Archive for Januar 2007

Pfannenpizza

Januar 28, 2007

Nach einem Rezept, das ich bei chefkoch.de gefunden habe, habe ich Pfannenpizza gemacht. Mal etwas anderes als Pizza vom Blech, sehr lecker und bis auf den Hefeteig sehr schnell zubereitet. Wichtig ist, dass der Belag schon gar ist, da er selbst keine Hitze mehr bekommt. Ich habe als Belag Tomaten aus der Dose, Zwiebeln, Spinat, Pilze und Reibekäse verwendet. Zwiebeln und Pilze habe ich vorher kurz in der Pfanne angehen lassen und den Spinat in der Mikrowelle gegart. Der Phantasie bezüglich des Belags sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Zutaten für 2 Portionen:
150 g Mehl
1 Prise Salz
1.5 EL Öl (Olivenöl)
½ Pck. Hefe, frisch oder Trockenhefe
70 ml Wasser, lauwarm

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, Salz und Olivenöl darüber geben und mit der Gabel vermengen. In der Mitte eine Kuhle machen und Hefe einbröckeln. Nach und nach das lauwarme Wasser zugeben, bis ein geschmeidiges Teiglein entstanden ist. Das geht mit einer Gabel ganz hervorragend! Er sollte weich, aber nicht klebrig sein. Ca. 25 Min an einem warmen Plätzchen gehen lassen.
Aus dem Teig werden 2 Portionen abgeteilt und zu möglichst flachen Fladen gedrückt. Einfach mit bemehlten Händen, Nudelrolle ist nicht nötig.

Zwei große, beschichtete Pfannen mit etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze auf dem Herd heiß werden lassen. In jede Pfanne einen Fladen geben und Deckel drauf legen. Bitte nicht zu heiß, ca. wie bei Dampfnudeln. In der Zwischenzeit die Zutaten für den Belag richten. Erlaubt ist, was gefällt. Es sollte nur schon gar sein (also kein rohes Hackfleisch beispielsweise): z.B. Schinken, Salami, Thunfisch, Anchovisfilets, Krabben, Artischockenböden, gedünstete Paprikastreifen, Pepperoni, Ananas usw. Darunter Tomatenmark. Reibekäse jeglichen Geschmacks von mild bis scharf. Was die Phantasie oder der Kühlschrank so hergeben. Thema mit Variationen.

Wenn der Fladen Farbe genommen hat und gar ist (ca. 7 Min.), nochmals etwas Öl zufügen und wenden. Nun, angefangen mit der Tomatenpampe (würzen mit Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano), die Zutaten darauf legen. Obenauf den Käse und wieder Pfannen-Deckel zu.

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Nach weiteren ca. 7 Min. von der Pfanne direkt auf den Teller. Schön duftig, locker und knusprig! Siehe da…

pfannenpizza2
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Ist denn schon Ostern? – Karotten-Hafer-Brot

Januar 24, 2007

Gefunden habe ich das Rezept für Karotten-Hafer-Brot bei datenhamster.org. Da ich noch Möhren hatte, habe ich es gleich ausprobiert. Und bin sehr zufrieden.

Zutaten:
250 Gramm Möhren, fein gerieben
1 Teel. Salz
50 Gramm Zucker (Ich habe nur einen EL genommen.)
4 Essl. Sesamsamen (Habe ich weggelassen, da ich nicht so gern Sesam esse.)
150 Gramm Feine Haferflocken
400-450 Gramm Mehl, Type 550
1 Würfel Frischhefe (Ich habe 1 1/2 Päckchen Trockenhefe benutzt.)

Zubereitung:

In einer grossen Schüssel die geriebenen Möhren mit 350 ml warmem
Wasser, Zucker, Sesam und Salz verrühren. Die Hefe hineinbrückeln,
dann nach und nach das Mehl und die Haferflocken unterarbeiten, bis
ein glatter Teig entsteht. Abgedeckt an einem warmen Ort mindestens
30 Minuten gehen lassen. (Ich habe den Teig ca. 45 Minuten gehen lassen.)

Teig leicht durchkneten und in eine gefettete große Kastenform (oder
halbieren und in zwei kleine Kastenformen) setzen, weitere 20
Minuten (hier: 30 Minuten) gehen lassen. Mit Wasser bepinseln, mit Haferflocken
bestreuen. Bei 200 Grad C 55-60 Minuuten, für kleine Brote
geringfügig kürzer backen lassen.

Leicht, fluffig.

Das Ergebnis ist ein schönes 1 kg- Brot, das allerdings etwas flach geraten ist, da meine neue Brotbackform mit 35 cm wohl etwas zu groß ist. Mit den Haferflocken oben drauf sieht es auch noch gut aus.

moehrenhafer_brot

Und es ist fluffig geworden, wie versprochen. Und da es nicht so süß geworden ist, passt es auch zu Wurst und Käse.

moehrenhafer_anschnitt
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Nudeln Seltsam – Teil 1

Januar 24, 2007

Ich habe einen Faibel für ausgefallene Nudelsaucen auf Gemüsebasis. Einfach das Gemüse mit Zwiebeln anschwitzen, Brühe angießen, kochen, pürieren, würzen… fertig! Das geht sehr gut mit roten Beten, Kürbis, Steckrübe, Tomaten natürlich und auch mit Möhren. Deshalb stelle ich heute in der Reihe „Nudeln seltsam“ meine Karotten-Apfel-Ingwer-Sauce vor.

moehrenapfelpasta

Zutaten:
geschälte, kleingeschnittene Möhren
1 gewürfete Zwiebel
1 Apfel, geschält und gewürfelt
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Ingwer

Zubereitung:
Zwiebeln in ein wenig Öl anschwitzen, dann Möhren und Apfel hinzugeben und kurz mitdünsten, dann Flüssigkeit angießen und solagen kochen, bis die Möhren weich sind. Dann das Gemüse pürieren und mit Salz, Pfeffer und Ingwer abschmecken. Mit Pasta servieren!

Mir schmeckt’s und meinem Freund meist auch. 🙂

Ausserdem kann man aus einer Suppe auch eine gute Nudelsoße machen, wenn sie beim Abkühlen etwas eingedickt ist. Heute Abend gibt’s nämlich die Steckrübensuppe von neulich als Pastasauce.
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Geburtstagskuchen – gegessen …!

Januar 18, 2007

Seht selbst…! Er hat wohl gut geschmeckt, und es war ein schönes Fest .

gegessen
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Geburtstagskuchen

Januar 17, 2007

Heute feiert eine Freundin von mir Geburtstag. Daher habe ich ihr einen kleinen Geburtstags-Marmorkuchen gebacken.

geburtstagskuchen

Zutaten: (für 2 kleine Kuchen)
150 g Zucker
150 g Butter (entgegen anders lautender Aussagen geht es auch mit Halbfettbutter oder Margerine, angeblich soll man in Rührteig Fett auch durch Apfelmus ersetzen können und dann ggf die Zuckermenge reduzieren, ich muss das noch mal testen)
3 Eier
1 Pack. Vanillinzucker
etwas Milch (ca. 125 ml)
300g Mehl
1 Pack. Backpulver
Rum
3 TL Kakao

Zubereitung:
Zucker, weiche Butter, Vanillinzucker und Eier schaumig schlagen. Dann nach und nach Mehl und Backpulver dazugeben und ggf. mit etwas Milch zu einem Rührteig verarbeiten. 2/3 des Teiges in 2 kleine gefettete Napfkuchenformen geben. Dann den verbliebenen Teig mit einem Schuß Rum, Kakao und ggf. Milch verrühren. Den dunklen Teig über den hellen Teig geben und vermischen, so dass sich im Kuchen das berühmte Marmormuster ergibt. Kcuhen ca. 40 – 45 Minuten bei 175 Grad backen.
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Mein Abendessen – Apfel-Linsen-Curry

Januar 17, 2007

Das gab’s gestern Abend bei mir: Apfel-Linsen-Curry

linsencurry

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Apfel
65 g Linsen
1 TL Öl
Salz, Pfeffer, Curry, Ingwer, Kreuzkümmel
65 g Joghurt

Zubereitung:
Zwiebel in Halbringe schneiden, Apfel schälen, entkernen und würfeln, Linsen in Wasser ca 25 – 30 Minuten weichkochen (oder einweichen, entfällt bei Dosenlinsen). Dann Zwiebel in Öl andünsten und Apfel dazu geben und mitdünsten lassen. Dann die weichen Linsen mit Flüssigkeit dazu geben und kurz mit köcheln lassen. Das Ganze dann mit Salz, Pfeffer, Ingwer, Curry und Kreuzkümmel abschmecken. Da es mir etwas zu salzig geraten ist, habe ich etwas Joghurt dazu gegeben. Das hat sich ganz gut gemacht, geht allerdings auch ohne. Ggf nur mit etwas Brühe angießen, wenn zu wenig Flüssigkeit vorhanden ist.

Bei mir gab’s dazu ein Fischfilet, von dem allerdings das Bild fehlt, da es bös zerfallen ist beim Braten und kein schöner Anblick war. Natürlich kann man dazu aber auch Reis, Couscous, Hirse oder vllt auch Nudeln servieren. Jedenfalls war’s nach dem Vorkochen der Linsen super schnell gemacht und hat so, wie aufgeschrieben, 5 Punkte.
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Steckrübencremesuppe mit Garnelenspießen

Januar 15, 2007

Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co.

Mein Beitrag zum Blog-Event XIX: Garnelen, Scampi & Co. ist eine etwas gewagte Kombination, die sich aber so aus dem Inhalt meines Kühl- und Gefrierschranks ergeben hat. Das Rezept ist nichts wirklich Besonderes, aber ich fand es sehr lecker. Ausserdem habe ich es in einer halben Stunde direkt nach Feierabend zubereiten können. Ich denke mal, dass ich damit nicht unbedingt gegen die tollen Rezepte, die ich schon gesehen habe, antreten kann, aber bei meinen Gerichten ist mir wichtig, dass ich sie möglichst schnell zubereiten kann, wenn ich unter der Woche müde und hungrig von der Arbeit heim komme. Ausserdem ist mir auch wichtig, dass ich der Nähr/Punktewert in Grenzen hält. Daher kommt diese Cremesuppe z.B. ohne Sahne aus.

steckgarnelen_klein

Hier also mein Rezept für Steckrübencremesuppe mit Garnelenspießen:

Zutaten für die Suppe:
1 Steckrübe
1-2 Möhren
1 Zwiebel
etwas Öl
Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung:
Steckrübe und Möhre schälen und würfeln, Zwiebel ebenfalls würfeln. Das Gemüse in ein wenig Öl andünsten, dann mit Gemüsebrühe aufgiessen und ca. 25-30 Minuten köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist, alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer mag kann natürlich noch Sahne oder Frischkäse dazugeben. Dann wird die Suppe sämiger.

Zutaten für die Garnelenspieße:
12 TK-Garnelen
Sojasauce
Holzspieße
Zubereitung:
Garnelen auftauchen lassen und ggf. pulen. Eine Weile in Sojasauce marinieren, dann auf Spieße stecken. Die Spieße kurz in der Pfanne braten, bis die Garnelen gar sind. Dann mit der Suppe servieren.
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Suchbild – Die Auflösung

Januar 15, 2007

Sorry, dass ich mir mit der Auflösung etwas Zeit gelassen habe. Bei meinem elektrisch roten Abendessen handelt es sich in der Tat um etwas mit roter Beete. Das Ganze ist nämlich ein Blumenkohl-Rote Beete-Curry.

Dafür habe ich Zwiebeln und etwas Knoblauch in Öl angedünstet, dann den (TK)-Blumenkohl und Rote Beete -Würfel dazu getan. Das Ganze habe mit etwas Brühe angegossen und gar köcheln lassen. Gewürzt habe ich dann mit Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne-Pfeffer, Ingwer, Koriander, Kurkuma und Kreuzkümmel, was ich eben so da habe 🙂 In nicht ganz 20 Minuten hatte ich dann ein komplettes Abendessen.

Allerdings fand ich es am Ende etwas zu suesslich, vielleicht weil ich die Rote Beete auch vorher selbst tiefgefroren hatte. Dafür habe ich dann am nächsten Tag, an dem ich die Reste davon gegessen habe, noch eine halbe Dose Sauerkraut untergemischt. Ich mag eben seltsame Kombinationen und das besonders, wenn’s scharf ist. Dazu gab’s dann Reis. Seht selbst!

rotebeetecurry
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Vorhaben: Yam Muffins

Januar 9, 2007

Ich habe am Wochenende beim Türken Süßkartoffeln erstanden. Ich wollte ja mal unbedingt ausprobieren, wie die so schmecken und was man damit anstellen kann. Leider musste ich dann feststellen, dass sie schon ziemlich teuer sind, und auch, dass sie mit ziemlich vielen WW-Punkten zu Buche schlagen, so dass ich sie nicht so oft wieder kaufen werde.

Gestern Abend haben wir eine der beiden Süßkartoffeln einfach gekocht als Beilage gegessen. Das orange Fruchtfleisch machte sich farblich super zu Salzkartoffeln, grünen Bohnen und Putensschnitzeln mit Zwiebeln und Champignons. Leider macht sich das Orange nicht ganz so gut auf meiner hellen Strickjacke. Hmpf! Ich hoffe, das geht mit der Zeit wieder aus.

Nun habe ich aber noch eine Süßkartoffel liegen, aus der man etwas fabrizieren muss. Nach einigem Surfen im Web habe ich jetzt aus der Vielzahl von Rezepten ein eigenes Rezept für Yam Muffins generiert, dass ich heute Abend ausprobieren will. Dann habe ich auch endlich Gelegenheit, die Muffinform, die ich zu Weihnachten bekommen habe, auszuprobieren. Ausserdem scheint das Rezept einfach zu sein, und jeder Muffin hat nach meinen Berechnungen 2,5 Pünjtes, was für einen Muffin durchaus reell ist.

Hier kommt also das Rezept für Ina’s Yam Muffins. Ich werde berichten, was daraus geworden ist.

Zutaten (ich denke mal für 12 Muffins):
200g Mehl (vermutlich halb 405, halb selbstgemahlener Weizen)
80 g Zucker (Rezept sagt 115g, ich reduziere das mal ein wenig, da die Süßkartoffeln von sich aus süss sind)
125 ml Milch
350 g Süßkartoffel (püriert)
1/2 TL Zimt
1/2 TL Muskat
1 Ei
1 TL Backpulver
1 TL Natron (da ich von einem amerikanischen Rezept inspiriert bin)
50 g Butter (ich denke, ich nehme Halbfett, das geht meist genauso gut)

Zubereitung:

Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in Muffinförmchen füllen. Bei 200 Grad ca. 18-20 Minuten backen.

Zur Verzierung kann ich mir ja nch was einfallen lassen, vllt ein einfacher Zuckerguss, oder so.
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Suchbild – die Zweite

Januar 9, 2007

Was, denkt Ihr, ist auf diesem Bild zu sehen? Das war heute mein Abendessen und es war sehr gut. Auflösung und Rezept folgen. Bin gespannt, ob Ihr es erraten könnt.

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