Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Betriebsausflug

September 12, 2008

Unser diesjährige Betriebsausflug hat uns an den Rhein geführt. Wir sind von Bingen mit der Fähre nach Rüdesheim gefahren. Von dort ging’s dann mit der Seilbahn zum Niederwalddenkmal. Dann sind wir auf der Höhe mit Aussicht auf den Rhein nach Assmannshausen gewandert. Ich fand die Wanderung sehr angenehm, für meine Kollegen hätte sie aber ruhig schwieriger und länger sein können. Zum Mittag sind wir in Assmannshausen in der Alten Bauernschänke eingekehrt. Dort gab es Hausmannskost. Ich hatte Bandnudeln mit Pfifferlingen in Rahmsauce, nicht unbedingt ein leichtes, aber ein leckeres Essen. Von Assmannshausen sind wir dann mit dem Schiff über den Rhein zurück nach Bingen, wo der Tag im Biergarten ausgeklungen ist. Alles in allem eine gelungene Aktion.

Kochblog-Event Cake: Marmorkuchen im Glas

Mai 15, 2008

Zum 3. Geburtstag der Kochblog-Events habe ich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und endlich mal Kuchen im Glas gebacken. Meine Recherchen im Web ergaben, dass sich dafür jedes Rührkuchenrezept eignet. Herr Chaosküche hat sich Marmorkuchen gewünscht. So habe ich also mein Standardmarmorkuchenrezept genommen und “eingeglast”.

Cake

Für Kuchen im Glas muss man den Teig einfach nach Anweisung des Rezepts zubereiten und in die sauberen, bemehlten Gläser einfüllen. Die Gläser sollten einen geraden Rand haben, damit der Kuchen hinterher auch eine Chance hat, am Stück wieder herauszukommen. Die Anleitungen waren sich jedoch nicht einig darüber, ob die Gläser zu 2/3 oder eher zu 3/4 zu füllen wären. Meine Gläser waren jedenfalls zu voll, wie man an diesem Bild erkennen kann. Das ist eher Kuchen *aus* dem Glas, als im Glas. Beim nächsten Mal werde ich mich definitiv für die 2/3 Variante entscheiden.

Ich habe dann aber den übergelaufenen Kuchen abgeschnitten, die Ränder gesäubert und die Gläser noch heiß verschlossen. Alle drei haben ein Vakuum gezogen, so dass der Kuchen nu 6 Monate haltbar ist. Ein Glas hat aber gerade eine Woche überstanden. Der Kuchen ist sehr lecker. Herr Chaosküche hatte ihn am Pfingstsonntag zu Frühstück. :-)

Ich muss allerdings sagen, dass ich Kuchen im Glas doch sehr aufwendig finde. Einfacher ist es sicher, einen Marmorkuchen in einer Kastenform zu backen und dann scheibenweise einzufrieren. Damit hat man dann auch immer Kuchen da, wenn man welchen möchte

Zutaten: (für 3 Gläser)
150 g Zucker
150 g Butter
3 Eier
1 Pack. Vanillinzucker
etwas Milch (ca. 125 ml)
300g Mehl
1 Pack. Backpulver
3 TL Kakao

Zubereitung:
Zucker, weiche Butter, Vanillinzucker und Eier schaumig schlagen. Dann nach und nach Mehl und Backpulver dazugeben und ggf. mit etwas Milch zu einem Rührteig verarbeiten. 2/3 des Teiges in 3 saubere, gefettete Gläser füllen. Dann den verbliebenen Teig mit einem Schuß Rum, Kakao und ggf. Milch verrühren. Den dunklen Teig über den hellen Teig geben und vermischen, so dass sich im Kuchen das berühmte Marmormuster ergibt. Offene Gläser ca. 40 – 45 Minuten bei 175 Grad backen. Ränder der Gläser von evtl. übergelaufenem Kochen säubern und noch heiß verschießen.

Resteverwertung: Kartoffel-Gemüse-Topf

April 13, 2008

Diesmal zeige ich Euch eine meiner üblichen Resteverwertungen am Sonntagmittag. Da wird bei uns nicht gekocht. Wir essen abends warm. Aber wenn vom Samstag noch gekochte Kartoffeln übrig sind, bietet es sich an, daraus einen Kartoffel-Gemüse-Topf zu machen. Dafür einfach TK-Suppengemüse in Gemüsebrühe kochen, die kleingeschnittenen gekochten Kartoffeln dazugeben und warm werden lassen. Mit Kräutern abschmecken. Diese Variante habe ich ganz frühlingshaft mit italienischen Kräutern und Cocktailtomaten aufgepeppt.

Mediterranes Gemüse

April 11, 2008

Woran merkt man, dass auch bei mir langsam der Frühling einkehrt? Ich bekomme Lust auf frisches Gemüse mit italienischen Kräutern. Hier seht Ihr eine einfache feierabendtaugliche Gemüsepfanne mit Reis. Für die Gemüsepfanne habe ich einfach gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in etwas Olivenöl angedünstet, dann frische Champignons und Zuccini dazu gegeben und mit gedünstet, bis sie die gewünschte Bissigkeit hatten. Dann habe ich noch kleingeschnittene eingeweichte getrocknete Tomaten (ohne Öl) in die Pfanne gegeben. Getrocknete Tomaten geben einfach ein schönes Aroma. Die Gemüsepfanne habe ich mit Salz, Pfeffer, etwas Paprika und italienischen Kräutern abgeschmeckt.

Frohe Ostern!

März 23, 2008

Hallo Ihr Lieben!

Lange habt Ihr hier schon keine neuen Ergebnisse mehr aus der Chaosküche lesen können. Das liegt daran, dass ich zur Zeit (immer noch) in der Endphase meiner Dissertation bin. Dabei brauche ich mein tägliches Wortpensum für die 180 Seiten Text, Formeln, Theoreme und Co., so dass für die Chaosküche so recht keine Worte mehr übrig bleiben. Außerdem beschränken sich meine Kochkünste gerade auf ein Minimum, das nicht so recht berichtenswert ist. Aber ein Ende der Diss ist in Sicht. Ich hoffe, in spätestens 6 Wochen abzugeben. Dann gibt es auch wieder neue Küchenexperimente. Ich sammle schon Ideen. :-)
Mit diesem Baumkuchen-Käfer, den mir ein ganz besonderer Osterhase gebracht hat, möchte ich Euch allen frohe und gesegnete Ostern wünschen. Ich hoffe, Ihr könnt die Zeit ein wenig zur Erholung nutzen. Hier scheint es übrigens gerade ein wenig. Vielleicht suchen wir dann doch weiße Eier im Schnee.

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Kohlstudie

Oktober 14, 2007

.. oder was man alles aus Weißkohl machen kann. Auf dem Bild ist rechts Krautgestampftes, d.h. Weißkohl und Kartoffeln zusammengekocht und durchgestampft. Links ist Weißkohl auf asiatische Art. Dafür habe ich den Kohl mit Zwiebeln in der Pfanne angebraten und weichgedünstet und dann mit Sojasoße, Ingwer und Koriander abgeschmeckt. Beides ist sehr lecker, jedoch in der Kombination etwas gewagt. Aber der Winter und damit die Kohlzeit kommt ja erst noch, daher kann ich noch viel mit Kohl experimentieren.

Resteverwertung: Kartoffelkloß-Pfanne mit Kraut

September 12, 2007

Der fertige Kartoffelkloßteig ist mir allein immer ein wenig zu viel. Trotzdem mache ich aber immer eine ganze Packung, da man die fertigen Kartoffelklöße toll am Abend drauf verwerten kann. Hier habe ich eine Kartoffelkloß-Pfanne mit Kraut daraus gemacht. Dazu habe ich 3-4 Kartoffeln geschält, in Scheiben geschnitten und vorgekocht. Die Klöße habe ich ebenfalls in Scheiben geschnitten und dann zusammen mit den Kartoffelscheiben in einer Pfanne angebraten. Als die Kartoffel und die Klöße die gewünschte goldgelbe Farbe hatten, habe ich noch eine Dose Sauerkraut dazu geben und kurz mitgebraten. Gewürzt habe ich – wie eigentlich immer – mit Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Kümmel. Das Essen erinnerte mich etwas an Schupfnudelpfanne. Es schmeckt mir sehr gut, geht ziemlich fix und hat nur 3 Punkte.

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Urlaub: Kunst-Workshop

Juli 14, 2007

In der vergangenen Woche hatte ich Urlaub, den ich zum einen dazu genutzt habe, einige Gerichte zu kochen, die ich jetzt nach und nach verbloggen werde. Zum anderen habe habe in meinem Urlaub an einem Kunstworkshop teilgenommen, in dem ich meine Arbeit an Acrylbilden fortgesetzt habe. Das Malen ist für mich sehr entspannend. Ich genieße es, Farben und Formen zu entdecken. Ich male so, dass es mir Spaß macht. Das fertige Ergebnis ist eher zweitrangig. Außerdem denke ich, dass es gerade bei Kunst kein richtig oder falsch gibt, sondern nur das was gefällt und einen anspricht. Hier einige meiner Arbeiten… über Kommentare freue ich mich sehr!

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ohne Titel (“Graphische Formen gegen das vegetative Element”, sagt die Kursleiterin. “Das sieht aus wie eine Eins”, sagt mein Freund.)

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Lissabon

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Pony (Zu diesem Pony werde ich noch 2 weitere Bilder malen mit Mutter und Fohlen und 3 kleineren Ponys, so dass man die Bilder übereinander aufhängen kann.)

In diesem Kunstworkshop habe ich auch die Technik des Spachtels entdeckt und mir einen Satz Malmesser zugelegt. Außerdem habe mich mit Strukturpaste experimentiert. Um die Techniken zu probieren, habe ich 2 Testbilder gemacht.

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Testbild 1

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Testbild 2

Blog-Event XXIV: Bierkulinarium – Pasta mit scharfer Bier-Tomatensauce

Juni 14, 2007

Blog-Event XXIV - Bier

Ich war mir gar nicht so sicher gewesen, ob ich am Blog-Event “Bierkulinarium” teilnehmen wollte, da es bei uns im Haushalt so gut wie nie Bier gibt außer vielleicht auf Feiern oder für Besuch. Trotzdem habe ich bei meinem letzten Besuch im Getränkemarkt 2 Flaschen alkoholfreies Weizenbier mitgenommen. Das soll ja sehr gesund sein, da es isotonisch ist und dazu noch kalorienarm. Ich finde es geschmacklich auch gar nicht so schlecht. Nun hatte ich also heute Abend noch diese Flasche “Erdinger alkohlfrei” im Kühlschrank.

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Außerdem hatte ich noch Paprika, Zucchini und Lust auf Pasta. Also habe ich mal das Internet befragt, ob es Rezeptefür Nudeln mit Biersauce gibt. Und in der Tat habe ich welche gefunden: Penne mit scharfer Bier-Tomatensauce oder Beer Chipotle Pasta. Von diesen beiden Rezepten habe ich mich inspirieren lassen und meine eigene vegetarische Bier-Tomatensauce kreiert.

biernudeln.jpg

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • Knoblauchzehe
  • 1 Dose Pizzatomaten
  • Paprika (ich hatte rote und grüne)
  • 1 kl. Zucchini
  • 250 ml Bier
  • Salz, Pfeffer, Paprkia (süß oder scharf), Cayenne-Pfeffer, Basilikum

Zubereitung:

Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe hacken. Paprika und Zucchini in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in etwas Öl glasig dünsten, dann Paprika und Knoblauch kurz mitdünsten. Dann auch Zucchiniwürfel dazugeben und etwas weiter dünsten. Tomaten und Bier dazugeben und ca. 30 Minuten einkochen lassen, bis die Sauce die richtige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer, Parprika, Cayenne-Pfeffer und Basilikum scharf abschmecken.

Mir hat die Sauce sehr gut geschmeckt. Ich fand sie sehr würzig mit einem herben Nachgeschmack, der an Bier erinnerte. Mein Freund meinte, dass der Biergeschmack eher “unaufdringlich” sei, aber vielleicht wird dieser stärker, wenn man dunkles Bier oder einfach Bier mit Alkohol verwendet. Jedenfalls ist dieses Rezept ein interessanter Beitrag zu einer Feier oder zu einem Essen, wo man die Gäste vorher mit der Speisefolge überraschen will, denn vorher konnte ich mir auch nicht wirklich vorstellen, dass Bier in Tomatensauce schmeckt.

Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Juni 11, 2007

Ich liebe Rhabarber. Leider gibt es frischen Rhabarber nur bis Johannis, so dass ich mir überlegt habe, den “Sommer ins Glas einzusperren” und das erste Mal in meinem Leben selbst Marmelade zu kochen. Vorher habe ich mich natürlich ausführlichst bei Kölln Zucker über die verschiedenen Gelierzucker informiert. Am Ende habe ich mich für 2:1 Gelierzucker entschieden. Den gab’s außerdem beim Aldi. Dann habe ich mich noch mit massiv viel Rhabarber eingedeckt. Weil’s dann aber dennoch am Ende nicht genügend Rhabarber war, habe ich noch Erdbeeren dazugegeben.

marmelade.jpg

Einige Tage später habe ich dann noch “reine” Rhabarber-Vanille-Marmelade gekocht.

Grundrezept für Marmelade:

1 Kilo Früchte pürieren und in einen großen Topf geben. Dann ein Paket 2:1 Gelierzucker einrühren und bei starker Hitze unter Rühren aufkochen lassen. Wenn das ganze Kochgut sprudelnd kocht, 4 Minuten weiterkochen lassen, dabei ständig rühren. Marmelade kochend heiß in vorbereitete Schraubgläser füllen und fest verschließen.


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