Archive for November 2006

Veg anyone..?

November 29, 2006

Und ob es Gemüse gibt in Texas! Schaut Euch mal diese Gemüseauslage im Whole Foods Market in Austin an:

gemuese1

gemuese2
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Zimmerservice … !

November 29, 2006

Ein Austin Deluxe Burger mit Steak Fries und ein Apple Cobbler…. für 2 geschaffte Texas-Urlauber.

zimmerservice

„It’s been a pleasure serving you.“
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Happy Hour

November 29, 2006

Zur Happy Hour im Cuba Libre in Austin gab’s Cosmo Martini. Ein Rezept:

Cosmopolitan Martini Recipe

Ingredients

4 parts Citron Vodka
2 parts Cointreau or Triple Sec
2 parts Cranberry Juice
1 part Lime Fresh Juice

Shake all four ingredients together.

Und so sah’s aus:

cosmo

Und dazu hatten wir dann 2 Tapas zum Preis von einem: nämlich Plantain Chips aus Kochbananen mit Ranchsauce und einem Ananas-Joghurt-Dip (schmeckte wirklich sehr gut, ein wenig nach Bananenchips)

plantanen

und Calamares-Ringe mit Knoblauch-Dip und Salsa-Soße.

calamaris
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Breakfast in Amerika

November 29, 2006

Dieses besondere Frühstückserlebnis während meiner Reise nach Texas möchte ich Euch nicht vorenthalten. Wir waren beim McDonald’s und haben uns das Deluxe-Breakfast gegönnt. Für $4,90 gab’s das volle Programm: 2 Pancakes mit Ahornsirup, Rührei, ein Biskuit mit Margerine, ein Hashbrown und ein Beef-Patty (aka. Hackstück). Es war etwas fettig, geschmacklich ganz ok, aber woanders frühstückt man sicher besser. Seht selbst … !

macbreakfast
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DFssgF – Mein Paket ist auch da!

November 28, 2006

Bereits vor fast 14 Tagen ist mein DFssgF – Paket angekommen. Da ich aber bis gestern in den USA war, komme ich erst jetzt dazu, es auszupacken und zu bloggen. Ich war schon ganz gespannt, was wohl darin ist.

20061031-dfssgf-gelbklein

Mein weihnachtliches Care-Paket ist von Wolfgang von der Küchenbrigade. Es enthält tolle selbstgemachte weihnachtliche Dinge und eine sehr liebe Gebrauchsanweisung. Darin sind

  • getrocknete selbstgesammelte Steinpilze, bestens geeignet für Pilz-Risotto. Das werde ich ganz sicher ausprobieren.
  • eine selbstgetrocknete Zitrus-Tee-Mischung, die ich schon probiert und sehr genossen habe
  • selbstgemachtes Karotten-Chutney, das laut Gebrauchsanweisung seine Halbtbarkeit von 2 Jahren nie beweisen kann, weil es immer vorher gegessen ist
  • Glühweinmarmelade vom lokalen Winzer, sieht sehr lecker aus
  • und Lebkuchen von Wolfgang’s lokalem Bäcker, ein echtes Muss, und mein Freund fragte gestern Abend schon ganz ungeduldig, wann ich das Paket endlich fotographiere, dass er an die Lebkuchen darf. Sie haben uns sehr gut geschmeckt.

Und hier ist das Paket:

fresspaket

Danke Rosa von der Neuköllner Nudelsuppe für die Organisation von DFssgF! Hier findet Ihr die Zusammenfassung.
Und ganz vielen Dank an Dich, Wolfgang, für das wunderbare Paket. Ich habe mich riesig gefreut.
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Essen in Amerika…

November 16, 2006

Es gibt also doch Obst in Amerika, wie dieses Bild aus dem Supermarkt im Norden Dallas, wo ich vorhin war beweist:

obst_usa

Allerdings kostet ein Sack mit 8 Äpfeln $4,49. Dabei wären die Atkins, South Beach oder High Protein Bars, die es sogar an der Tankstelle am Eck gab, sicher viel, viel günstiger.

Ausserdem wirft Thanksgiving auch in der Tiefkühltruhe seine Schatten voraus:

turkey

Ich werde hier in den nächsten Tagen noch mehr über die Merkwürdigkeiten amerikanischen Essens berichten. Es sind wirklich diese kleinen Dinge, die mich staunen lassen, z.B. auch dass es in diesem Vorort von Dallas keine Bürgersteige gibt und ich somit gar nicht zu Fuß gehen kann, selbst wenn ich wollte, sondern stattdessen im Hotel aufs Laufband vor dem Fernseher gehe.

Vielen Dank auch für das Fresspaket, das inzwischen bei mir daheim gelandet ist. Es soll toll aussehen von aussen, so wurde mir berichtet. Ich bin auf den Inhalt schon ganz gespannt. Bloggen kann ich es aber erst, wenn ich wieder zurück bin am übernächsten Montag. So vielen Dank, lieber Sender!
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Echt ostfriesisch: Grünkohl

November 12, 2006

Heute Abend gab’s bei uns ein echtes ostfriesisches Winteressen, zwar in einer etwas entschärften, weniger fetten Variante, aber sehr lecker und wie zu Hause. Ausserdem habe ich beim Schlachter, oder wie das hier heißt Metzger, immer Probleme, das Fleisch zu bekommen, was man daheim zum Grünkohl ißt. Deshalb musste ich heute auf frische grobe Mettwurst verzichten. Kohlpinkel mag ich nämlich gar nicht gerne. Aber beim nächsten Mal werden wir mal diesen Saumagen in Bratwurstform probieren, den mir die Frau beim Schlachter als Alternative empfohlen hat.

Bereits letztes Wochenende hatte ich auf dem Markt Grünkohl gekauft. Von diesem habe ich die Blätter gelöst, die Strünke entfernt und die Blätter ein wenig kleiner geschnitten. Dann habe ich den Grünkohl ca. 10 Minuten abgekocht, im Fleischwolf kleingemahlen und eingefroren. Bei frischem Grünkohl ist es wichtig, dass man mehr kauft, als man denkt, dass man braucht, weil das nach dem Putzen und Abkochen immer recht wenig wird.

Zutaten für Grünkohl:
Grünkohl frisch oder TK (Für frischen Grünkohl ist die Zubereitung wie oben beschrieben.)
etwas durchwachsenen Speck
1 Zwiebel
Öl
1-2 TL Graupen
Salz, Pfeffer, Senf

Zubereitung:
Die Zwiebel würfeln und den Speck kleinschneiden. Beides in ein wenig Öl andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind, am Schluss die Graupen noch kurz mitdünsten. Dann den Grünkohl dazugeben und evtl mit etwas heissem Wasser angießen. Das Ganze solange köcheln lassen, bis der Kohl weich und die Graupen ausgequollen sind. Den Kohl mit Salz, Pfeffer und Senf abschmecken und genießen.

Dazu serviert man Salzkartoffeln und Kassler, Mettwurst, Kohlwurst oder auch Rippchen, was man eben am liebsten mag. Das Fleisch wird zum Ende der Kochzeit zum Kohl gegeben, so dass es darin gar ziehen kann. Und so sah das Sonntagsessen bei uns dann heute aus.

gruenkohl
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Hoch experimentell, aber lecker: Steckrüben-Flan

November 6, 2006

Ich habe mir gedacht, aus einer Steckrübe mal etwas anderes zu machen, als Steckrübeneintopf mit Kartoffeln. Vermutlich werden jetzt auch alle wissen, dass ich ursprünglich aus Norddeutschland komme, denn beim Kauf habe ich mal wieder gehört, dass das ja hier in der Palz eigentlich Viehfutter sei. Nun denn…! Ich mag Steckrübe. Nachdem der Möhren-Flan in der letzten Woche verunglückt ist, wollte ich das ganze nun noch mal mit Steckrübe probieren. Und diesmal hat es gestockt, machte einen anständgigen Eindruck auf dem Teller und war zudem noch super lecker!

Zutaten:

  • Steckrübe
  • 1 Ei
  • 2 EL Creme legere
  • Öl für die Förmchen

Zubereitung:
Steckrübe schälen, klein schneiden und in Salzwasser weich kochen, dann pürieren udn abkühlen lassen. Den kalten Steckrübenpüree mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, ein Ei und 2 EL Creme legere vermischen und in eingefettete Förmchen füllen. Die Förmchen in ein Wasserbad geben und ca. 45 Minuten lang stocken lassen. Dann die Förmchen stürzen und servieren.

Im Wasserbad sah das ganze so aus:

wasserbad

und auf dem Teller (leider ein wenig unscharf)…

flan
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Dattel-Mandel-Schnecken – oder wie ruiniere ich einen Pürierstab?

November 6, 2006

Für eine Taufe am Wochenende wollte ich Kuchen backen. Dafür habe ich im Magazin für November/Dezember ein Schneckenrezept entdeckt. Mein Freund meinte sofort:“Ich mag Schnecken…!“ 🙂 Allerdings habe ich sie ein wenig abgewandelt und auch auf die Deko verzichtet. Eine dieser Minischnecken hat 1 Püntje. Aus dem Teig habe ich so rund 100 Schnecken bekommen. Da ich am Tag vorher keine Zeit hatte zu backen, habe ich die Schnecken eingefroren und erst kurz vorher aufgetaut. Sie waren sogar noch besser und saftiger als frisch, was mich absolut überrascht hat. Bei den Kindern auf der Taufe sind sie auch gut angekommen, da man sich ja schnell eine greifen und sie im Mund verschwinden lassen konnte. So sahen sie dann aus:

dattelschnecken

Wie man allerdings Datteln pürieren soll, ist mir schleierhaft. Ich habe es jedenfalls geschafft, mit dieser super klebrigen Masse meine Küchenmaschine in die Knie zu zwingen und meine Pürierstab kaputt zu machen. Etwas heisses Wasser hat es schon besser gemacht, aber vllt ist es am sinnvollsten die Datteln zu entsteinen, klein zu schneiden, mit etwas heissem Wasser zu übergiessen und dann mit einem Löffel oder eine Gabel zu zermatschen. Erst habe ich nun noch gedacht, ist ja alles nicht so schlimm: Ich habe ja noch einen Zauberstab an meinem Mixer. Aber der hat die letzte Runde Kürbissuppe und die anschliessende Fahrt in der Spülmaschine nicht überlebt und ist jetzt krumm, so dass ich mir jetzt doch einen neuen Pürierstab kaufen muss. Ohje!

Ein Trick ist auch, den Teig auf Backpapier auszurollen, dann den Teig samt Backpapier zu halbieren und mit dem Papier aufzurollen. Klappt besser, als den Teig von der Arbeitsplatte zu kratzen. 😉

Hier also das Rezept:

Zutaten für den Teig
500 g Mehl
1 Würfel Hefe
2 Eier
8 EL Öl
40g Zucker
200ml lauwarme Milch (fettarm)

Zutaten für die Füllung:
2 Eiweiss
400g Datteln (getrocknet)
100g gemahlene Mandeln

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle hineinmachen. Darein die Hefe zerbröseln und Zucker dazugeben und die Hefe im Mehl mit der Milch verrühren. Diesen „Vorteig“ ca. 10 Minuten an einem warmen Platz ruhen lassen. Dann die Eier und das Öl dazugeben und das Ganze zu einem geschmeidigen Teig verrühen. Ca. 30 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung die Datteln entsteinen und kleinschneiden, laut Orginalrezept in einer Moulinette pürieren, oder mit etwas heissem Wasser einweichen und zermatschen, dann Mandeln und Eiweisse dazugeben und darauf eine streichfähige Masse herstellen.

Den Teig in 2 Teile teilen und jeden Teil, am besten auf Backpapier mit etwas Mehl bestäubt ca. 30cmx45 cm gross ausrollen. Die Teigplatte in der Mitte teilen und mit Dattel-Mandel-Mischung bestreichen. Dann von der Längsseite her aufrollen. Die Teigrolle in 1 cm breite Abschnitte schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Schnecken bei ca. 180 Grad ca. 15 Minuten lang backen.

Wie gesagt, eigenen sie sich super zum Einfrieren und werden eher noch besser dann. Ausserdem kann man die Füllung natürlich noch super abwandeln, z.B. mit Rosinen und Zimt oder Nüssen und Nutella oder Äpfeln oder Marzipan…. der Phantasie sind keien Grenzen gesetzt.
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Kochduell – die Rückrunde

November 6, 2006

Am Wochenende gab’s jetzt die Rückrunde zum Kochduell. Das hiess, wir mussten einkaufen und die anderen etwas daraus kochen. Die Regeln blieben unverändert.

Ich muss aber sagen, dass Einkaufen ganz schön schwierig ist, wenn man nichts zu gemein sein, aber doch auch ein bisschen ungewöhnliche Dinge besorgen will, die irgendwie zu nichts passen. Ausserdem hatten wir mit unserem Budget ein wenig zu kämpfen, und mit einer Steckrübe, die leider nicht mehr ganz frisch war. Das ist also unser Korb:

korb

Darin waren:

  • Rinderhüftsteak
  • eine Tüte Haferflocken
  • ein Schokoweihnachtsmann
  • eine Tüte Sofortgelantine
  • 2 Riesen-Äpfel
  • 3 Orange
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Tüten Vollkorn-Nudeln
  • 2 Spitzpaprika
  • ein Wirsing
  • besagte Steckrübe
  • Milch
  • 6 Eier
  • Frischkäse
  • ein Kopfsalat
  • ein Bund Schnittlauch
  • ein Glas Silberzwiebeln

Gegessen wurde an einem wunderschön dekorierten Tisch, der auch für’s perfekte Dinner durchgegangen wäre.
tisch

Nach der Wartezeit, die wir mit ausgiebigem Zeitungslesen verbrachten (ich muss sagen, dieser Part der Geschichte hat dann doch was 😉 ), gab es folgendes wunderbare Menü. Zu Beginn wurde eine Wirsingcremesuppe mit Frischkäse und 3 Alibi-Stücken Steckrübe serviert, denn der unterwegs irgendwie schlecht geworden.

wirsingsuppe

Als Zwischengang gab es Kopfsalat mit Silberzwiebel-Schnittlauch-Vinaigrette .

silberzwiebelsalat

Die Hauptspeise war Hüftsteak auf Wirsing an Volkornnudeln mit Paprikarahm. Das war so lecker, dass es sogar noch Nachschlag gab.

steak

Und zum krönenden Abschluss gab es Haferflockenpfannkuchen im Dialog mit Obstsülze, Schokoraspeln und Vanillesoße.

nachtisch

Insgesamt war es wieder ein super schöner Abend mit einem gelungenen Essen und überraschenden Kombinationen. Ein neue Kochduellrunde für Dezember/Januar ist geplant.
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