Archive for März 2007

Süßigkeiten-Paket, die Zweite

März 29, 2007

Da es bei meinem ersten Süßigkeiten-Swap nicht so ganz geklappt hatte, weil mein Partner abgesprungen war, habe ich Kontakt zu einer anderen Swap-Teilnehmerin in Alburquerque, New Mexiko, aufgenommen, der es genauso ergangen war und einen privaten Swap vereinbart. Dieses Päckchen mit guten deutschen Süßigkeiten ist nach New Mexiko auf die Reise gegangen. Da es kein Kilo wog, konnte man es als Brief verschicken, so dass es nur eine Woche lang unterwegs war.

meincandy2

Vorgestern hatte ich dann einen großen Brief aus den USA in meinem Kasten. Es war wieder ein wenig wie Weihnachten, das Päckchen aufzumachen und zu schauen. was für „goodies“ zum Vorschein kämen. Das ist der Inhalt:

candy

Carol schickt mir 3 Karten aus New Mexiko und eine Hafen tolle amerikanische Süßigkeiten. Besonders sind ein Stück Chili und ein Stück Jalapeno Fudge aus einer lokalen Fudgeherstellung. Sie sind lecker, aber sehr, sehr scharf. sogar für mich. 😉 Außerdem habe ich eine Packung kleine Kitkat, eine Packung kleine Nestle Crunch (Schokolade mit Knusper innendrin, erinnern mich an Zettis Knusperflocken), eine Packung M&Ms mit dunkler Schokolade, Marshmellow Peeps (sehr gelbe Mäusespeck-Vögel), 3 Puffreis-Schokoladen-Osterhasen, Sour Patch Candy (saures Gummizeugs) und Karamelbonbons (wie Blombenzieher) bekommen. Ich habe mich wieder riesig gefreut.

Wenn solche Swaps funktionieren, sind sie wirklich eine klasse Sache. Um beim nächsten Swap nicht gar so viel Verlust zu machen, habe ich mich jetzt an einem Postcard-Swap beteiligt und Postkarten nach Hawai, Michigan und Oregon geschickt. Mal sehen, was zurück kommt! Ich bin gespannt. 🙂

Carol, Thank you so much for the great candy. I do enjoy them a lot. The jalapeno fudge is hot, but excellent. You’ll never get such a thing in Germany. I hope to come to New Mexico at some point, as I enjoyed my trip to Texas in November a lot.
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Freitags-Sushi

März 24, 2007

Angesteckt von den tollen Sushi-Kreationen, die ich bei foodfreak in den Bento-Boxen finde, musste ich auch mal wieder Sushi machen. Noriblätter, Reisessig, Sojasauce und Wasabi-Paste hatte ich noch von der letzten Sushiaktion in meinem Vorrat. Aber in Ermangelung von Fisch und echtem Sushireis musste ich improvisieren. Irgendwo hatte ich gelesen, dass man anstelle von Sushireis auch Rundkornreis verwenden könne. Also habe ich meine Milchreisreste zusammengekratzt. Und anstelle von Fisch oder Krabben gab’s eben Kappa Maki mit Gurke und Möhren Maki. Ein sehr gelungenes Freitagabend-„Willkommen im Wochenende“-Essen, das auch gar nicht so lange in der Vorbereitung braucht. Ich denke, aber dass Sushi mit Lachs und Krabben z.B. und mit echtem Sushireis noch etwas besser schmecken als diese Impro-Sushi.

freitagsushi

Zutaten:
Milchreis
Noriblätter (ich halbiere sie, dann werden die Sushi dünner)
Reisessig
Gurke
Möhren
Salz
Zucker
Sojasauce
Wasabipaste

Zubereitung:

Milchreis mit doppelter Menge Wasser aufkochen und 15 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Dann Herdlatte ausstellen und ca 30 Minuten weiterquellen lassen. Dann Reis mit Reisessig, Salz und Zucker würzen.

Während der Reis kocht, Gurken und Möhren in feine Stifte schneiden. Möhren bis zur gewünschten Bissigkeitblanchieren .

Dann kann die Sushibastelei losgehen: Ich nehme zum Anfeuchten des Löffels immer eine Mischung aus Wasser und Reisessig, damit der Reis nicht so klebt. Aber Kleben musse er natürlich, sonst halten die Sushi nicht. Reis auf der unteren Hälfte des längshalbierten Noriblattes geben und verstreichen. In die Mitte der Reismasse Möhren- oder Gurkenstifte legen. Dann von unteren Rand des Noriblattes, der mit Reis belegt ist, das Noriblatt mit Hilfe einer Bambusmatte aufrollen. Aufpassen, dass der Inhalt auch im Sushi bleibt. Die Nahtstelle evtl noch mit Reisessig-Wasser-Mischung bestreichen, damit der Sushi zusammenklebt. Die Sushirolle noch etwas rollen, damit sie schön rund wird. Dann Rolle auf die Nahtstelle legen und etwas abwarten.

Sushi vor dem Schneiden:

improsushi

Die Sushirollen kann man dann mit einen scharfen Messer, das mit Reisessig-Wasser-Mischung angefeuchtet ist, in Stücke schneiden. Die fertigen Sushi ißt man dann mit Wasabipaste und Sojasauce.
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Es ist da…! :-)

März 24, 2007

Schon im Februar hatte ich mich bei swap-bot.com für den International Candy and Sweet Swap angemeldet. Ganz aufgeregt habe ich ein Päcken für Kirsty in Kanada gepackt. Daher auch die Frage nach den typisch deutschen Süßigkeiten. Hier seht ihr, was ich verschickt habe:

swwetsout

Eine schöne Auswahl echt deutscher Süßigkeiten. Kirsty hat sich sehr darüber gefreut. Das Päckchen war übrigens 4 1/2 Wochen von hier nach Kanada unterwegs, da es auf dem Landweg unterwegs war. Luftpostpäcken kosten ein Vermögen, wie ich lernen musste.

Lange habe ich auf mein eigenes Swap-bot -Päckchen warten müssen. Und es sah auch ganz so aus, als ob ich nichts bekommen würde, denn mein Swap-Partner war einfach so abgesprungen und hatte mir nichts geschickt. Daher bin ich nun etwas zurückhaltend was weitere Swaps angeht. Kirsty fand es auch schade, dasss ich kein Päckchen bekommen sollte, so dass sie sich entschieden hat, mir einfach ein Päckchen mit kanadischen Süßigkeiten zu schicken, obwohl sie schon jemand anderem etwas geschickt hatte. Das ist gestern angekommen. Seht selbst:

sweets

In meinm Päckchen sind ein kleiner Stoffhase, 2 Schokoladenhasen am Stiel (die gibt’s also nicht nur bei uns), Kaugummi in verschiedenen Varianten, Henry Eggs (eine Art Snickers in Eiform), Cadburys Crispy Crunch Riegel, Nestle Mirage (Luftschokolade), Rees Peanut Butter Cups, Gummi Worms (ein sehr schönes Wort für Gummischlangen) und 2 verschiedene Sorten Bonbons von Wonka, die es so hier nicht gibt. Ich habe mir riesig gefreut und freue mich auch immer noch aufs Probieren.

Kirsty, Thank you so much for the sweets. The parcel has arrived yesterday. Your box is simply great. I really enjoyed opening it and finding all the nice stuff you compiled for me. We already started trying things. They are delicous! Thanks a lot.
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Backen wie die Römer – Gerstenbrot nach Plinius d.J.

März 24, 2007

In der Zeitschrift „Denkmalpflege und Kulturgeschichte“ findet sich in der aktuellen Ausgabe ein Artikel „Eintopf oder Brot? Zubereitungsversuche von Gerste“, der untersucht, wofür man in der Antike Gerste verwendet hat. Manche Quellen behaupten, dass Gerste nur als Viehfutter gedient habe. Dem widersprechen jedoch Funde von verkohlten Gerstenkörnern, die nahelegen, dass der Mensch die Gerste bearbeitet hat. Außerdem finden sich antike Quellen, so z.B. auch in der Bibel, die von Gerstenbrot sprechen. Die Autorin des Artikels, Dr. Angela Kreuz, hat daher im Selbstversuch versucht herauszufinden, was man aus Gerste herstellen kann. Die Gerste wurde auf einer echt römischen Steinmühle auf der Saalburg zu Mehl und Schrot verarbeitet. Dies gestaltete sich offensichtlich einigermaßen schwierig und langwierig, bis backfertiges Mehl entstand. Neben einem Eintopfrezept mit Gerstenschrot wird in dem Artikel auch ein Rezept für Brot aus Gerstenmehl und Linsenmehl angegeben, das so oder so ähnlich auch von Plinius d.J. beschrieben wird. Ich habe mich entschlossen, das Rezept nachzubacken.

Das Ergebnis, ein kastenförmiges goldbraunes Brot, finde ich durchaus gelungen. Die Krume ist fest und etwas rissig. Das Brot schmeckt wie ein „normales“ Vollkornsauerteig-Brot. Es ist vllt etwas krümeliger, aber z.B. mit Quark und Marmelade zum Frühstück sehr lecker.

gersteganz

So sieht das Brot im Anschnitt aus. Es ist sehr kompakt wegen des vollen Korns. Ich mag das sehr gerne, mein Liebster eher weniger.

gersteanschnitt

Zutaten:
685 g Gerstenkörner
75 g Linsen
1 TL Zucker
1 Würfel Hefe (Ich habe 1 1/2 Päck. Trockenhefe benutzt)
1 Päck. Sauerteigextrakt (hier: Alnatura)
Salz
500 ml Wasser (habe ich im Vergleich zum Orginalrezept ewas erhöht, da mit der Teig arg trocken erschien)

Zubereitung:
1. Gerstenkörner und Linsen zu feinem Mehl mahlen. Meine kleiner Bosch (mein Küchenmaschine) hat das anstandslos und schnell erledigt. Das ist wohl kein Vergleich zu römischen Steinmühlen. Etwas seltsam fand ich es, Linsen zu mahlen, aber die Gebrauchsanweisung der Getreidemühle sah darin keine Probleme. Anscheinend mahlt sie auch Mais, Reis und Co. Nur mit Ölsaaten soll man bei einer Steinmühle vorsichtig sein.

2. Hefe mit 1 TL Zucker und etwas Wasser verrühren. In das Mehl eine Mulde machen, Hefe hineingießen und 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. (Bei mir ist das bei 35 Grad im Backofen.)

3. Sauerteigextrakt, etwas Salz und Wasser zum Teig geben und ausgiebig verkneten, bis ein elastischer Teig entsteht. 30 Minuten gehen lassen.

4. Teig in eine ausgefettete Kastenform füllen und weitere 30 Minuten gehen lassen. Das ganze geht sicher auch ohne Kastenform einfach so auf dem Backblech als Laib, da der Teig eher fest ist.

5. Bei 200 Grad 50-60 Minuten backen. Das Brot ist (wie üblich) fertig, wenn es beim Draufklopfen hohl klingt.
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Fisch in der Folie mit Fenchel-Orangen-Gemüse

März 23, 2007

Dieses Essen war sehr lecker gedacht, aber wegen nicht so toller Zutaten war ich geschmacklich etwas enttäuscht. Wichtig ist, denke ich, dass man guten Fisch nimmt und nicht unbedingt TK-Fisch. Außerdem hatte ich den Fenchel eingefroren. ER war nach dem Auftauen sehr weich. Da hätte ich mir mehr Bis gewünscht. Optisch finde ich das Essen, aber durchaus gelungen.

fenchelfisch

Zutaten:
Fischfilet z.B. Seelachs
Zitronensaft
1 Fenchelknolle
1 Zwiebel
1 Orange
Soßenbinder
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Dill

Zubereitung:

1. Fischfilet säubern und mit etwas Zitronensaft ansäuern. Dann salzen und pfeffern. Orange filetieren, dabei den Saft auffangen

2. Zwiebeln kleinschneiden, Fenchel putzen und in Streifen schneiden. In einer Pfanne mit etwas Öl Zwiebeln glasig dünsten, dann Fenchel dazugeben und mitdünsten, der Fenchel soll aber noch Biss haben, da er im Ofen weitergart. Gemüse salzen und pfeffern.

3. Fenchel-Zwiebel-Mischung auf ein Stück Alufolie geben, Fisch obendrauf legen, mit Dill bestreuen. 2/3 der Orangenfilets auf den Fisch legen. Alufolie zu einem Paket zusammenfalten und bei 180 Grad im Backofen ca. 15 Minuten lang garen.

4. Für die Soße, Orangensaft und restliche Orangenfilets in die Pfanne geben, in der das Gemüse gedünstet wurde, ggf. mit Gemüsebrühe (oder Weißwein) auffüllen, aufkochen lassen und mit Soßenbinder andicken. Mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.

Dazu passt Reis. Außerdem hatte ich noch Broccoli dazu. Wenn man viel Fenchel hat, braucht man aber keine extra Gemüsebeilage.
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Sonntagsessen….

März 23, 2007

Heute ist zwar schon Freitag, aber wegen einiger Programmierarbeit und einer erneuten, schmerzhaften Zahngeschichte komme ich erst jetzt dazu, Euch an unserem Sonntagsessen teilhaben zu lassen. Es gab Bratkartoffeln, wie nur mein Freund sie hinbekommt, und Rosenkohl-Möhren-Gemüse in heller Soße. Endlich habe ich nämliche eine Mehlschwitze hinbekommen, die keine Klümpchen hatte. Von der Zubereitung ist das Essen nichts besonderes, aber ich finde, es sieht gut aus und war extrem lecker, so dass es sich einen Blogeintrag verdient hat.

sonntag

Für die Bratkartoffeln, Kartoffeln schälen, kleinschneiden und vorkochen. Zwiebeln kleinschneiden. Pfanne mit wenig Öl heißwerden lassen, dann Kartoffeln dazugeben und bräunen, Zwieben später dazugeben, so dass zur gleichen Zeit die Zwiebeln glasig und die Kartoffeln die geünschte Bräunung haben. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und Majoran würzen. Das wichtiges bei diesen „low fat“ Bratkartoffeln ist Geduld und die richtige Hitze der Pfanne. Deshalb ist für Bratkartofeln bei uns mein Freund zuständig. 😉

Für das Rosenkohl-Möhren-Gemüse, Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. TK-Rosenkohl und Möhren bis zur gewünschten Bissfestigkeit kochen und abgießen. Mit salz und Muskat würzen.

Für die Mehlschwitze (und auf die bin ich diesmal besonders stolz), Halbfettbutter schmelzen, den Topf von der Platte nehmen, Mehl (hier war es Vollkornweizenmehl) dazugeben, kurz anschwitzen, dann nach und nach etwas Flüssigkeit dazugeben und sofort verrühren, damit die Klümpchen keine Chance haben. Am Ende restliche Flüssigkeit dazugeben und aufkochen lassen. Nach Belieben würzen. Meine Mehlschwitze habe ich mit etwas Milch und Brühe gemacht. Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer, Paprika und Muskat.
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Aloo-Sag mit Mangold

März 18, 2007

Irgendwie scheine ich gerade in einer indischen Phase zu stecken. Ich habe in Anlehung an das Chicken Jalfrezi-Rezept am Abend drauf ein vegetarisches Curry fabriziert. In der Zubereitung ist es sehr ähnlich wie das Chicken Curry, nur das statt Huhn gekocht Kartoffeln und Gemüse verwendet werden. Beim Inder werden für Vegetable Curry allerlei Gemüse verwendet, so z.B. Aubergine, Pilze, Blumenkohl, Bohnen, Spinat, Paprika, Erbsen, Tomaten … Hier ist wieder Raum für Experimente. Bekannt ist vllt Aloo-Gobi, in das Kartoffeln (Aloo), Blumenkohl (Gobi), Erbsen und Tomaten kommen. Die meisten Curries, auch die mit Fleisch, bestehen aus der Hauptzutat (Fleisch, Fisch, Garnelen, Gemüse) und der Soße. Bei der Soße werden als Grundlage meist Tomaten, Joghurt,Sahne, Kokosmilch oder eine Kombination daraus verwendet. Aloo-Sag ist ein Curry, dass aus Aloo (Kartoffeln) und Sag (Spinat) besteht. Da ich gerade Mangold im Haus hatte, gab es eben Aloo-Sag mit Mangold.

aloosag

Zutaten:

Zwiebel
Knoblauch
frischer Ingwer
gekochte Kartoffeln in Würfeln
Mangold (oder Spinat)
1 Dose Pizzatomaten
Joghurt
Kurkuma, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Mangold putzen, harte Stiele von den Blättern trennen, Stiele und Blätter kleinschneiden. Zwiebel würfeln und Knoblauch hacken, beides in etwas Öl andünsten. Dann Kurkuma, Cayennepfeffer und Salz dazugeben und kurz anrösten. Dann zunächst die Mangoldstiele mit den Zwiebeln und dem Knoblauch andünsten, Blätter später dazugeben und zusammenfallen lassen. Da die Stiele härter sind, brauchen sie einfach etwas länger. Wenn der Mangold weich genug ist, gekochte Kartoffeln, Tomaten und gewürfelten frischen Ingwer dazugeben. Erst mit geschlossenem Deckel 10-15 Minuten köcheln lassen, später mit geöffnetem Deckel so lange köcheln lassen , bis die Soße die richtige Konsistenz hat. Die Hitze wegnehmen und einige Esslöffel Joghurt unterrühren. Nicht wieder erhitzen, da sonst der Joghurt gerinnt. Mit den indischen Gewürzen abschmecken, aber vorsichtig sein, damit das Curry nicht zu scharf wird, da durch den frischen Ingwer schon Schärfe vorhanden ist.
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Zitronenfalter-Muffins

März 18, 2007

Das Rezept für den leichten Zitronenkuchen hat schon eine ziemliche Blog-Karriere hinter sich. Dolce hat das Rezept in den deutschen Sprachraum verschleppt. Nachgebacken haben ihn, soweit ich informiert bin, Ulrike, Petra und Bella-Zitronella. Ich fand das Rezept auch gleich toll, da es so einfach ist und schnell geht, so dass ich es auch nachbacken musste. Da ich aber keine eckige und auch keine schöne runde Kuchenform habe, habe ich den Teig in Muffinförmchen gefüllt. Hier sind also meine Zitronenfalter-Muffins, die bei meinem Freund super angekommen sind. Sie sind wirklich sehr schön leicht, fluffig und zitronig. Ich habe wie immer Halbfettbutter verwendet. Das tut dem Ergebnis keinen Abbruch. Das Gesamtrezept hat ca. 28 WW-Punkte und bei 19 Muffins hat jedes Muffin 1,5 Punkte.

zitronenmuffing

Das Rezept (in meiner Version):

Zutaten:
4 Eier
100g Zucker
80 g Butter
120 g Mehl
1 Pack. Backpulver
1 Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

Zubereitung

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel Eigelb mit dem Zucker verrühren, bis die Masse dick und heller wird und sich der Zucker aufgelöst hat. Dann Zitronensaft und Schale, geschmolzene Butter, Mehl und Backpulver untermischen. Anschließend das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben, in eine Papiermanschetten bestückte Muffinform füllen, ungefährt bis zu 2/3 da die Muffins noch aufgehen. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen circa 15 Minuten backen, bis die Muffins gold-braun sind.
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Apfeltaschen

März 15, 2007

Wir hatten noch einen Rest Apfelmus und ein Ei im Kühlschrank am Samstag Nachmittag, und ich hatte Lust auf einen echten Samstag-Kaffee mit Kuchen. Was macht man also daraus? Genau: Apfeltaschen!

Für den Hefeteig:
250 g Weizenmehl (405)
1 Pck Trockenhefe
250 ml Milch
1 Pck Vanillezucker
1 Eigelb (das Eiweiß habe ich zum Zusammenkleben der Taschen benutzt)
etwas Öl oder Butter (geht aber auch ohne!)

Aus den Zutaten einen elastischen Hefeteig kneten und an einem warmen Ort 30-45 Minutne gehen lassen. In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Für die Füllung:
Apfelmus und ggf. Äpfel
Rosinen
Rum
etwas Zucker

Rosinen mit heißem Wasser übergießen und einen Schuß Rum dazugeben, etwas ziehen lassen. Apfelmus, Apfelstückchen und Rumrosinenmischen, nach Belieben süßen.

Wenn der Teig ausreichend gegangen ist, dünn ausrollen und in kleine Quadrate scheiden. Auf die Quadrate etwas Füllung geben, den Teig aufrollen und die Enden einschlagen, mit etwas eiweiß zusammenkleben.

Apfeltaschen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nocheinmal 30 Minuten ruhen lassen.

Bei 200 Grag ca. 200 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Am besten schmecken die Apfeltaschen frisch.

Von außen:

apfeltasche

Von innen:

apfeltascheteile
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Pasta mit Ingwer-Orangen-Möhren

März 15, 2007

Eine weitere Nudelkration aus der Serie „Nudeln seltsam“. Ich fand sie jedoch sehr gelungen, wenn auch noch nicht ganz ausgereift und am Ende etwas zu scharf.

Zutaten:
1 Zwiebel
Möhren
2 Orangen
Spaghetti (ich nehme immer Vollkorn und freue mich sehr, dass mein „Haus-und-Hof“-Discounter inzwischen auch welche hat)
Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Ingwer, Koriander, Curry

Zubereitung:

1. Möhren mit Sparschäler oder Juliennescheibe der Küchenmaschine (die fehlt mir allerdings noch) in dünne Streifen schneiden, Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen, Zwiebel würfeln. Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen.

2. Zwiebeln in etwas Öl andünsten, dann Möhrenstreifen dazugeben und scharf anbraten. Ingwer und Cayennepfeffer dazugeben und kurz anrösten. Dann Hitze wegnehmen und die Möhren langsam (evtl etwas Wasser zugeben) weiterdünsten, sie dürfen jedoch bissig bleiben.

3. Wenn die Möhren gar genug sind, Orangenfilets und -saft dazugeben und kurz erhitzen. Nudeln dazugeben und mit Salz, Pfeffer, Koriander und Curry abschmecken.

orangenmoehrenpasta
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