. Da brauche ich fast noch einen Einweckautomaten für das ganze Zeugs, was ich in Zukunft einlegen werde. 😉

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