Archive for the ‘Backen’ Category

Selbstgemachte Aufbackbrötchen

Mai 29, 2008

Neulich hatten wir mal wieder Aufbackbrötchen aus dem Frost. Aber irgendwie schienen die zu lange dort gewesen zu sein, so dass sie nach dem Aufbacken eher wie Zwieback waren. So habe ich mich entschlossen, mal wieder selbst Brötchen zu backen, um diese dann als Aufbackbrötchen einzufrieren. Für den Teig habe ich ganz normalen Hefeteig gemacht, aber 50 g Hirseflocken dazugegeben. Geschmacklich fand ich die Brötchen sehr gelungen. Die Hirseflocken sorgten für eine knusprige Kruste. Und das Aufbacken haben sie auch unbeschadet überstanden.

Zutaten

  • 450 g Mehl Typ 550
  • 50 g Hirseflocken
  • 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 10 g Butter

Zubereitung

Alle Zutaten zu einem elastischen Teig verkneten und ca 45 Minuten ruhen lassen. Dann Brötchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und noch mal ruhen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat. Bei 200 Grad ca. 30 Minuten backen, bis die Brötchen fast fertig sind. Dann aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Einfrieren.

Zum Aufbacken Brötchen geforen bei 200 Grad ca. 10-15 Minuten in den Backofen legen, bis sie die gewünschte Bräune haben

DKduW – Zebrakuchen

Mai 18, 2008

Den Kochblog-Event “Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen” gibt es schon eine ganze Weile. Doch nun endlich habe ich es geschafft, ein Rezept aus einem Backbuch auszuprobieren, das mir eine Freundin geliehen hat. Da ich daraus noch nie etwas gemacht habe, scheint mir das der perfekte Beitrag für diesen Event zu sein.

Bei dem Backbuch handelt es sich um das neue Weightwatchers BasisBackbuch nach dem neuen FlexPoints-Programm mit den 18 Sattmachern. Im Backbuch befinden sich Standardrezepte für Rührteig, Hefeteig, Biskuitteig und einiges andere, sowie Rezepte für diverse süße und herzhafte Blechkuchen, Torten, Kastenkuchen und Gebäck. Bei allen Rezepten sind die Punktwerte angegeben und die Zutaten sind im Vergleich zu “normalen” Rezepten etwas “entschärft”. Es ist aber klar, dass die niedrigen Punktwerte auch daran liegen, dass die Portionsgrößen eher klein sind.

Ich habe das Rezept für Zebrakuchen ausprobiert. Dabei handelt es sich um einen trockenen Kuchen in der Springform. Der Teig ist irgendwie zwischen Rühr- und Biskuitteig anzusiedeln. Ich finde des Kuchen ganz ok. Ich mag trockenen Kuchen aber auch nicht so gern, Herr Chaosküche ist dagegen begeistert. Er hatte schon Zebrakuchen zum Frühstück. Ich finde allerdings die Stückgröße für 4 Punkte etwas zu klein. Ich denke aber, dass dieser Zebrakuchen hier nun öfter gebacken ist. Optisch ist er sehr schön, so dass es auch einfacher Mitbring- und Gästekuchen ist.

Zebrakuchen (12 Stücke á 4 Punkte)

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 90 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 90 ml Öl
  • 130 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
  • 240 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver

Zubereitung:

Eier trennen. Eiweiß steifschlagen. Eigelb mit Zucker und Vanillinzucker steif schlagen. Mineralwasser und Öl dazugeben und verrühren. Mehl und Backpulver vermischen und verrühren. Vorsichtig Eischnee unterheben. Teig teilen und einen Teil mit Kakaopulver vermischen.

2 EL hellen Teig in die Mitte einer eingefetteten Springform geben. Dann 2 EL dunklen Teig darauf geben, und solange abwechselnd weitermachen, bis der Teig verbraucht ist. Teig nicht glattstreichen. So entsteht das Zebramuster.

Bei 180 Grad (160 Grad Umluft) ca 50 Minuten backen. Mit Puderzucker bestreut servieren.

Kloßteig-Pizza

Mai 1, 2008

Diese Kloßteig-Pizza ist ein klassisches WW-Gericht, da man dabei ausnutzen kann, dass der Kloßteig für den Boden unter die Sattregel fällt. Eine normale Pizza beim Italiener sprengt normalerweise den täglichen Punkterahmen, so dass mir das dann eine Pizza nicht wert ist. Aber diese Pizza ist eine tolle leichte Variante.

klossteigpizza.jpg

Zutaten:

  • fertiger Kloßteig aus dem Kühlregal
  • Pizzatomaten
  • Belag nach Wahl (hier Broccoli, Pilze und Zwiebeln
  • italienische Kräuter, Salz, Pfeffer
  • geriebener Käse

Zubereitung:

Kloßteig auf einem mit Backpapier belegten Backblech ausrollen. Mit der Gabel mehrfach einstechen. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten vorbacken, mit der Boden nicht durchweicht. Boden umdrehen und nach Belieben belegen und würzen. Pizza ca. 30 Minuten fertig backen, bis der Käse zerlaufen ist.

Mohnzopf (ohne Mohn)

April 28, 2008

Nachdem meine Diss nun fertig daliegt und ich nur noch darauf warte, von den Gutachtern das Ok zur Abgabe zu bekommen, werde ich langsam wieder “normal”. ;-) Sonntag Morgen habe ich nach langer Zeit endlich mal wieder gebacken, so dass wir frischen Mohnzopf zum Frühstück hatten. Allerdings war es ein Mohnzopf ohne Mohn, da gerade keiner im Haus war. Das hat dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. Besonders lecker fand ich den Zopf mit Nutella.

Zutaten:

  • 150 g Magerquark
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 3 EL Öl
  • 3 Eier
  • 400 g Weizenmehl (Typ 1050)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • eigentlich 2 EL Mohn

Zubereitung:

Quark, Salz, Zucker und Öl verrühren. Ein Ei trennen und Eiweß mit den anderen 2 Eiern dazugeben und verrühren. Mit Mehl und Backpulver zu einem Teig verkneten. Teig in 3 Teile teilen und aus jedem Teil ein ca. 35 cm langen Strang rollen. Stränge zu einem Zopf flechten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Eigelb mit etwas Wasser verrühren und Zopf damit bestreichen. Mit Mohn bestreuen. Bei 200 Grad ca. 35 Minuten backen.

Key Lime Pie

April 20, 2008

Bei unserem Florida-Urlaub im vergangenen November ist uns immer wieder auf der Dessertkarte “Key Lime Pie” begegnet. Das sagte uns zunächst nichts, aber es legte den Schluß nahe, dass es sich hier wohl um eine lokale Spezialität handeln müsse. Wir haben dann auch irgendwann mal Key Lime Pie zum Probieren bestellt und Gefallen daran gefunden. Key Lime Pie erinnert an amerikanischen Cheesecake mit einem sehr intensiven Limettenaroma. Echter Key Lime Pie muss übrigens mit dem Saft floridinischer Limetten gemacht werden.

Wieder zu Hause habe ich mich dann daran gemacht, Key Lime Pie nachzubacken. Er wird mit einem Boden aus Kekskrümeln gemacht. Darauf kommt eine Füllung aus gesüßter Kondensmilch (bei uns als Milchmädchen bekannt), Eigelb und Limettensaft. Da dieser Kuchen doch sehr reichhaltig ist, habe ich einen Mini-Kuchen gebacken.

keylimepie.jpg

Zutaten:

  • 100 g Butterkekse
  • ca. 30 g Butter (geht auch mit Halbfettbutter)
  • 200 ml gesüßte Kondensmilch aus der Dose (z.B. Milchmädchen)
  • 2 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • Limettensaft (von ca. 3 Limetten)

Zubereitung:

Butter in einem Topf schmelzen. Butterkekse zerkrümeln und dazugeben. Kekskrümel und Butter miteinander zu einem Teig verrühren. Eine Springform mit Backpapier auslegen und Keksteig darauf festdrücken. Bei 180 Grad ca. 7 Minuten backen, bis der Keksteig goldbraun ist. Für die Füllung, Eier und Kondensmilch schaumig schlagen. Zucker und Limettensaft dazugeben und verrühren. Füllung auf den vorgebackenen Keksboden geben und bei 180 Grag ca. 30 Minuten lang backen.

Bread Baking Day 7: Knäckebrot

Februar 20, 2008

breadbakingday 7

Chili and Ciabatta has invited us to Bread Baking Day 7 with the Theme “Flatbreads”. So I decided to bake my own version of Swedish “Knäckebrot”, something I have never done before. But I love to eat Knäckebrot, so it was worth a try. I found a very simple recipe on the Internet and wondered whether it will work at all . Just knead rye flour, oil, salt and water together, then roll out dough, cut into shapes and bake. Sounded very easy, and so it was! And the resulting Knäckebrot is really nice and tasty. I love it with jam. I think, I will make Knäckebrot more often from now on. The thiner the dough is, the crispier the bread is. And, it’s important that you pinch little holes with a fork into the rolled out dough pices such that the bread remains flat, else it fluffes up.

knaecke.jpg

Ingredients:

  • 270 g Rye flour
  • 5 teasp. olive oil
  • 1 teasp salt
  • 180 ml water

Preparation:

Knead ingreadients together, roll out dough and cut into shapes. I used a pizza cutter. Then put onto a baking sheet with baking paper and pinch littles holes into the dough. Bake for approx. 15 minutes at 200 C.

A Heart for my Valentine: Herzplätzchen

Februar 5, 2008

A heart for your Valentine

Heute vor genau drei Jahren habe ich Herrn Chaosküche auf einer Party bei Freunden kennengelernt. Eine Freundin hatte ihn mir, sagen wir mal, “empfohlen”. ;-) Damit hatte sie sehr recht! Ich möchte Herrn Chaosküche nicht mehr missen. So habe ich diesen besonderen Tag, unseren Kennenlerntag, zum Anlass genommen, Zorra’s Einladung zu folgen, ein essbares Herz zu kreieren. Hier ist der Round-up anderer essbarer Herzen.
Hier sind also die Herzplätzchen für Herrn Chaosküche. Er mag nämlich ganz besonders gern Kekse am Wochenende anstelle von Frühstück. Die Herzplätzchen sind eigentlich sind es normale Mürbeteigplätzchen, aber mit dem rosa Zuckerguss werden sie ganz besonders, und natürlich durch die Liebe, mit der sie gebacken sind. Aber sie sind schon ein wenig kitschig, oder?
herzkekse.jpg

Zutaten für die Plätzchen:

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillinzucker
  • 65 g Zucker

Zutaten für den Zuckerguß:

  • Puderzucker
  • 1-2 EL roten Fruchtsaft

Zubereitung:

Aus den Teigzutaten einen Mürbeteig herstellen und 30 Minuten kühlen. Dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Herzchen ausstechen. Die Plätzchen bei 180 Grad Umluft ca. 15 Minuten backen und auf einem Rost auskühlen lassen.

Puderzucker sieben und mit Fruchtsaft zu einem dicken Guß verrühren. Plätzchen damit bestreichen.

A Heart for my Valentine: Heart-Shaped Cookies

Februar 5, 2008

A heart for your Valentine

Today, three years ago, I met Mister Chaosküche at a friend’s party. A friend of mine had “recommended” him to me, so to say. ;-) And she was very right! I do not want to spend a day without him any more. So, I have taken up on Zorra’s invitation to make an edible heart on this special day. Here you find the round-up of other edible hearts.

Here they are: Mister Chaosküche’s Heart-Shaped Cookies, because he likes having cookies instead of breakfast on the weekends very much. The heart-shaped cookies are actually simple short bread cookies, but the pink icing makes them very special, and of course the love they are made with. They are a bit kitshy, aren’t they?

herzkekse.jpg

Ingredients for the Cookies:

  • 250 g all-purpose flour
  • a pinch of salt
  • 100 g butter
  • 1 egg
  • 8g vanilla sugar
  • 65 g white sugar

Ingredients for the Icing:

  • icing sugar
  • 1-2 Tblsp red fruit juice

Preparation:

Make a shortpastry out of all cookie ingredients and put it in the fridge to cool for at least 30 minutes. Roll out dough and cut out heart-shaped cookies. Bake them for about 15 Minutes at 200 degrees C.

Stir icing sugar and fruit juice together and put icing on top of the cookies.

Kulinarischer Adventskalender Türchen Nr. 22: Gingersnaps

Dezember 22, 2007

kulinarischer-adventskalender-2007-22.jpgIch freue mich sehr, dass Zorra wie auch schon in den vergangenen Jahren wieder den kulinarischen Adventskalender ausrichtet. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb mit tollen Preisen.

Heute öffenen wir das 22. Türchen in der Chaosküche. Ich habe für Euch ein Rezept aus einem amerikanischen Backbuch ausgewählt, das mir eine liebe Tauschpartnerin zum Geburtstag geschenkt hat. Als Amerika-Fan, wie Ihr ja inzwischen wisst, ist das für mich ein besonderer Spaß, amerikanische Rezepte nachzukochen oder zu backen. Diese Kekse haben uns sehr gut geschmeckt. Als Info für die Gesundheitsbewußten unter Euch: Bei 60 Stück hat jeder Kekse nur 1 Punkt. Hier kommt nun also das Rezept für meine “Gingersnaps”.

Zutaten:

  • 200 g Zucker
  • 170 g weiche Butter
  • 100g Zuckerrübensirup
  • 1 Ei
  • 270g Mehl
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer
  • Zucker für das Rollen der Kugeln

Zubereitung:

1. Zucker und Butter schaumig rühren. Sirup und Ei hinzufügen und verrühren. Dann Mehl, Natron, Zimt und Ingwer dazugeben und gut verrühren. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

2. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Aus dem Teig 2 cm große Kugeln formen und in Zucker rollen. Das geht besonders gut mit feuchten Fingern, da der Teig doch sehr klebrig ist. Auf ein mit Backpapier belegtes Beackblech geben und ca. 12 Minuten backen, bis die Plätzchen hell braun sind und die typischen Risse auf der Oberfläche zeigen.

gnigersnaps.jpg

Mit diesem Rezept wünsche ich Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Außerdem möchte ich mich bedanken, dass Ihr so eifrig im vergangenen Jahr eine Kochexperimente gelesen und kommentiert habt. Das freut mich sehr.

Urlaubserinnerungen: Pancakes

Dezember 9, 2007

Im Urlaub lieben wir es spät zu frühstücken, also eher gegen 11 Uhr, und dann auch eher ausgedehnt, so dass wir das Mittagessen dann meist ausfallen lassen. Besonders in den USA ist eins unserer Lieblingsgerichte, neben Herr Chaosküche’s Biscuits with Sausage Gravy natürlich, amerikanische Pancakes. Daher musste es heute zu unserem späten Sonntagsmittags-Frühstück auch unbedingt Pfannkuchen geben, um die Urlaubserinnerungen im trüben und nasskalten Deutschland etwas aufleben zu lassen. Ganz so, wie bei iHop oder Cracker Barrel, sind sie mir nicht gelungen, aber weit genug weg von deutschen Pfannkuchen waren sie auch. Außerdem habe ich meine eigens aus den USA mitgebrachte Baking Soda von Arm & Hammer benutzt. Dazu gab’s bei uns Zuckerrübensirup, da Ahronsirup gerade aus war.

pancakes.jpg

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 80 g Mehl (Ich habe 40g Weizen- und 40g Maismehl verwendet.)
  • 1 TL Natron
  • 100 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem eher dickflüssigen Teig verrühren. Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen auf mittlerer Hitze (bei mir 8/10). Für jeden Pfannkuchen Pfanne mit etwas Öl auspinseln und etwas Teig hinein geben und ausbacken. Die Pfannkuchen müssen gewendet werden, wenn sie am Rand getrocket sind.


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