Archive for Dezember 2007

Nudeln mit Tomaten-Frischkäsesoße

Dezember 26, 2007

Meine Mutter hatte vor Weihnachten ein ganz tolles Nudelsoßen-Rezept in einem alten Pasta-Kochbuch ausgegraben, das sie als Kontrastprogramm zu der weihnachtlichen Völlerei für uns gemacht hat. Diese Soße ist wirklich sehr, sehr lecker und mit fettreduziertem Frischkäse eine cremige und dennoch leichte Variante.

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Zutaten

  • Pasta
  • 300 g Kräuterfrischkäse (hier: Miree 0,2%)
  • 2 Dosen Pizzatomaten
  • 1 Zwiebel
  • etwas Weißwein
  • frisches Baslikum
  • Parmesan

Zubereitung

Nudeln nach Packungsanweisung garen. Zwiebel würfeln und in etwas Öl glasig dünsten. Dann mit Tomaten ablöschen. Frischkäse dazugeben und gut verrühren. Soße einkochen lassen, bis sie cremig ist. Dann frisches, in Streifen geschnittenes Basilikum dazugeben. Mit Wein, Salz und Pfeffer abschmecken. Soße zu den Nudeln servieren und nach Geschmack mit Parmesan bestreuen.

Mein Weihnachtsbaum 2007

Dezember 26, 2007

Im letzten Jahr gab es eine Aktion “Zeigt mir Euren Christbaum!”, wo in den verschiedensten Blogs ein Foto des eigenen Weihnachtsbaums veröffentlicht wurde. Auch in diesem Jahr möchte ich Euch meinen Weihnachtsbaum zeigen.

In diesem Jahr ist es jedoch ein ganz besonderes kleines Bäumchen. Herr Chaosküche hat es mir gestern Abend geschenkt, als wir von meinen Eltern nach Hause kamen, und mir damit einen langgehegten Kindheitstraum erfüllt. Es ist nämlich ein Weihnachtsbaum, der nur mit Süßigkeiten geschmückt ist. Das hatte ich mir schon als Kind gewünscht und natürlich nie bekommen. Dafür aber jetzt!

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In diesem Sinne: Frohe Weihnachten – 2. Tag!

Kulinarischer Adventskalender Türchen Nr. 22: Gingersnaps

Dezember 22, 2007

kulinarischer-adventskalender-2007-22.jpgIch freue mich sehr, dass Zorra wie auch schon in den vergangenen Jahren wieder den kulinarischen Adventskalender ausrichtet. Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Wettbewerb mit tollen Preisen.

Heute öffenen wir das 22. Türchen in der Chaosküche. Ich habe für Euch ein Rezept aus einem amerikanischen Backbuch ausgewählt, das mir eine liebe Tauschpartnerin zum Geburtstag geschenkt hat. Als Amerika-Fan, wie Ihr ja inzwischen wisst, ist das für mich ein besonderer Spaß, amerikanische Rezepte nachzukochen oder zu backen. Diese Kekse haben uns sehr gut geschmeckt. Als Info für die Gesundheitsbewußten unter Euch: Bei 60 Stück hat jeder Kekse nur 1 Punkt. Hier kommt nun also das Rezept für meine “Gingersnaps”.

Zutaten:

  • 200 g Zucker
  • 170 g weiche Butter
  • 100g Zuckerrübensirup
  • 1 Ei
  • 270g Mehl
  • 2 TL Natron
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Ingwer
  • Zucker für das Rollen der Kugeln

Zubereitung:

1. Zucker und Butter schaumig rühren. Sirup und Ei hinzufügen und verrühren. Dann Mehl, Natron, Zimt und Ingwer dazugeben und gut verrühren. Ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

2. Backofen auf 175 Grad vorheizen. Aus dem Teig 2 cm große Kugeln formen und in Zucker rollen. Das geht besonders gut mit feuchten Fingern, da der Teig doch sehr klebrig ist. Auf ein mit Backpapier belegtes Beackblech geben und ca. 12 Minuten backen, bis die Plätzchen hell braun sind und die typischen Risse auf der Oberfläche zeigen.

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Mit diesem Rezept wünsche ich Euch allen frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Außerdem möchte ich mich bedanken, dass Ihr so eifrig im vergangenen Jahr eine Kochexperimente gelesen und kommentiert habt. Das freut mich sehr.

Steckrübengemüse

Dezember 20, 2007

Wie Ihr merkt, ist hier in der Chaosküche gerade nicht so viel los. Das liegt aber eher daran, dass bei mir, neben der Chaosküche gerade sehr viel los ist. Dies ist nicht nur der übliche Vorweihnachtsstress, sondern vor allem dass ich mit meiner Disseration so langsam in die Endphase gelange. Das heißt nicht, dass ich nicht mehr koche, denn abends will ich ja auch satt werden, aber meine Motivation dabei besonders einfallsreich zu sein und das dann auch noch zu beschreiben, lässt etwas zu wünschen übrig. Ich hoffe da auf Euer Verständnis. So eine Dissertation ist wirklich keine Sache, die man mal eben so nebenbei machen kann, wie ich gerade feststellen muss.

Damit Ihr aber auch mal wieder was zu gucken habt, zeige ich Euch heute ein Bild von einem sehr einfachen Abendessen, das es neulich bei mir gab: Steckrübengemüse mit Pellkartoffeln und heller Soße. Einfach und schnell zuzubereiten, lecker und ein echten Soulfood nach einem stressigen Arbeitstag, da mich Steckrüben immer an meine Oma und zu Hause erinnern. Meine Oma hat einfach den besten Steckrübeneintopf gekocht, bei ihr natürlich mit Bauchspeck und dicker Rippe.

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Frühstück bei Disney

Dezember 14, 2007

2 1/2 Tage unseres Urlaubs haben wir in Disney World bei Orlando verbracht. Einen Tag waren wir im Epcot Center, den anderen im Magic Kingdom. Der Epcot Center hat uns nicht so sehr beeindruckt hat, da die Zunkunftsvisionen dort eher wiederspiegeln, wie man sich vor 20 Jahren die Zukunft vorstellte. Vom Magic Kingdom waren wir aber hellaufbegeistert: Mickey, Donald und all die anderen Disney-Figuren, super viele Leute mit Mausohren auf dem Kopf, Mitte November bei somemrlichen 25 Grad Weihnachtsmusik überall.. einfach abgefahren! Ich habe mich auch in den Slash und in den Space Mountain getraut, aber wohl mehr, weil ich nicht genau wusste, was mich erwartete.

Unseren Tag im Magic Kingdom haben wir mit einem Frühstück im Crystal Palace begonnen, bei dem auch Tigge, Ferkel und Winne the Pooh dabei waren. Das Frühstück haben wir allerdings, wie im Reiseführer empfohlen, fast 4 Monate im voraus reserviert. Das war auch sehr nötig. Das Buffet, von dem man unten ein Stück sieht, war wirklich sehr umfangreich: Bagels, Kuchen, Muffins, Obst inkl. frischer Erdbeeren, Cerealien, Wurst, Käse, Lachs und dann noch die ganze warme Sektion mit Eier, Hashbrowns, Speck, Waffeln, French Toast, Oatmeal, Grits, Breakfast Pizza und, und, und…. Aber danach hatten wir ja den ganzen Tag Zeit, diese Kalorien im Magic Kingdom wieder abzulaufen. ;-)

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Als Kontrastprogram dazu zeige ich Euch auch das Frühstück im Food Court unseres Hotels, dem “Pop Century Resort” am folgenden Tag. Herr Chaosküche im Hintergrund hatte einen Brakfast Platter mit Eier, Hashbrowns, Bacon und Sausage, dazu Kaffee und einen Saft. Ich hatte einen Bagel mit Marmelade, Cornflakes und Obst. Bei Disney gibt’s übrigens flächendeckend Nescafé. Das nennt man dann wohl Cross-Marketing.

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Wenn man nach Disney-World kommt, ist es sehr empfehlenswert, so wie wir es auch gemacht haben, in einem der Disney-Resorts zu übernachten. Dann hat man nämlich den Vorteil des kostenlosen Disney Transportation Systems, das einen mit Bussen zu allen Attraktionen bringt (Weihnachtsmusik morgens an der Bushaltestelle inklusive). Außerdem kann man dann den Disney Diningplan buchen, auf dem man für jede Übernachtung je einen Snack (Obst, Eis, Popcorn…), ein leichtes Essen (entweder Frühstück mit Saft oder Hauptgericht und Nachtisch) und ein Dinner (entweder ein Buffet oder eine Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch) bekommt. Damit haben wir uns gut durch Disneyworld gefuttert. Neben dem Buffetfrühstück waren wir im “May Cape Café” zu einem Dinnerbuffet mit Muscheln und Seafood all you can eat.

Thanksgiving Dinner

Dezember 12, 2007

Obwohl Thanksgiving schon eine Weile vorbei ist – Thanksgiving ist traditionell immer am 4. Donnerstag im November-, möchte ich Euch die Bilder unseres Turkey Dinners nicht vorenthalten. Diesmal waren wir einfach im Restaurant unseres Hotels in Miami Beach, da wir nach der ganzesn Reiserei keine Lust darauf hatten, noch etwas zu suchen. Außerdem bot unser Hotel ein 4 Gänge “Turkey Menu”an. Wir begannen mit einer Corn Soup, gefolgt von einem Ceasr Salad. Dann gab es den traditionellen Hauptgang: Turkey aus dem Ofen, dazu zu Füllung, die hier mit Nüssen verfeinert war, Kartoffelbrei, Süßkartoffeln, Gemüde und Cranberrysoße. Wirklich sehr lecker! Mir juckt es schon in den Fingern, mal selbst einen Puter zu braten. Vielleicht lade mich mir dafür einmal Gäste ein, oder ich finde einen Baby-Puter für Herrn Chaosküche und mich.

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Zum Nachtisch hatten wir einen Apple Pie und einen Key Lime Pie. Pumpkin Pie gab es leider nicht, aber diese Pies waren auch sehr gut. Vor allem waren wir wieder, wie jedes Jahr an Thanksgiving, *sehr* satt!

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Urlaubserinnerungen: Pancakes

Dezember 9, 2007

Im Urlaub lieben wir es spät zu frühstücken, also eher gegen 11 Uhr, und dann auch eher ausgedehnt, so dass wir das Mittagessen dann meist ausfallen lassen. Besonders in den USA ist eins unserer Lieblingsgerichte, neben Herr Chaosküche’s Biscuits with Sausage Gravy natürlich, amerikanische Pancakes. Daher musste es heute zu unserem späten Sonntagsmittags-Frühstück auch unbedingt Pfannkuchen geben, um die Urlaubserinnerungen im trüben und nasskalten Deutschland etwas aufleben zu lassen. Ganz so, wie bei iHop oder Cracker Barrel, sind sie mir nicht gelungen, aber weit genug weg von deutschen Pfannkuchen waren sie auch. Außerdem habe ich meine eigens aus den USA mitgebrachte Baking Soda von Arm & Hammer benutzt. Dazu gab’s bei uns Zuckerrübensirup, da Ahronsirup gerade aus war.

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Zutaten:

  • 2 Eier
  • 80 g Mehl (Ich habe 40g Weizen- und 40g Maismehl verwendet.)
  • 1 TL Natron
  • 100 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem eher dickflüssigen Teig verrühren. Pfanne auf dem Herd heiß werden lassen auf mittlerer Hitze (bei mir 8/10). Für jeden Pfannkuchen Pfanne mit etwas Öl auspinseln und etwas Teig hinein geben und ausbacken. Die Pfannkuchen müssen gewendet werden, wenn sie am Rand getrocket sind.

St. Petersburg Pier

Dezember 8, 2007

Von Naples aus haben wir uns  entlang der Westküste Floridas weiter Richtung Orlando aufgemacht. Mittags haben wir Rast in St. Petersburg gemacht. St. Petersburg liegt Tampa gegenüber an einer großen Bucht. Laut Reiseführer ist die Tampa Bay neben der St. Fransisco Bay Area die zweite große Bay Area in den USA. In St. Pete gibt es einen Pier, an dessen Ende sich eine Mall mit Restaurants befindet. Diese muss man aber eher in die Kategorie Touristenfalle einordnet. Trotzdem haben wir ganz oben auf der Terasse bei “Cha Cha Coconut” eine Kleinigkeit gegessen. Die Aussicht dort war super, der Service nicht ganz so, das Essen aber erstaunlich ordentlich. Ich hatte eine Chicken Gumbo mit Salat. Herr Chaoskueche hatte einen Burger mit dem hier so beliebten Mahi Mahi.

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Leider konnte mir der Kellner nicht erklären, was eine Gumbo ist. Mein Geschmackstest hat sie als scharfe Tomaten-Gemüsesuppe identifiziert. Wikipedia hat mich dann aufgeklärt: Bei einer Gunbo handelt es sich um einen Eintopf auf Basis einer dunklen Mehlschwitze (roux) und ist klassisch für die Küche der Südstaaten und der Cajun-Küche. Oft wird sie mit Seafod oder wie hier mit Hühnchen zubereitet. Ich fand sie jedenfalls sehr lecker und durchaus nachahmenswert.

Yabba Island Grill, Naples, FL

Dezember 7, 2007

Bei dem stürmischen Regenwetter zur Zeit da draußen gibt es, außer einfach wieder in den Urlaub zu fahren, nichts Besseres, als noch vom letzten Urlaub zu träumen. Nach unseren 2 Tagen auf den Keys, die eigentlich viel zu kurz waren, um diese einmalige landschaft zu genießen, sind wir durch die Everglades nach Naples an der Golfküste weitergefahren.

In Naples waren wir beim Yabba Island Grill, der in unserem Reiseführer als sehr gut und “must-go” beschrieben wurde. Da wurde uns auch nicht zu viel versprochen. Es ist bekannt für seine Fisch- und Seafoodspezialitäten. Dieses Restaurant liegt direkt an der 5th Avenue, der Flaniermeile von Naples. In der Nachbarschaft von Yabba Island Grill gibt es auch einen Kilwin Chocolatier. Dort sollte man unbedingt das Eis probieren. Das war übrigens mein Nachtisch. Aber kleine Portionen scheint es einfach nicht zu geben.

Bei Yabba wurden wir von unser netten, aber etwas übermotivierten Kellnerin bestens versorgt. Auf dem Foto seht Ihr Herrn Chaosküches hauptgericht: Ein gegrilltes Schwertfischsteak mit einer gebackenen Süßkartoffel, Fruchtrelisch und Gemüse. Ich hatte einen gegrillten Grouper Cajun-Style und eine Ofenkartoffel.

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Frühstück in Key Largo

Dezember 6, 2007

Auf dem Weg nach Key West sind wir in Key Largo am Milemarker (MM) 99,5 auf der Buchtseite an Mrs. Mac’s Kitchen vorbeigekommen. Mal wieder haben wir erst hinterher festgestellt, dass auch unser Reiseführer dieses Café kennt. In einem urigen kleinen Raum, der über und über mit Nummernschildern aus aller Herren Länder dekoriert ist, gibt es echtes home-style cooking, also traditionelles Essen der Südstaaten und Floridas. Das reicht vom Frühstück, über den Lunch bis zum Dinner. Besonders gut sollen hier, laut Reiseführer, die Fischgerichte sein, da der Fisch sehr frisch aus der Gegend kommt. Wir waren jedoch zur Frühstückszeit, die bis kurz vor 11 geht dort, und haben uns ein Frühstück schmecken lassen, das mal wieder eine komplette Mahlzeit ist. Zu Mrs. Mac’s würden wir auch jederzeit wieder kommen.

Hier seht Ihr unser Menü. Ich hatte Oatmeal mit Milch und braunem Zucker. Ich finde es ganz fantastisch, dass man Haferbrei im Süden der USA fast überall zum Frühstück bekommt, da ich ihn gern esse, er aber in Deutschland doch eher verrufen ist. Dann haben wir uns 2 Spiegeleier, Hashbrowns (hier eher Kartoffelpuffer mit Käse) und Toast mit Apple Jelly geteilt. Herr Chaosküche hatte sein Lieblingsfrühstück in den USA: Bicuits mit Gravy. Das hatte ich so gar nicht gedacht, denn daheim frühstückt er normalerweise gar nicht, aber im Urlaub steht er sehr auf die bröseligen Biscuits in der recht mächtigen Bechamelsauce. Das werde ich sicher demnächst hier auch mal versuchen, nach zu kochen. Den dunkelblauen Kaffeebecher haben wir übrigens gekauft und mit heimgenommen. Daraus trinke ich jetzt morgens beim Müsli meinen Kaffee.

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