Nach meinen Erlebnissen neulich mit dem Cornbread, das eher einem Kuchen als einem Brot nahe kam und auch eher bröselig war, habe ich noch mal im Web nach Verwendungsmöglichkeiten für Maismehl gestöbert. Denn schließlich habe ich das ja nun in meinem Vorratsschrank. Dabei stellte sich heraus, dass man eine Mischung aus Mais- und Weizenmehl mit einem wesentlichen höheren Weizenanteil als einfaches Hefebrot backen kann. Das habe ich also versucht und bin mit dem Ergebnis super zufrieden.
Zutaten:
- 500g Weizenmehl (Type 550)
- 250 g Maismehl
- 1 1/2 Päckchen Trockenhefe
- 1 TL Sonnenblumenöl
- 1 TL Salz
- 1 TL Zuckerrübensirup
- lauwarmes Wasser
Zubereitung:
Alle Zutaten vermischen und so viel lauwarmes Wasser zugeben, dass beim Kneten ein elastischer Teig entsteht. Taig ca. 45 Minuten ruhen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Ich habe das in meinem länglichen Gärkorb geschehen lassen. Daher die schöne Form. Dann Brotlaib auf ein mit Backpapier belegetes Backblech geben und ca. 50 Minuten bei 200 Grad backen.
Ergebnis ist ein gelbliches Weißbrot, das einem normalen Weißbrot in Geschmack und Konsistenz sehr nahe kommt.


Oktober 21, 2007 um 8:45 |
da ich auch noch auf der suche nach verwendungsmöglichkeiten für mein übriges maismehl bin, hat mich dein rezept gleich interessiert!
nur eine frage: kommt da wirklich keine hefe rein?
Oktober 22, 2007 um 6:50 |
Hi,
Danke für’s aufmerksame Lesen. Natürlich kommt da auch Hefe rein. Das habe ich beim Aufschreiben wohl vergessen. Ich hab’s im Rezept geändert. Ich bin gespannt, wie’s Dir beim Nachbacken gelingt.
Gruß,
Karla