Archive for April 2007

Waiter there’s something in my …. „Hermann Bread“

April 24, 2007

waitertheressomething

In Germany, there is a wheat sourdough called „Hermann“ that is passed on from one person to the other. When you receive it, you also get a letter how to handle Hermann. First you fed it with one cup flour, one cup milk and half a cup of sugar. Then you let it grow for 5 days stiring each day but not with a metal spoon. For some reason that’s important. Then you feed it again with the same ingredients and wait another 5 days. On the 10th day you divide Hermann. You use one part of baking a cake or bread and pass one part on to a friend. As far as I understand „Hermann“ is similar to the Amish Friendship Bread. For more details on Hermann see this page. Last week I have got a „Hermann“ from a friend. Since I do not eat much cake I tried to make a bread using Hermann. The result is really good. So I decided to join the „Waiter there’s something in my … Bread“ event with my special Hermann Bread.

Ingredients:
1 cup Hermann
700g rye flour
400g wheat flour
2 dry yeast
3 teaspoons salt
3 tblsp vinegar
700ml water

Preparation:
Put the flour in a bowl and put Hermann, the yeast and some lukewarm water into the middle. Leave it stand for 20 minutes. Then add all other ingredients and mix it to a dough. Leave it stand covered for another 30 minutes. Then put in into a baking form and leave it for another 30 minutes. Then bake it in the oven at 200 C for 55 -60 minutes.

And here you go ….

hermannbrot
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Hermann (oder Siegfried?) – Das Brot

April 21, 2007

Naja, eigentlich war es ja Bernd das Brot, aber ich habe aus dem Hermann-Teig, den ich von einer Freundin bekommen habe, ein Brot gebacken, denn Kuchen esse ich ja eher weniger. Und siehe da: es ist ein echtes Brot geworden. Ich habe den Rest meines Herrmanns wieder angesetzt, so dass mit weiteren Herrmann-Experimenten zu rechnen ist.

hermannbrot

Zutaten:
1 Tasse Hermann
700g Roggenmehl
400g Weizenmehl
2 Päckchen Trockenhefe
3 TL Salz
3 EL Essig
700ml Wasser

Zubereitung:
Gib das Mehl in eine Schüssel. Der Hermann und die Hefe mit etwas warmem Wasser in eine Vertiefung in die Mitte des Mehls geben, gut verrühren und mindestens 20 Minuten gehen lassen. Anschließend mit den anderen Zutaten zu einem Teig kneten und etwa 30 Minuten mit einem Tuch abgedeckt stehen lassen. Den Teig teilen und zu zwei Broten formen. Diese auf dem Backblech nochmals mindestens 20 Minuten gehen lassen. Die Brote etwa 2 cm einschneiden und in den auf Höchsttemperatur (ca. 250 Grad) vorgeheizten Herd schieben. Nach 20 Minuten die Temperatur auf etwa 200 Grad zurücknehmen und weitere 50 Minuten backen.
hermannbrotanschnitt
Und siehe da, auch innen ist es schön fluffig. Das wird meinem Freund gefallen.
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Luxusessen am Samstag Mittag: Salat mit Rindfleischstreifen

April 21, 2007

Heute Mittag habe ich mir mal etwas ganz feudales zum Mittagessen gegönnt. Normalerweise kochen wir am Wochenende abends, aber da ich heute tagsüber Strohwitwe bin, habe ich mir auf dem Markt etwas mageres Rindfleisch gegönnt und das zusammen mit einem Lollo Bianco, Pilzen, Paprika und Gurke zu einem wunderbaren Salat mit Rindfleischstreifen verarbeitet. Allerdings war ich mal wieder etwas zu ungeduldig, denn das Rindfleisch hätte ruhig etwas schärfer angebraten sein dürfen.

rindsalat

Zutaten:

Lollo bianco
Gurke
Zwiebel
Paprika
Dosenpilze
etwas mageres Rindfleisch

Zubereitung:

Zwiebeln und Paprika kleinschneiden. Rindfleisch in Streifen schneiden. Salat und Gurke kleinschneiden. Zwiebel, Paprika und Dosenpilze in etwas Öl scharf anbraten und mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken. Fleisch in einer anderen Pfanne ebenfalls scharf anbraten, salzen und pfeffern. Salat mit Salz, Pfeffer, italienischen Kräutern, Olivenöl und Balsamicoessig anmachen. Fleisch und gegartes Gemüse darübergeben und genießen.
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Tag der Milch: Wackelmilch (Latte Cotta) mit frischen Erdbeeren auf Rhabarberspiegel

April 21, 2007

milch Heute am Tag der Milch präsentiere ich ein hoch experimentelles Milchrezept, das eigentlich aus einer krausen Idee heute morgen am Frühstückstisch entstanden ist. Die Frage, die ich mich gestellt habe, war, was eigentlich passiert, wenn man Milch mit Gelantine vermischt. Wird die dann fest? Also habe ich das einfach mal ausprobiert, und hier ist das Ergebnis: Wackelmilch mit frischen Erdbeeren auf Rhabarberspiegel . Anderswo würde man die Wackelmilch vermutlich mit Sahne zubereiten und das Ganze Panna Cotta taufen. Das hat mich auch zu diesem Versuch inspiriert. Eigentlich wollte ich einen Ring produzieren, doch die weiße Masse kam (mal wieder) nicht aus der Napfkuchenform, so dass ich jetzt „Wackelmilchberge“ angerichtet habe. Dazu serviere ich frische Erdbeeren und selbstgemachtes Rhabarberkompott, das allerdings noch ziemlich sauer ist.

wackelmilch

Zutaten für die Wackelmilch:

1/2 Liter Milch
1 Tüte Gelantine (entspricht 6 Blättchen)
1 Päckchen Vanillinzucker

Zubereitung: (sehr einfach)

Gelantine nach Packungsanweisung einweichen. Milch mit Vanillinzucker kurz aufkochen, dann in die heiße (nicht mehr kochende) Milch Gelantine einrühren. Solange rühren, bis sich alles gelöst hat. Milch in eine Form füllen und einige Stunden kühl stellen. Evtl stürzen und mit Früchten oder Fruchtsoße servieren.

Mein liebstes Milchprodukt ist übrigens Quark. So wie es bei meinem Freund den Toastnotstand gibt, gibt es bei mir „Defcon Quark“. Ich esse am liebsten Quark mit Früchten und Cerealien zum Frühstück oder auch einfach zwischendurch. Oder ich mische Quark und Joghurt und rühre das zusammen glatt. Milch trinke ich eher selten. Bei Käse mag ich eigentlich nur den, „der nach nichts schmeckt“, also jungen Gouda oder Butterkäse. Auch gern habe ich Frischkäse oder Weichkäse, aber eigentlich bin ich gar kein Käseesser. Nur ohne Quark geht nichts! 🙂 In diesem Sinne ein Hoch auf die Milch.
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Herrmann ist da…!

April 17, 2007

Neben den Tomatenpflanzen habe ich auch noch einen weiteren Mitbewohner. Hermann ist gestern angekommen. Ja, anscheinend grassiert sie gerade wieder in meinem Umfeld: Die Hermann-Seuche. Ich kenne sie noch aus meiner Kindheit. Da hatten wir lange einen Herrmann auf der Fensterbank, und es gab viel Kuchen in der Zeit. Ich habe mir nun einen Herrmann schenken lassen, da ich gelesen habe, dass man damit auch Brot backen kann. Das würde ich gern ausprobieren und bin echt gespannt. Aber nun muss Herrmann erstmal wachsen….! Nähere Infos zu Herrmann gibt’s hier.

hermann
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Tomatensoße Version 0.1

April 17, 2007

Ich habe von einer Freundin diese Tomatenpflänzchen geschenkt bekommen, die ich jetzt liebevoll auf meiner Fensterbank betreue, bis sie auf den Balkon dürfen. Ich hoffe, dass irgendwann im Herbst auch mal eine Tomate dran sein wird, denn eigentlich habe ich den „braunen Daumen“. Falls es je zu Tomatensoße 1.0 kommen wird, werde ich das hier kundtun.

tomatenpflanzen
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Postcard-Swap – postcards anyone?

April 15, 2007

Nach meinen letzen beiden Süßigkeiten-Swaps habe ich mich diesmal bei einem Postkarten-Swap beteiligt. Meine Karten gingen nach Hawai, Oregon und Michigan. Bekommen habe ich diese Karten aus Texas, New Jersey und North Dakota.

postkarten
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Death-By-Chocolate-Brownie-Muffins

April 15, 2007

Der Kochblog-Event XXII: Fou de Chocolate stellt als WW-Anhängerin für mich eine ganz besondere Herausforderung dar. All die leckeren Dinge, wie Mousse au Chocolate, Tiramisu, Double Chocolate Fudge Cake und so weiter sind einfach unglaublich pointslastig.

Blog-Event XXII - fou de chocolat

Nicht, dass ich nicht total auf Schokolade stehe (ich bin eigentlich Chocaholic), und nicht, dass ich komplett auf Schokolade und Süßkram verzichte, aber ich versuche es mir einzuteilen und habe mich eher auf hochwertige und hochprozentige Schokolade verlegt, seit ich meine Ernährung umgestellt habt. Nichtsdestotrotz wollte ich unbedingt auch einen Beitrag zum Schokoladen-Event beisteuern. Daher kommen hier meine Death-By-Chocolate-Brownie-Muffins bewundert von den übrigen kleinen Osterhasen.

muffinhase

Ich habe also einfach die Tiefen des Internets nach einem „Low-Fat Brownie“-Rezept durchsucht und bin auf dieses gestoßen. Da musste ich natürlich erstmal mit Hilfe der Umrechnungstabelle auf deutsche Maßeinheiten umrechen. Außerdem war ich etwas erstaunt, dass man mit dieser Minimalzahl von Zutaten wirklich Brownies produzieren kann. Also habe ich das Rezept ausprobiert. Die Nüsse habe ich weggelassen und stattdessen noch etwas Rum dazu gegeben. Da ich keine Brownie-Kuchenform besitze, habe ich den Teig in Muffin-Förmchen gefüllt. Die Muffins sind farblich sehr schön und sehr dunkel geworden. Geschmacklich erinnern sie an das Dunkle im Marmorkuchen und sind sehr lecker, aber leider sind sie für echte Brownies etwas zu fluffig und nicht klitisch genug. Ich werde das Rezept demnächst also noch mal mit etwas weniger Natron und einer kürzeren Backzeit probieren. Sicher werden die Brownie-Muffins auch toll, wenn man noch Schokostückchen dazu gibt. So wie die Muffins jetzt sind, haben sie pro Stück 2 Punkte. Das finde ich echt faszinierend für den guten Geschmack. Diese Art von Muffins werde ich noch öfter machen und freue mich auf die nächste Party, wo ich wieder einmal Leute mit einem leichten Rezept überraschen kann, das so gar nicht danach schmeckt.

Zutaten: (für 10 Muffins)

85 g Mehl
90 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
37 g ungesüßter Kakao
50 g Halbfettbutter
3 Eiweiß
5 g baking soda (Ist das Backpulver oder Natron? – Ich habe Natron genommen.)

Zubereitung:

1. Mehl, Zucker, Vanillinzucker, baking soda und ungesüßten Kakao mischen. Geschmolzene Butter und Eiweiße dazugeben. Nach Belieben auch noch einen Schuß Rum, Nüsse oder Schokostückchen hinzufügen. Zu einem klebrigen Teig verrühren.

2. Teig in eine gefettete Brownieform oder Muffinförmchen füllen und bei 175 Grad Ober-Unterhitze 20 Minuten backen. (Damit der Teig klitschig wie bei Brownies wird, eher kürzere Backzeit.)

Muffins beim Auskühlen:
allemuffins
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Körnerbrot

April 13, 2007

Da ist es endlich: Mein erstes selbstgebackenes Körnerbrot, also ein Brot mit echten ganzen Körnern drin. Ich bin schwer davon begeistert. Es ist sehr saftig und lecker mit den Körnern drin. Mein Freund hat’s leider nicht nicht probiert, daher weiss ich nicht, ob er auch an den Körnern Gefallen findet. Aber ich finde Körner im Brot so klasse, dass ich Plane bald ein reines Weizenbrot mit ganzen Körnern auszuprobieren. Außerdem reizt es mich mal, Pumpernickel selbst zu machen.

Im Ganzen:

brotkorn

Im Anschnitt:

brotkornanschnitt

Zutaten:
750g Roggenvollkornmehl
250g Weizenvollkornmehl
100g Weizenkörner
100g Roggenkörner
Salz
2 Pack Trockenhefe
1 Pack Sauerteigpulver (Alnatura)
Wasser

Zubereitung:

1. Getreidekörner über Nacht einweichen, dann vor dem Backen kurz aufkochen und quellen lassen.

2. Aus Mehl, Körnern, Hefe, Sauerteigpulver, Salz und Wasser einen elastischen Teig kneten. Diesen 45 Minuten ruhen lassen. Dann Teig noch mal kurz duchkneten, in eine gefettete Kastenform geben und in der Form noch mal 1 1/2 Stunden gehen lassen.

3. Bei 200 Grad ca 50 Minuten backen.
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Karfreitags-Fisch-Päckchen

April 6, 2007

Heute am Karfreitag gibt es traditionell Fisch. Ich habe mich mit meiner Mutter entschlossen, mal etwas Neues auszuprobieren: Fischpäckchen mediterran. Sie sind sehr lecker und einfach zuzubereiten. Ein Essen, das es aber jetzt öfter geben wird. Dazu hatten wir Kartoffeln. Reis oder Brot passen sicher auch gut. Das Orginal-Rezept schlägt vor, fein geschnittene Kartoffelstifte mit in die Päckchen zu geben.

Fisch

Zutaten:
Fischfilet (hier Rotbarsch)
Tomaten
Zucchini
schwarze Oliven
Zitrone
Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence

Zubereitung:

1. Zucchini und Tomaten in feine Scheiben schneiden. Oliven und Zitrone ebenfalls in Scheiben schneiden. Fischfilet säubern.

2. Auf eine mit etwas Olivenöl bepinselte Alufolie Zucchini, Tomataten und Oliven geben. Salz, Pfeffer und Kräutern darauf geben. Dann Fisch auf das Gemüsebett legen und mit Zitronenscheiben belegen. Alufolie fest verschließen.

3. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft ca. 25 Minuten garen.
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